Stress – ein Herz-Thema

Herzlich willkommen lieber LeserInnen zu einem weiteren Beitrag zur mehr Lebensqualität. Ist also Stress – ein Herz-Thema?

In der Tat – das IST es definitiv!

Ohne mich nun hier in komplizierten, gar unverständlichen Be-/Umschreibungen zu versteigen, hier eine kurze Darlegung, wie nun diese Dinge zusammenhängen. Was hier dann noch ein Begriff namens „Kohärenz“ zu suchen hat bzw. wie wichtig dieser ist…

Wir haben im Körper viele wundervolle, erstaunliche Mechanismen. Zwei davon lauten „Sympatikus“ und „Parasympatikus“. Sei es nun über physische oder psychische Anforderungen… Der Körper regelt über diese beiden „Impulsgeber“ die Herzschlagfunktion. Damit sämtliche Versorgung mit Blut. Darüber wiederum mit Nährstoffen, Sauerstoff, etc. Sie sind grundlegend lebenswichtig.

Der Sympatikus nun wird vor allem aktiv, wenn unser Körper mehr Aktivität benötigt. Der Parasympatikus wiederum sorgt dafür, dass nach getaner „Arbeit“ der Körper wieder zur Ruhe kommt.

Was geschieht – kurz umrissen – nun bei Stress? Ursprünglich ist „Stress“ eine natürliche Körperreaktion, die uns hilft, Belastungssituationen entsprechend zu bewältigen. Hierzu  schüttet der Körper diverse „Botenstoffe“ (Hormone) über eine sogenannte Aktivierungskette ( ausgehend von Hypothalamus, einem Abschnitt des Zwischenhirns, über die Hirnanhangsdrüse, über die Nebennieren in den Blutkreislauf). Man nennt dies auch die sogenannte „Stressachse“. Die Bekanntesten sind Adrenalin, Noradrenalin, Cortisol. Der Körper wird dabei auf grundlegende „Überlebensmechanismen“ wie „Flucht“ oder „Kampf“ vorbereitet.

Wer sich noch gerne näher zu Stress und möglichen Folgen/Auswirkungen ein wenig einlesen möchte… Hier ein interessanter Link dazu: https://www.ergo.de/de/Ratgeber/gesundheit/stress/auswirkungen

Egal nun, ob privat und/oder beruflich… Eine ständige Hormonausschüttung setzt den Körper unter latenten/chronischen Dauerstress. Er läuft innerlich/im „Hintergrund“ ständig auf Hochtouren. Ein Hormongleichgewicht gerät schleichend aus den Fugen. Negative Auswirkungen, angefangen mit Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, weiterreichend dann über schwerwiegende Erkrankungen wie Herzrhytmusstörungen, Bluthochdruck, Depressionen können eintreten. Auch das klassisch als „Burnout“ und mittlerweile gem. ICD anerkannte Sammelsurium an Symptomen zählt dazu. Eine Regeneration kann über Monate bis Jahre hinweg gehen, manche Symptome sind irreversibel.

Kürzlich las ich nun in einem Bericht, dass ca. 80% der Deutschen Erwerbstätigen schlecht schlafen. In gehe nun einmal davon aus, dass dies in anderen Ländern annähernd ähnliche Werte erreichen wird.

 

Stress - ein Herz-Thema

Stress – ein häufig und massiv unterschätzter Schlafräuber!

Abgesehen nun von Schlafstörungen, die aufgrund organischer Ursachen oder Begleiterscheinung von Erkrankungen einhergehen und die auf jeden Fall einer ärztlichen Abklärung bedürfen, ist da eben der Stress, der für Schlafstörungen verantwortlich ist.

Dieser Stress nun wiederum geht mit negativen Emotionen, Überforderungen, Anspannungen, Sorgen, Druck, Hektik, Ängsten… aber auch Traurigkeit, Wut u.v.m. einher. Unser emotionales Leben untertags hat nachhaltigen Einfluss darauf, ob bzw. wie wir in der Nacht schlafen. Diese Emotionen beeinflussen unser Hormonsystem und unser Autonomes Nevensystem (ANS).

