Psychische Beeinträchtigung

"Psychische Beeinträchtigung" und welches Dogma tragen wir damit aber mit uns?

Herzlich willkommen liebe LeserInnen zu einem sehr ernsten Beitrag!

 

Weshalb widme ich nun diesen Blog jenem Thema, bei dem man in der Regel noch immer nur allzu gerne wegsieht?

Aufgrund des Fortschreitens meiner beruflichen Ausbildung nun wird grade dieses Thema "Psychische Beeinträchtigung" eines der zentralen Themen.
Viel weniger nun in dem Zusammenhang, dass es um die nicht mehr zu leugnende Tatsache geht, dass immer mehr Menschen unter ständigen Belastungen und Druck an psychischen Beeinträchtigungen leiden…
Viel mehr nun in jenem Zusammenhang, dass dies immer noch ein gerne weggeleugneter Fleck ist. Ein Fleck, dem auch in gewisser Weise ein Schandmal anhaftet, eine Minderwertigkeit von Menschen die unter einer Beeinträchtigung leiden.

Und hier wiederum spreche ich nun noch nicht einmal von den "harten Fällen" schwerer psychischer Beeinträchtigung. Sondern all dies, jede Erkrankung, jede Beeinträchtigung beginnt ja immer im Verborgenen, im Kleinen!

  • Wie geht eine Gesellschaft heute damit um?
  • Was ist DIE "Psychische Beeinträchtigung", Volkskrankheit schlechthin?
  • Was ist eine "Psychische Beeinträchtigung" überhaupt?


Fangen wir vielleicht gleich einmal damit an!

Was ist eine "Psyschische Beeinträchtigung", Störung?

Der Einfachheit bemühe ich hier die gängige Definition von Wikipedia:

Eine psychische oder seelische Störung ist eine krankhafte Beeinträchtigung der Wahrnehmung, des Denkens, Fühlens, Verhaltens oder der sozialen Beziehungen. Auch das Selbstbild (Ich-Erleben), die Erlebnisverarbeitung und die Willensstärke können betroffen sein. Es gehört daher gerade zum Wesen dieser Störungen, dass sie durch Selbstdisziplin kaum oder gar nicht mehr zu beeinflussen sind.
Psychische Erkrankungen sind insgesamt sehr häufig und können großes persönliches Leid verursachen.
Menschliches Erleben umfasst Gefühle und Kognitionen (Denken, Aufmerksamkeit und Gedächtnis). Psychische Störungen betreffen all diese Bereiche, und zwar entweder aufgrund seelischer Prozesse oder auch aufgrund neuropsychiatrischer, systemischer oder hirnorganischer Erkrankungen. Psychische Störungen können entweder den emotionalen oder den kognitiven Aspekt stärker beeinträchtigen oder in beiden Bereichen gleich stark ausgeprägt sein. Allerdings ist nicht jede Abweichung des emotionalen oder kognitiven Erlebens gleichzusetzen mit einer Störung mit Krankheitswert. Viele Menschen erleben z. B. über eine kurze Zeit leichte Stimmungsschwankungen, die sich von selbst zurückbilden und von den Betroffenen nicht als Krankheit erlebt werden. Auch gibt es Menschen, die unter einer schweren emotionalen Belastung depressive oder psychotische Episoden erleben und anschließend psychisch stabil weiterleben.[2] Grundsätzlich ist der Krankheitsbegriff in der Medizin unscharf definiert. Neben einer objektiv feststellbaren Abweichung von einer zuvor definierten Norm spielt daher das individuelle, subjektiv erlebte Leid des Betroffenen eine Rolle.
Gerade für die Beurteilung psychischer Störungen sind die Begriffe Norm, Objektivität und Subjektivität eine wissenschaftlich schwierige Fragestellung. Psychisches Verhalten mag oberflächlich gesehen noch einer echten Objektivierung zugänglich sein, jedoch resultiert es häufig aus einem inneren (also subjektiven) Erleben, über das man nur durch die Auskunft des Betroffenen Kenntnis haben kann. Dessen ungeachtet gibt es jedoch recht charakteristische Symptome, die von Untersuchern in hoher Übereinstimmung festgestellt, objektiviert und psychopathologisch zugeordnet werden können, insbesondere aus dem Bereich der inhaltlichen Denkstörungen, der Störungen des Ich-Erlebens und der Wahrnehmungsstörungen.

