Checkliste zur täglichen Gesundheit

Eine kleine Checkliste zur täglichen Gesundheit…

Herzlich willkommen liebe LeserInnen!

Im Sinne einer täglichen Achtsamkeit, möchte ich heute einmal das Augenmerk auf die tägliche Gesundheit mittels einer Checkliste lenken. Was wir hier mit ziemlich einfachen Mitteln DAFÜR tun können!

Aus welchem Grund nun betone ich grade das Wort "DAFÜR"?
Einer der Punkte auf der Checkliste wird sich damit befassen!  wink
Aber alles der Reihe nach…

Weshalb nun auch eine Checkliste?
Das menschliche Gehirn prägt sich – vor allem zu Anfang einer jeden möglichen Veränderung – Dinge wesentlich besser ein, wenn diese z.B. einmal optisch wahrnehmbar sind. Wenn diese Dinge dann im Weiteren aktiv, zum Beispiel mittels setzen eines Häkchens "bearbeitet" wird.
Noch als kleinen Tipp: Wer Lust und Laune hat, kann aus dieser nüchternen Checkliste gerne eine Collage gestalten! So wird jeder Punkt noch einprägsamer.

Eine weitere Sache vorneweg:
Ich möchte mich hier – da auch Ernährung angesprochen wird – nicht in einer Diskussion versteigen, was nun wer und wann zu essen oder trinken hätte. Oder gar Debatten über verschiedene Ernährungsformen vom Zaun brechen. Ich glaube wir gehen da alle konform, dass einiges auf diesem Sektor "nicht ideal" läuft.
Es soll insgesamt zum Nachdenken anregen!

Ferner möchte ich erwähnen, dass im Idealfall hier mehrere Dinge zusammenwirken, es nicht auf einen einzelnen Punkt reduzierbar ist…  Wie im "richtigen Leben" also… laugh


Somit…
…los gehts!

 

1) Trinken

Weshalb beginne ich die Checkliste just mit diesem Punkt?

Da es mitunter einer der "selbstverständlichsten" Dinge in unserem Leben ist. Vor allem… es ist eines der häufigsten Dinge, die wir tun. Und dazu dann oft noch die Menge. Als Beispiel: Es kann durchaus vorkommen, dass wir bei gutem Durst mal eben 2-3 Liter an Softdrinks oder anderes über den Tag in den Hals schütten. Es wird jedoch eher selten vorkommen, dass wir 2 Kilo Scheinebraten am Tag verdrücken.

Wasser. Das Lebenselixier. Selbst unser Körper besteht um die 70% aus Wasser.
Menschen können verhältnismäßig lange Zeit ohne Essen auskommen. Nicht jedoch ohne Trinken. Ca. 90% der Menschen sind regelmäßig dehydriert. Nährstofftransport, Sauerstofftransport, Abtransport von Schadstoffen und mehr, funktioniert nur mehr eingeschränkt, Folgekrankeheiten – vorneweg Herz-/Kreislauferkrankungen als Volkskrankheit Nr. 1.
Und wenn wir nur einmal intensiv dorthin blicken, was wir alles trinken…
Was wir unserem Körper mit dem, was wir trinken, antun…, wieviel Energie wir ihm damit rauben…
Oh je!

Und… wir dürfen im Zeitalter, in dem ein Klima mit Umweltverschmutzung ein Globales Thema ist, nicht mehr damit rechnen, dass es irgendwo auf diesem Planeten noch wirklich sauberes Wasser gibt. Zudem gibt es dann noch Wasserverordnungen (unterschiedliche für Trinkwasser aus der Leitung und Mineralwässer aus Flaschen), die im Grunde ermöglichen, dass Leitungswasser noch strenger geprüft wird als Flaschenwasser. Aber dennoch kein wirklich sauberes Wasser garantiert.

Ein berühmtes Beispiel für Ungesundes: Diese dunkle, prikelnde, süße Flüssigkeit mit rotem Ettiket auf der Flasche.
Zuckerinhalt in absolut schädlichen Mengen. Säuregehalt in absolut schädlichen Mengen. Und wer weiß, was sonst noch für Zeugs.

Nur mal ein Vergleich, was dieses Gesöff im Bereich Säueregehalt betrifft: Wenn wir 1 Glas dieses Getränkes trinken, dürften wir 32 Gläser basisches Wasser trinken, um den Säuregehalt auszugleichen. 32:1 also.
Vermeintlich gesundes Mineralwasser (prickelnd) steht zumindest im Säuregehalt nichts nach.