Was viele nun auch am Stress unterschätzen: Zum Beispiel das ausgeschüttete Hormon „Cortisol“ ist nicht nach „Erledigung“ des Stressanlasses, gar automatisch wieder aus dem Körper verschwunden! Im Gegenteil! Es wird dort teils stundenlang durch den gesamten Kreislauf gepeitscht. Und wirkt!

 

Stress - ein Herz-Thema

Kohärenz – und wie hilft sie gegen Stress

Jene Kohärenz ließe sich nun in einer Art Gleichgewicht zwischen dem Wirken des Sympatikus und des Parasympatikus darstellen. Stress – ein Herz-Thema? Oh ja – alleine schon aus biologischer Sicht!

Im ausgewogenen Fall eines Gleichgewichtes, wirkt keiner dieser beiden „Impulsgeber“ übermäßig. Sie halten sich die Waage.

Im zuvor ausgeführten Ungleichgewicht einer Stresseinwirkung, nimmt der Sympatikus überhand. Sein Gegenspieler, der Parasympatikus, „verlernt“ mit der Zeit seine Wirkweise, verliert Einfluss.

Jetzt ist es nun ein weiteres kleines „Wunder“ des Körpers, dass beim Herzschlag keiner dem anderen haargenau gleicht. Wäre dies so, besagt eine alte Weisheit, wäre der Mensch spätestens nach dem 3. Herzschlag tot. Unser Körper hat hier also die fantastische Fähigkeit, den Herzschlag variabel zu steuern.

Und diese als „Herzratenvariabilität“ (HRV) bezeichnete Steuerungsfähigkeit des Körpers ist nun messbar. Das Muster dieser Herzratenvariabilität nun wird von unseren Emotionen beeinflusst. Während Anspannung, Ärger, Frust, Angst etc. den Rhytmus unregelmäßig bis chaotisch werden lassen, bewirken Entspannung, Spaß, Freude etc. eine zunehmende Regelmäßigkeit. Ein Grad an Erschöpfung bzw. Stressbelastung, kann also abgelesen/sichtbar gemacht werden.

Und je regelmäßiger dieser Rhytmus in unserer Herzratenvariabilität ist, von umso höherer Herzkohärenz spricht man. Umgelegt also, von einer optimale Synchronisierung der Rhythmen von Herzschlag, Atmung und Blutdruck. In einer Schulung zu dieser Thematik habe ich mir den Begriff „Herzintelligenz“ als wundervolles Synonym dafür mitgenommen.

 

Stress - ein Herz-Thema

Wie kann ich Euch nun in diese Richtung begleiten, vorwärts bringen?

In meiner Eigenschaft als Experte für Stressmanagement & Burnoutprävention, ist dies ein wichtiger Baustein in meinem Coaching.

Und: diese Kohärenz kann jeder von Euch „erlernen“!

Ich darf also an dieser Stelle mit einem möglichen Missverständnis aufräumen, dass für eine Stressreduktion (und/oder Burnoutprävention) jetzt hier auf einer Couch liegend, zumindest das halbe Leben umgekrempelt werden müsste!

Ja. Ich getraue mich zu behaupten – wie ich hier stehe/sitze – dass Ursachen für das Stressverhalten schon sehr früh „geübt“ bzw. erschaffen wurden. Eine Anpassung an ein System namens „Gesellschaft“ gibt dies vielfach vor. Das ist die eine Seite.

Die andere Seite nun ist jedoch jene, dass diesen Grundsatzgedanken, teils (Über-)Lebensstrategien einer Vergangenheit nicht länger Tribut gezollt werden muss! „Vergangenheit war damals“ – wie der Titel meines Buches so treffend lautet…

Es gilt in meinem Coaching einfach nur einmal „Ehrlichkeit zu sich selbst!“ Keine Bewertungen, Vergleiche, Verurteilungen.