Wer die gesamte Auslegung nachlesen möchte…  Hier ein Link zur Seite:  Definition Psychische Beeinträchtigung / Störung

Ganz deutlich tritt hier also zutage, dass dieser Beeinträchtigung eine krankhafte Störung zugrunde liegt.
Ja freilich … man könnte dieses Thema nun auch noch einmal zerpflücken, inwieweit nun "krankhaft" zu verstehen sei. Das würde aber nun den Rahmen sprengen… und trifft zudem nicht meine Absicht.


Was kennen wir als DIE Volkskrankheit im Sinne "Psychische Beeinträchtigung" schlechthin?

Die Depression."Psychische Beeinträchtigung"
Typisch für diese eine gedrückte Stimmung, negative Gedankenschleifen, gehemmter Antrieb. Lust, Lebensfreude, Selbstwertgefühl, Leistungsvermögen, Einfühlungsvermögen und Interesse gehen verloren.

Nun… als kleiner Seitenhieb…
…könnte man durchaus einmal in den Raum stellen, dass dieser eingangs erwähnte "schleichende Prozess" einer Entstehung mitunter schon im Kindes-… oder besser… Anpassungsalter zu entstehen vermag…?
Also ich würde mich nicht getrauen, dies einfach kategorisch auszuschließen!

Hat sich in jenem Alter jemand darum gekümmert? Wie wir… jeder Einzelne mit uns umging? Welche unwahren Gedanken, Gefühle, Grundsatzgedanken hier geschaffen wurden…?
Die allesamt ins Heute, ins Hier und Jetzt hineinwirken…?

Auch… nicht, dass ich großartig wüsste!

Was geschah noch? Im Zuge einer zunehmenden Industrialisierung, danach Kapitalisierung der Gesellschaft wurden Anforderungen, Erwartungen immer höher, größer. Und damit auch der Druck auf die Menschen.
Geradezu eine Spielwiese, ein Nährboden für Entstehungen von '"Psychischen Beeinträchtigungen".

Seit Jahren spuckt man große Töne, dem entgegenwirken zu wollen.
Im Grunde genommen geschieht aber maximal Symptomverschiebung.

Ich denke, ich muss hier nicht dezidierte Studien bemühen, um klarzustellen, dass der Anteil der psychischen Beeinträchtigungen mittlerweile einen erheblichen Teil der Belastungen im Gesundheitssystem darstellt.


Und damit mache ich nun den Sack zu, speziell zu jenem Punkt, wie man in der Gesellschaft damit umgeht!

Ich könnte mittlerweile hier einige Fälle aus meinem Umfeld aufzählen, Stories dazu bringen, WIE man mit solchen Dingen umgeht!
Sei es nun zum Beispiel von der allseits beliebten Arbeitgeberseite…
Sei es von einer ärztlichen, teils völlig versagenden Seite…
Und noch so einiges mehr.

Vielleicht etwas ordinär ausgedrückt: Mit einer psychischen Beeinträchtigung wirst Du im wahrsten Sinne des Wortes nicht für voll genommen!
Allzu gerne als Lamentierer, als Drückeberger abgestempelt.
DAS ist ja keine Erkrankung!

Nur ein simpler Vergleich:
Hat sich jemand ein Bein gebrochen, bekommt er eine Behandlung, einen Gips. Ist sichtlich erkrankt.
Hat jemand eine schwere Erkrankung und wird mit diversen Chemo-Coctails vollgepumpt, ist er nachweislich krank.
Geht es aber nun um eine psychische Beeinträchtigung, Überlastung, Erkrankung…   ooohhh… welche merkwürdige Auswüchse von angeblichem Verständnis sich hierbei plötzlich auftun!

Wenn ich´s nicht selbst im Umfeld miterlebt hätte…
…dass hier plötzlich Dinge geschehen, die jeglicher Logik entbehren, die ärztliche Sorgfalts- und Aufklärungsplficht bzw. auch Schwegepflicht verletzten…
…und der Patient dann auch noch Repressalien dafür in Kauf nehmen musste…

…ich würd´s aus einem gesunden Menschenverständnis nicht glauben.


Wie also gehen wir in der Gesellschaft damit um???

Ein oft sehr schnell und deutlich auftauchendes Phänomen ist zum Beispiel, dass ein betroffener Mensch in seiner "Wertigkeit" auf einmal schnell herabgestuft wird.
Wirdschaftlich gesehen ist dieser Mensch kein voll einzurechnender Faktor mehr. Also Herabstufung, Ausgrenzung.
Und in der "normalen Gesellschaft"… wie steht man da denn plötzlich da, wenn irgendwann nach außen dringt, dass man an einer Beeinträchtigung leidet?