Wir ahnen gar nicht, wie sehr wir unseren Körper alleine durch "falsches Trinken" übersäuern, damit Energie rauben. Einen Körper, der zu ca. 90% aus basischer Flüssigkeit besteht.

Als Trinkempfehlung ergeht also definitiv stilles, leicht basisches, ungepuffertes, am besten ionisiertes Aktiv-Wasser.
Gleich am Morgen unmittelbar nach dem Aufstehen damit beginnen! Wo noch nichts anderes im Magen ist… Es wirkt kleine Wunder! Vor allem wirkt es, bevor der Magen aufgrund diverser "Anreger" mit seiner Säureproduktion zur Aufbereitung der Nahrung etc, beginnt.
Und das entsprechend der Körpergröße/Körpergewicht ausreichend. Mindestens 2-3 Liter pro Tag für Erwachsene.

Als höchst empfehlenswerte Lektüre dazu empfehle ich das Buch "Jungbrunnenwasser" von dem Wasserforscher Dipl.Ing. Dietmar Ferger … oder "Der Weg zurück in die Jugend" von Sang Whang (oftmals vergriffen).
Wer noch mehr zum basischen Aktivwasser wissen möchte – mich bitte einfach kontaktieren!

2) Bewusst Lebensmittel auswählen

Grundsätzlich hielte ich es so, dass jeder das essen möge, was Spaß macht.
Hierbei würde ich allerdings eine gute Ausgewogenheit und Qualität der Wahl dringend empfehlen.
Es wird somit auf Dauer wenig produktiv sein, wenn ich jeden Tag ausschließlich von Fastfood oder Schnitzel lebe.
Nach seriöser Ernährungsberatung kann man in etwa folgendes Verhältnis ansetzen: 1:4
1 … das sind nun alle sogenannten "braunen Sachen". Fleisch, Brot, Getreide insgesamt, bis über Fritten… ja sogar Fisch.
4 … das sind alle "grünen Sachen". Grün in der Tat deshalb, da diese Lebensmittel – in der Regel dann Gemüse – wichtiges Chlophyl enthalten. Jenes Chlorophyl, das nicht nur für die Sauerstoffproduktion in der Natur wichtig ist.

Als Seitenhieb auf diverse Nahrungsergänzungen sollte ich das nun nicht unterschlagen…
Viele dieser Produkte bestehen auf synthetischer Basis. Sind noch versetzt mit diversen Füllstoffen.
Da der menschliche Darm aufgrund bereits sehr langer Vernachlässigung und zusätzlichen verschiedenen Stressfaktoren, ohnehin schon derart in Mitleidenschaft gezogen ist, dass er teils natürliche Gemüse schon nicht mehr richtig/vollständig verwerten kann, bestehen vielfach Mangelerscheinungen. Wir versuchen dies, auszugleichen, zu ergänzen.
Zusätzlich enthält z.b. Gemüse längst nicht mehr die Nähr- und Vitaminwertigkeit, wie vor vielen Jahren. Ein Mensch müsste somit pro Tag mehrere Kilo Gemüse und Obst essen, um alleine den täglichen Vitaminbedarf zu decken.
Nahrungsergänzungsmittel (nicht alle) können nun vom Körper somit gar nicht resorbiert werden, flutschen einfach durch. Man könnte die also auch gleich ins WC schütten.

Weshalb werden oft keine natürlichen Stoffe verwendet? Weil alleine der Anschaffungspreis gegenüber synthetischer Herstellung ein Vielfaches beträgt.

Und noch eins…
Süßigkeiten!
Mein Motto: Alles mit Maß und Ziel!
Vorsicht ist in dem Sinne vor allem da geboten, wo Zucker in "versteckter Form" enthalten ist. Sei es nun in Getränken oder Lebensmitteln.

3) Ess-Kultur

Es kommt nicht selten vor, dass wir uns mal eben so zwischen Tür und Angel irgendwas in die Figur stopfen.
Selbst wenn es sogar gesund wäre… der zeitliche Stress überwiegt hier bereits eine allfällige Gesundheitswirkung.
Es ist somit wichtig, in Ruhe zu essen. Gründlich zu kauen.
Unser ureigenstes Leben sollte es uns Wert sein, zum Einen schon einmal Pausen zu schaffen. Und diese dann ganz bewusst in Ruhe zum Essen zu nutzen.
Nicht nebenbei irgendwelche Arbeit zu tun. Auch nicht mal eben sein Handy zu checken.
Mit Bedacht, Bewusstheit, Wertschätzung und Genuss essen – selbst wenn es "nur" ein kleiner Imbiss ist.