Es gilt in meinem Coaching, eigene Werte wiederzuerkennen. Achtsamkeit sich selbst gegenüber zu erlauben.

Nicht umsonst habe ich mir als meinen Leitsatz folgenden ausgesucht:

Wenn es Ihnen gut geht, kann es auch Anderen gut gehen!

Ist mir aus meinem Wirken heraus also Stress – ein Herz-Thema? Ja. Ist es ganz klar!

Aus einer systemischen Sicht ist dies zumindest bereits die „halbe Miete“! Stellt Euch doch bloß mal vor…  Wenn es Euch so richtig richtig gut geht… Wie sonst, außer gut, sollte es auf ein Gegenüber wirken…!? Und sollte das Gegenüber auf den ersten Anstoß nun befremdet reagieren… Na dann dürfte das wohl dran liegen, dass er/sie möglicherweise sogar „geschockt“ ist, dass es Euch gut geht. Genau DAS scheint heutzutage offenbar nicht mehr „Standard“ sein…  Ein Grund mehr, um dies zu ändern!  😉

In meinen Coaching besteht also sowohl die Möglichkeit, die zuvor beschriebene Herzratenariabilität einmal sichtbar zu machen, zu messen. Kein Hokuspokus, nicht als medizinische Intervention deklariert oder zu verstehen. Dennoch sehr informativ über ein entsprechendes Programm dargestellt.

Weiters gehen wir in meinen Coachings möglichen Ursachen auf den Grund. Sie werden identifiziert und einem Jetzt gegenüber gestellt. Ist so Manches also überhaupt noch zeitgemäß und notwendig…

Und letztlich gilt ein Bereich dem Üben. Ja – es gibt kleine Übungen, die am Besten im Alltag integriert werden, um so eine möglichst hohe Effektivität zu erschaffen. Und sehr gerne binde ich hierzu auch „Mütterchen Natur“ als „Übungsplatz“ ein.

Eine mögliche positive Wirkung von einem Kohärenztraining:

  • mehr Gelassenheit in herausfordernden Situationen (sog. Resilienz)
  • weniger Erschöpfung oder Müdigkeit
  • sie fördert körpereigene Erholungsprozesse
  • sie erweitert mitunter kognitive Fähigkeiten
  • verbessert Koordination und Reaktionsvermögen
  • ermöglicht konstruktivere Problemlösung
  • fördert Auffassungs- und Lernvermögen

 

Stress - ein Herz-Thema

Seid Ihr bereit, Euren Herzschlag in einen kohärenten Rhytmus zu bringen?

Schritt 1: Ein sogenanntes „herzfokussiertes Atmen“

Richtet dazu Eure Aufmerksamkeit auf die Mitte Eures Brustkorbes. Nutzt dazu auch die sogenannte „Bauchatmung“, wie sie Kleinkinder selbstverständlich anwenden. Atmet bewusst langsam, tief… über Eure Atemwege, Lungen… tief „in den Bauch“, sodass sich dieser merkbar hebt und senkt.

Schritt 2: Das „Herzgefühl“

Erinnert Euch – während dieser tiefen Atmung – an ein angenehmes Gefühl! Sei es nun ein Lieblingsort, ein Gefühl der Dankbarkeit, an eine wichtige Person oder etwas Wichtiges in Eurem Leben. Auch eine Lieblingsbeschäftigung ist ein gute Idee. Wichtig ist eben ein gutes Gefühl dabei.

Diese beiden Punkte eignen sich insbesondere bei oft plötzlich auftretenden Gefühlen/Emotionen, wie Angst, Frustration, Wut/Ärger, Nervosität etc. Bevor also grade in solchen Situationen, der sogenannte „Schnellschuss aus der Hüfte“ zurück in Richtung „Absender des Anstoßes“ geht… tief durchatmen! Und im Ernstfall… geht dahin, wo auch der Kaiser allein hinging… Nehmt Euch die paar Minuten Zeit für Euch und diese Möglichkeit des Ausgleiches! Alles und Jeder wird es Euch letztlich danken!