Plötzlich gibt es Wichtigeres zu tun, als Kontakt mit diesem Menschen zu halten. Hinter vorgehaltener Hand wird getuschelt und getratscht. Ja auch hier geht es bis hin zu einer Meidung, Herabstufung, Ausschluss, Isolation.

Alles nicht wahr?

Wirklich?


Nun…
…ein kleines Gedankenexperiment, dass jeder für sich einmal durchspielen kann.
Dazu zwei simple Fragen!

Ausgangssituation: Du kannst schon länger nicht mehr gut durchschlafen, bist geschlaucht, gerädert, hast keine Energien mehr. Vielleicht auch kein Interesse mehr an einem Sozialleben. Ja sogar Dein Interesse sinkt and eigenen Interessen.
Irgendwann gehtst Du zum Arzt… der überweist Dich vielleicht an einen Facharzt… Und heraus kommt: Du hast teils schwerwiegende Depressionen.

Frage Nr. 1) Wie reagierst Du? Und achte nun genau auf Deine Gedanken zu und über Dich selbst!


Frage Nr. 2) Wie wird Dein Umfeld reagieren, wenn Du diesem Deinen Zustand in aller Klarheit mitteilst?


Spricht man überhaupt darüber?

Oder keimen da mitunter solche Gefühlsfetzen auf, wie, das wäre ja peinlich. Das kann ich unmöglich sagen, denn dann…
Und noch so vieles mehr…

Und jetzt setzen wir dem noch "das Krönchen" auf!

Es ist nicht mit ein paar Chemiekeulen a´ la Schlafpillen und Antidepressiva getan. Sondern Du darfst schön brav eine psychiatrische oder psychotherapeuthische Behandlung in Anspruch nehmen!


Ist dies – selbst in der heutigen Zeit – ein gesellschaftsfähiges Thema?
Oder schwebt mit einer solchen Beeinträchtigung nach wie vor schier automatisch plötzlich ein Damokles-Schwert über jenem Betroffenen?
Ein gewisser "Ruf der Schande"…?


Wie dem auch immer sei…
…was nun in meine Richtung spielt…

Wie gehen wir selbst mit uns um? Mit unseren Belastungen einerseits… und der bewussten Aufarbeitung?

Erlauben wir uns überhaupt einzugestehen, dass wir unter solchen Belastungen stehen, damit zu kämpfen haben? Diese womöglich bereits erste Auswirkungen auf uns haben?


Ich erlaube mir an dieser Stelle gerne den Vergleich mit unseren Prioritäten z.B. hinsichtlich unseres Fahrzeuges!
Ein Lämpchen leuchtet auf… und schon eilen wir in eine Werkstatt.
Regelmäßige Wartungs- und Serviceintervalle werden eingehalten.

Aber wie verhalten wir uns, wenn es um uns selbst geht?

"Ach … das passt schon!"      "Ach … das geht schon (irgendwie)!"      "Ach … es ist schon nicht so schlimm!"

Und noch so einiges mehr.

Getrauen wir uns ernsthaft und aufrechten Hauptes, uns einzugestehen, dass da womöglich genau etwas nicht passt? Etwas nicht geht … schon gar nicht "irgendwie"? Dass etwas womöglich doch schlimm ist… oder zumindest werden könnte…?

TUN WIR DAS?


Was hat diese Thematik, diese Fragerei meinerseits nun mit einer psychischen Beeinträchtigung noch zu tun? Worauf will ich hinaus?

Oftmals herrscht doch nach wie vor die gesellschaftliche Meinung, wenn ich zum Beispiel mehr oder minder große Probleme hätte, mit einer Konfliktsituation umzugehen, hätte ich schon "ein Rad ab". Nicht bewältigte und angesehene Konflikte ergeben jedoch im weiteren richtiggehende Krisen!
Spätestens dann herrscht doch das Dogma, dass man "einen Hau weg" hätte.
Zu Deutsch: psychisch beeinträchtigt sei.

Wie aber nun nochmal verhält es sich mit den kleinen Problemchen. Vielleicht auch Konflikten, die dadurch entstehen?

Wir verdrängen!
Oder reden / denken uns es schön!

Was für eine regelrechte Blamage wäre es, hier Hilfe in Anspruch zu nehmen?!