4) Bewegung

Das Ganze möglichst an der frischen Luft.
Lieber mal ein paar Treppen nehmen, anstelle vom Aufzug.
Konkret Spaziergänge, Laufen… egal was. Aktivität!
Nicht im nächsten Sonnenstuhl versacken…
Jeden Tag!

5) Ruhe / Erholung / Schlaf

Ein ebenfalls teils schwer unterschätzter Punkt!
Ruhe! Wie erholsam ist dies für Geist und Körper! Abseits von all dem täglichen Trubel! Vor allem wirkliche Ruhe! Kein TV, kein Radio, keine Zeitungen, kein Handy, kein PC. Wirkliche Ruhe! Grade in heutiger Zeit, wo wir mit ständigem Elektrosmog belastet werden (Stromleitungen, W-Lan, Funk, Mobiltelefone, Radio/Tv etc.), wäre es eine richtige Wohltat für den Körper, zumindest in den Regerationsphasen hier für eine Möglichst hohe Belastungsfreiheit zu sorgen!

Wie ist es mit Erholung?
Was bezeichnen wir als solche?
Freilich – jeder mag es hier für sich halten.
Doch… ist TV wirkliche Erholung? Oder werden wir dort nicht mit zumeist negativen Nachrichten, Werbung und sonstigem realitätsfremden Kram zugemüllt? Erholung also?
Oder diverse Freizeitaktivitäten einer mittlerweile bestehenden Freizeitwirtschaft. Immer höher, schneller, besser… Erholt dies tatsächlich noch? Oder dann ein genaues Gegenteil…: 14 Tage schier regungslos in einer Sonnenliege braten und bloß nicht bewegen? Erholung?

Was ist mit dem Schlaf?
Wie alleine schon wird dieser durch mangelnde Achtsamkeit in Bezug der anderen hier vorgebrachten Punkte beeinträchtigt?!?
Ich kann an dieser Stelle nur nochmals zum Lesen des Buches "Jungbrunnenwasser" einladen, da dieses sehr viel aus dem Körpergeschehen an sich erklärt!
Ist der Schlaf also ausreichend, erholsam?
Gönnst Du Dir in einer Pause mitunter einen "Power-Nap"?

In allen Dingen zählt nicht die Quantität… sondern definitiv die Qualität!

6) Gesunde Psyche

Zuvor genannter Punkt 4) vermag hier schon sehr hilfreich sein.
Was können wir aber noch tun im Sinne täglicher Checkliste?
Und jetzt komme ich zu meinem eingangs erwähnten "DAFÜR"!
Vielfach hängen wir gedanklich immer in Schleifen fest, die da klingen wie "was kann ich gegen…tun?" "Wie bringe ich mein Übergewicht weg?" "Wie kämpfe ich gegen Überlastung/Stress etc. an?"
"Was tue ich gegen mein Sodbrennen?"

Dagegen… dagegen… dagegen…! Maßnahmen. Kampf. Widerstand.
So viel Fokus wird im täglichen Leben ständig "GEGEN" etwas eingesetzt.
Aus welchem Grund tun wir nicht "DAFÜR"???

Eine gesunde Psyche vermag also schon mit dem Gedanken zu starten:

"Was möchte ich heute Gutes FÜR mich tun?"

Bitte… wir alle wissen, dass wir in einem sehr verworrenen System von Abhängigkeiten leben. Dass uns gewisse Pflichten auferlegt sind.
Na und?
Hilft uns Jammern dabei weiter? Ändert das auch nur irgendwas an der Situation?
Nein. Im Grunde begeben wir uns mit Jammern ebenso in eine Abwehrhaltung, Opferhaltung, in ein "GEGEN".
Somit wäre es mitunter wesentlich hilfreicher, uns zu fragen, was wir "DAFÜR" tun können.
Selbst wenn wir einmal nicht weiterwissen… Es gibt "Hilfe". Nicht zuletzt Menschen wie mich, die aus völlig unvoreingenommener Sicht unterstützen können. Die unterstützen, bereits vorhandene, im Moment nur "blockierte", eigene Lösungen zu finden!
"DAFÜR"?
Ja selbstverständlich!
Für den Zustand, das Ergebnis,… was wir erreichen wollen!
Und dann den Allerwertesten aus der Komfortzone erheben… und etwas "DAFÜR" TUN!