 

Stress - ein Herz-Thema

„Schnelle Kohärenz“ anwenden…

Die zuvor beschriebenen 2 Punkte für eine unmittelbare, schnelle Anwendung für einen Ausgleich, möchte ich wiederum in 2 mögliche Anwendungspunkte gliedern…

(Ich schicke hierzu gleich voraus, dass es – z.B. am Ende eines gestressten Arbeitstages – idealer Weise nun nicht bei diesen Kohärenzübungen/Atemübungen geblieben sein soll…! Wir erinnern uns: Cortisol und seine oft stundenlange Präsenz im Körper…). Mehr dazu gleich!

Bereich 1 – Vorbereitung:

Wisst Ihr denn womöglich schon im Voraus, dass eine Herausforderung auf Euch zukommt…  Seid Ihr bereit und willens, generell Euer Tagesgeschehen mit dem Aufstehen schon ein klein wenig zu verändern… ? 5 Minuten!

Nur 5 Minuten, ganz in Ruhe für und mit Euch… eingebunden in eine Morgenroutine… Sie vermögen in Ruhe und innere Balance zu bringen, sie vermögen auf eigenes Potential zu fokussieren usw. usw.

Was können nun solche „vorhersehbaren“ Situationen sein?

  • ein womöglich schwieriges Gespräch
  • ein anstrengendes forderndes Meeting
  • ja sogar… die Beantwortung eines E-Mails, dass Euren Groll auf sich gezogen hat
  • im Grunde jede Situation, die Euch ein unangenehmes Gefühl in Euch erzeugen kann…

Es geht bei dieser Vorbereitung letztlich nicht darum, um über das Nachdenken über ein Gefühl von Ruhe und Gelassenheit. Sondern es gilt, diese Ruhe und Gelassenheit zu erzeugen!

Bereich 2 – Umschalten:

Wenn grade eine Stresssituation entstanden ist… Und diese entweder noch vor einer Eskalation steht… oder diese bereits stattgefunden hat… Diese Kohärenzübung mit dem Atmen, vermag Euch unmittelbar wieder in ein inneres Gleichgewicht zu bringen… oder zumindest wieder soweit „runter zu holen“, dass ein rationelles Denken und Handeln wieder möglich wird und man nicht in einem meist wenig zielführenden Flucht- oder Kampfmodus „hängen bleibt“. Das „Umschalten“ zielt auch auf Begrenzung eines übermaßigen Energieverlustes ab. Es eignet sich, wieder innere Stabilität zu erlangen… Und zudem mitunter erheblichen Zeitverlust zu begrenzen.

Hierzu noch zwei folgende, wichtige Dinge für ein gutes Gelingen (!!!):

Der Mensch ist je bekanntlich ein „Gewohnheitstier“…  😉

  1. Unterschätzt also keinesfalls, wie sehr eine regelmäßige Anwendung dieser Kohärenzübung für Euer Herz, Euer Wohlbefinden allgemein, Euer Umfeld zu sein vermag!
  2. Wenn Ihr Euch entschließt, etwas für Eure Herzkohärenz zu tun… So tut dies mit großer Konsequenz, mindestens 66 Tage lang! Es gibt da eine Studie des University College London. Dieser zufolge hat es bei verschiedenen Aufgaben 66 Tage benötigt, bis diese in ein automatisches Tun übergingen. 1 Tag Pause hat dem keinen markanten Abbruch getan, mehr als den 1 Tag jedoch verlängerte es die „Automatisierung“ schon teils erheblich… 😉

 

Stress - ein Herz-Thema

Ein paar Tipps zum gesunden Schlaf…

Der gesunde, erholsame Schlaf wird in einer heutigen digitalisierten, schnelllebigen, ach so erfolgsorientierten Zeit, völlig unterschätzt und auf´s Schamloseste vernachlässigt. Lieber mit irgendwelchen „Chemiekeulen“ oder anderwertigen „Maßnahmen“ ein wenig „nachgeholfen“… 

Hierzu also ein paar Tipps für Euch.