Ja… vielleicht fragt man noch Freunde um Rat. Bekannte.

Doch das menschliche Treiben hat so eine schier verteufelte Eigenart: Man sucht sich – zumeist unbewusst – dann oft "Ratgeber" aus, die einem genau das sagen, was man letztlich selbst hören will.
Und die Ratgeber…?
Die sagen einem oftmals nicht ihre wirkliche Meinung, weil man könnte ja verletzten, es sich verderben…  Also selbst Mangel- und Angstkinder!

Wieso scheuen wir einen unabhängigen Ratgeber?

Weil der genau das sagen könnte, was wir so ganz und gar nicht hören wollen! Angst also! Pure Angst mitunter!
Da kehren wir also lieber weiter unter den Teppich…

…Weg des scheinbar geringeren Widerstandes.


Dass aber eine unabhängige Person womöglich nun aber zwar wunde Punkte ansprechen kann … oh ja…
…jedoch damit aber genau einmal das Thema direkt berührt…
…und dadurch wiederum erst die wirkliche Chance zu einer Veränderung… und somit Besserung einer Situation auftut…
…das käme nicht in den Sinn.

Es fehlt der Mut zur eigenen Konfrontation!

Es fehlt der Mut, sich von jeglicher eventuell möglicher Meinung Anderer loszusagen … und in erster Linie einmal etwas rein für sich selbst zu tun!


Deshalb möchte ich hier an dieser Stelle einmal ganz deutlich und von Herzen den Apell richten:

EINE PSYCHISCHE BEEINTRÄCHTIGUNG ZU HABEN IST MENSCHLICH!!!

EINE PSYCHISCHE BEEINTRÄCHTIGUNG ZU HABEN IST ERLAUBT!!! 

SIE IST NICHTS SCHLECHTES, NICHTS NEGATIVES!!!


So wie jemand Migräne, Fieber, eine Blase an den Füßen oder auch eine schwere Erkrankung haben darf! Es gibt keinen Unterschied!

Ein Problem, ein Konflikt, ja auch eine Krise sind nur etwas vorübergehendes!

Und dieses Problem, der Konflikt, die Krise beeinträchtig erwiesener Maßen. Den Einen mehr, den Anderen weniger.

Und zu allem darf man sich auch Hilfe, Begleitung holen!

Deswegen ist man nicht blöde in der Birne! Kein Aussätziger! Sondern ein Mensch, der vielleicht nur einen anderen Blickwinkel braucht… und schon läuft es wieder.


Eine Sache sei aber vielleicht auch in aller Deutlichkeit angesprochen:
Gäbe es nicht so viel in sich hineingefressene, unterdrückte, verleugnete, verdrängte Belastungen… würde jeder sich beizeiten ehrlich und interessiert damit befassen, sie ansehen, sie zu klären versuchen…
…dann gäbe es mit Sicherheit viel weniger schwere Erkrankungen!!!

Sehr viel von all diesem unterdrückten Zeug ist doch erst der Auslöser!

Und dann kommt das große Wehklagen!


Wieviele Jahre nun befasst sich zum Beispiel der Bereich Arbeitsmedizin (zumindest mir bekannt von Österreich) mit dem Bereich, dass psychische Gesundheit auch verpflichtend in den Arbeitsschutzbereich aufgenommen werden soll?
Es sind bereits einige Jahre!
Was ist der derzeitige Stand?
Der Einschluss psychischer Gesundheit beruht nach wie vor auf Freiwilligkeit!

Ein Wunder?
Nicht bei den Verhalten so mancher Arbeitgeber – wohl wahr!


"Psychische Beeinträchtigung"Eine andere Sache:
Wie sehr wird im gesamten medizinischen Bereich der Bereich "Prävention" gefördert?
Nach wie vor verschwindend gering!

Wieso?
Na weil sich mit Pharmazie eine Unmenge an Geld schäffeln lässt. Weil sich mit Reparaturmedizin eine Unmenge an Geld schäffeln lässt!
Und alles, was nicht diesen beiden Dingen dient, wird so gut wie möglich ausgegrenzt.


Wie war es früher in der Chinesischen Medizin?
Ein Arzt wurde bezahlt, wenn der dafür gesorgt hatte, dass sein Patient gesund war und blieb. Nicht umgekehrt.