7) Tschüss Ärger und Stress

Ganz ehrlich: Ich wage zu behaupten, dass wenn wir die 5 vorangegangenen Punkte wirklich täglich konsequent durchziehen…
…dann sinkt ein allfälliges Potential für die Anfälligkeit für Arger und Stress automatisch.
Wir wären nämlich auf dem Weg zu einem inneren Ausgleich, einer Balance. Die zudem das körperliche Wohlbefinden miteinschließt.

Und was dann den Rest von möglichem Ärger und Stress betrifft…
Ärger spiegelt uns selbst immer etwas. Eigene Anteile, alte Wunden, Dinge die wir zutiefst ablehnen.
Bevor wir also gleich einmal drauf lospoltern, unserem angestauten Frust Luft machen… durchaus hilfreich, zuerst einmal auf uns selbst zu achten, was uns in dem Moment den Ärger beschert.
Und Stress ist oftmals hausgebacken. Nicht selten entsteht Stress aufgrund mangelnder "richtiger" Kommunikation, mangelndem Verständnis, mangelndem inneren Gleichgewicht.

8) Etwas Ungewohntes tun

Tja… grade dies mag jetzt für den Einen oder Anderen etwas seltsam klingen…

Doch, wir müssen nicht allzu konzentriert nachdenken, unser Tagesverhalten betrachten, um festzustellen, dass wir im Groben und Ganzen immer das Selbe tun. Einem gewissen Automationsprogramm folgen.

Es bedarf in der Tat einer gewissen eigenen Achtsamkeit. Jedoch bietet diese Möglichkeit eigener Beobachtung. Und die Chance, grade jene sich wiederholenden Auffälligkeiten abzuändern. Raus aus dem Hamsterrad!

Egal nun, ob es um Gedanken geht, um Handlungen oder auch Unterlassungen. Alles ist änderbar. Erweitert mitunter den eigenen Horizont.

Ob ich also ab sofort beschließe, am Morgen schon mal "anders" zu denken. Nicht … "heut muss ich schon wieder"… sondern nach dem Motto "ein neuer Tag, ein neues Glück". Anstelle gleich mal die erste Fluppe (Zigarette) in den Hals… oben beschriebenes Glas Wasser. Von mir aus kann es auch sogar soweit gehen, mal 2 verschiedenfärbige Socken bewusst anzuziehen. Frisur anders zu tragen. In Ruhe zu Frühstücken, anstelle nur Coffee-to-go. Mit Fahrrad oder Bus zur Arbeit. Dort nicht jammern über das, was nicht funktioniert… sondern beratschlagen, was funktioniert. Anstelle Couch-Potatoe nach der Arbeit noch ne Runde im Freien. Es sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt!


Zur Widerholung also nochmal die Punkte der Checkliste:

  1. Ausreichend Trinken – basisches Aktivwasser
  2. Bewusste Auswahl von Lebensmitteln, 1:4
  3. Ess-Kultur
  4. Bewegung an der frischen Luft
  5. Ruhe / Erholung / Schlaf
  6. Gesunde Psyche
  7. Tschüss Ärger und Stress
  8. Etwas Ungewohntes tun

 

Aus letzterem Blog-Beitrag darf ich an dieser Stelle noch einmal die Frage wiederholen:

WAS IST DIR DEINE GESUNDHEIT WERT ???

Muss es tatsächlich erst Krankheit, Ausfälle geben?

All diese Dinge in der Checkliste…
…sie sind auf ziemlich einfache Weise umsetzbar.

Letztlich wird es auf eine einzige Frage und deren Beantwortung hinauslaufen:

WILL ICH ODER WILL ICH NICHT ?

Alles Andere ist Ausrede, Vorwand. Die Praxis hat es bereits mehrfach bewiesen…  wink
Und ich kenne den "inneren Schweinehund" seeeehr gut… Wie lange wollen wir den noch füttern…?


Ich wünsche Euch somit viel Motivation und Spaß, viel Selbstwert bei der Umsetzung der Checkliste!

Wenn Fragen bestehen… ich bin gerne für Euch da!

Euer Blog-Autor
Ernold Prinz

(Lifecoach, psycholog. Berater (i.A.), Sachbuchautor)

 

PS: Wer die Achtsamkeits-Beiträge nicht gelesen hat / erst jetzt "eingestiegen" ist…  Die Blogs sind gerne nachzulesen,zusammengefasst auf der Projekt-Seite  https://www.das-neue-ich.com/achtsamkeitstraining/

PS: Ein Direktlink zu meinem neuen Buch: Informations- und Kaufseite zur Verlagsseite von Tao.de

Zum Interview mit dem Lifestyle-Magazin "look! Salzburg": http://www.looksalzburg.at/aktuelle-ausgabe/

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