Tipp 1:  Es klingt nun vielleicht paradox… doch kaltes Duschen lässt den Körper entspannen. Ja – wir gehen hinlänglich davon aus, dass eine warme Dusche entspannen lässt… Jedoch mit kaltem Wasser werden nicht nur die Gefäße gestärkt, sondern auch das autonome Nervensystem. Das kalte Wasser sorgt für einen Verschiebungseffekt vom Sympatikus zum Parasympatikus. Zuerst wird über das kalte Wasser der Sympatikus aktiviert, der Körper kommt in die Gänge. Dann wiederum eben verschiebt sich die Aktivität zum Parasympatikus, der danach strebt, den Körper wieder „herunterzufahren“. Eine wichtige Eigenschaft für einen gesunden Schlaf. Wichtig dabei: Der Körper soll zum kalten Duschen unbedingt erwärmt sein!

Tipp 2: Nur ca. 20% des Lichts, welches durch das menschliche Auge fällt, wird tatsächlich zum Sehen verwendet. Alles Andere dient der Steuerung biologischer/chemischer Vorgänge im Körper.  Für den Schlafbereich – wo auch immer der nun liegen mag – empfehle ich: „Strahlungsquellen“ AUS!  Kein Handy, kein TV, kein Internet etc. Grade „blaues Licht“ z.B. von TV-Geräten nun stört die Melatonin-Bildung (sog. „Schlafhormon“) und hindert an einem erholsamen Schlaf. Idealer Weise also derartige Tätigkeiten ca. 60-120 Minuten vor dem Zubettgehen einstellen! Es gilt also auch, rechtzeitig „digital zu Bett zu gehen“!  😉

Tipp 3: Der Schlafplatz. Die Lichtverhältnisse am Schlafplatz (es muss ja nicht unbedingt immer nur das Schlafzimmer sein 😉 ), sollten idealer Weise so dunkel sein, dass man die Hand vor Augen nicht mehr erkennt. Ordentlich dunkel also. Weshalb? Nicht vergessen… Auch unsere Haut besitzt Lichtsensoren. Zudem sollte in etwa eine Temperatur zwischen 16°C und 20°C herrschen. Und Ihr solltet eher nur leicht bekleidet sein zum guten Schlaf, da eine niedrigere Raum- und Körpertemperatur den Schlaf fördert.

Tipp 4: Wenn´s um´s Essen geht…  80% unseres Immunsystems arbeiten in unserem Darm. Im Sinne einer Entlastung, Erholung, wäre es nun wohl verfehlt, würden wir ausgerechnet unserem Darm dann irgendwelche schwergewichtigen Mahlzeiten reindrücken. Zudem erhöhte die Verdauung wiederum die Körpertemperatur, was dann auch dem erholsamen Schlaf – siehe auch Tipp 3 – zuwiderliefe. Zuviel Essen kann somit auch klar Stress verursachen. Stress – ein Herz-Thema? So gesehen – nicht nur, würde ich meinen…

Tipp 5: Ich will nun sicher nicht päbstlicher sein als der Pabst…  Ab und an mal ein Gläschen oder zwei… Das wird nicht sonderlich ins Gewicht fallen (DAS natürlich jetzt dennoch nicht als Empfehlung oder „Freibrief“ betrachten!). Wie gesagt… ab und an – nicht öfter oder Regelfall. Man kann im Sinne einer seriösen Empfehlung davon ausgehen, dass mit Konsum von Alkohol spätestens 3 Stunden vor Schlaf gestoppt werden soll.

Tipp 6: Das Rauchen. Bitte… es möge grundsätzlich jeder für sich selbst hineinfühlen, entscheiden, was für seinen Körper gut ist oder nicht. Abgesehen davon nun, dass Tabakrauch nun viele teils giftigen Substanzen enthält, die dann im Körper verteilt werden… Dass Rauchen eine Reihe teils schwerwiegender Erkrankungen zumindest begünstigt…  Es ist auch nachgewiesen, dass gewisse Inhaltsstoffe die Blut-Hirn-Schranke überwinden und in den Stoffwechselprozess des Körpers eingreifen! Reicht das für den einen oder anderen Gedankengang, eine Entscheidung…?