Wie schon erwähnt… bei uns ist es hinlänglich bekannt, wie sehr psychische Beeinträchtigungen mittlerweile das gesamte System belasten. An sich so gesehen auch die Arbeitgeberseite.
Aber?
Reaktion darauf?
Nüsse!


Gut.
Wir werden das System nicht auf den Tag ändern!


Doch … und damit komme ich zum Ende meines heutigen Blogs…

…die direkte Frage an Dich:

WIEVIEL BIST DU DIR SELBST WERT???


Gerade mal soviel, um Dich auf das System zu verlassen?
Oder Deine Verantwortung für Dich selbst… selbst in die Hand zu nehmen?

Bist Du bereit abzuwägen, ob Du lieber mal auf ein neuestes technisches Teil, eine Klamottenstück, irgendeinen Hype verzichtest…
…und dieses Geld lieber in Dich selbst investierst? Oder ist das nicht "hype" genug…?

Dass Du mal auf Dich achtest? Dich bewusst mit Dir auseinander setzt? Dir dazu auch außenstehende "Hilfe"… ich nenne es wohl eher "Begleitung" holst…? Vor allem nicht erst wartest, bis ein "Supergau" kurz bevorsteht oder gar eingetreten ist…?

Vor allem dann noch dazu:  WER LEGT DENN BITTE DEN WERT EINES MENSCHEN FEST ???

Da erleidet ein Mensch einen Unfall, ist womöglich schwer beeinträchtigt, tot. Ooohhh… da gehen die Wogen hoch! Ist ein Mensch hingegen an einer psychischen Beeinträchtigung gehandikapt…  da sinkt das "Wertebarometer" ganz plötzlich und rasch nach unten…  Es ist also durchaus ein gesellschaftliches Thema wie auch ein Thema der Menschen IN dieser Gesellschaft!

Warum ich so leicht rede über eigene Wertigkeit?

Vor vielen Jahren gehörte ich selbst dazu und redete mir vieles schön. Glaubte, da auch alleine durchzukommen…


Jaaaa… kritische Stimmen könnten spätestens hier nun interpretieren, dass ich damit irgendwie Werbung für meine Tätigkeit zu machen suche…

Na und wenn schon! Selbstverständlich möchte ich zu einem guten Gelingen, einem guten Leben beitragen!
Ich trage aber ja niemandem auf, dass er/sie überhaupt… und wenn, dann ausgerechnet mich dazu auswählen sollte!

Ich möchte in erster Linie einmal generellen Anstoß schaffen, in sich zu gehen. Nachzudenken. Vor allem nach zu fühlen! Und eben genau jene Frage nach der eigenen Wichtigkeit, Wertigkeit zu beantworten!
Und diese Antwort dann nach Möglichkeit nicht Antwort bleiben zu lassen, sondern aktiv in die Tat umzusetzen!

Nur vom Denken oder Reden alleine geschieht noch nichts! Lasse Deinen Worten Taten folgen! Sei es Dir selbst schuldig und wert!

Wir haben uns so lange – zumeist unbewusst – von uns selbst wegbewegt…  Es wäre nun an der Zeit zu uns selbst wieder zurück zu kehren!


In diesem Sinne also hoffe ich sogar, dass ich mit diesem Blog einen "wunden Punkt" getroffen habe und hier Bewegung hineinkommt!

Und zu guter Letzt: Wenn es von Euch jemanden interessieren sollte, sich dazu nun doch einmal intensiver auszutauschen…
…es dürfte sich doch langsam herumsprechen, wo und wie ich zu erreichen bin!

Psychische Beeinträchtigung
Leute…
…es ist unser aller Leben!

Und in diesem Körper haben wir nur eins!

Also lasst uns doch dafür aufmerksam und gut sorgen!


Euer Prinzerl

 

Bildquelle: Pixabay

2 Antworten auf „Psychische Beeinträchtigung“

  1. Toll geschrieben, bin auch grad dahin gekommen mit 57ig Jahren in der Gesellschaft. 2 Wochen Ausfall wegen mehrfacher Überforderung und schon degradiert. Andere in der selben Firma mehrere Monate Ausfall wegen künstlichen Gelenken einbauen lassen und verheilen, kein Problem..

    1. Hallo Serge!

      Vielen Dank für Deinen offenen Kommentar und dieses „lebhafte“ Beispiel, wie in der Gesellschaft mit Überforderung, Beeinträchtigung umgegangen wird und welch verschiedene Maßstäbe selbst im modernen 21. Jahrhundert angewandt werden.