Tipp 7: Der Kaffee… oder alles, was Koffein enthält… Oh ja – für manche mag es eine Überraschung sein, dass Kaffee auch eine Art „Halbwertszeit“ hat. Also eine gewisse Zeitspanne, in der das Koffein, welches für den Körper an sich ein „Gift“ darstellt, wieder abgebaut ist. Es empfiehlt sich sohin auch hier, idealer Weise mindestens 5-8 Stunden vor dem Schlaf mit dem Konsum aufzuhören.

Tipp 8: Bewegung / Sport. Nach wie vor eine heiße „Kartoffel“. Nicht wenige glauben Gutes für sich zu tun, wenn sie z.B. nach einem 8-Stunden-Arbeitstag noch auf dem Trichter sind, irgendwelche Höchstleistungen anleiern zu müssen. Oder dies – unter der Woche/dem Jahr völlig „untrainiert“ – dann auf Wochenenden oder Urlaube verlegen zu müssen. ACHTUNG! Hier kann sowohl auf direkt körperlicher Ebene als auch mental und stressbedingt gesehen, der Schuss gewaltig nach hinten losgehen!  Ich würde es mal so umschreiben: Wenn jemand nach der Arbeit z.B. noch 20-30 Minuten einen einigermaßen zügigen Spaziergang ausführt, tut der mitunter mehr als Einer, der meint, noch mindestens einen Halb-Marathon auf den Asphalt bringen zu müssen. Generell gilt: lieber Stiege als Aufzug. Lieber ein bisschen, als gar nichts. Und alles in gesundem, wohlüberlegten Verhältnis!

Und um das nun noch zu vervollständigen…: Jenes im Beitrag zuvor erwähnte „Stresshormon Cortisol“ wird am Besten durch Bewegung wieder aus dem Körper abgearbeitet/ausgeschieden!

 

Stress - ein Herz-Thema

Ein Schlaf will geplant sein!

Im Sinne eines qualitativen Schlafes… und meinerseits einer seriösen, nachhaltigen Empfehlungsabgabe, sähe ich Schlaf längst nicht mehr als Luxus, sondern als absolute Notwendigkeit!!!

Wir haben in einem heutigen hektischen Treiben für soooo viel Platz. Wir planen so viel ein. Ein gesunder erholsamer Schlaf wird jedoch nur allzugern verdrängt. „Passt schon!“ hört man sehr oft…

Liebe LeserInnen!

Ist für Euch dieser Beitrag Stress – ein Herz-Thema nun genug Ansporn? Ja?

Im Sinne nachhaltiger Veränderung Eures Lebens zu mehr Lebensqualität, macht Ihr hinkünftig bitte Folgendes:

Plant Euer Leben von der Schlafphase ausgehend… Oder um sie herum!

Und nicht den Schlaf um das Tagesgeschehen…

  1. Wann will ich morgens aufstehen?
  2. Wie lange will ich schlafen? Kenne ich meine ideale/natürliche Schlafphase?
  3. Wie lange brauche ich zum Einschlafen?
  4. Wann ist dann mein „digitaler Sonnenuntergang“?
  5. Wann esse/trinke ich was?
  6. Wann mache ich welche Bewegung/welchen Sport?
  7. Wann endet eine Arbeitsphase/Erledigungen?

Wie bei jeder seriösen Planung, rechnet dazu unbedingt „Pufferzonen“ ein. Denn oft einmal geschieht dann doch selten etwas genau nach Plan…  😉

 

Stress - ein Herz-Thema

Stress – ein Herz-Thema

Liebe LeserInnen!

Stress ist also nicht nur aus körperlicher, biologischer Sicht ein Thema, dass in heutiger Zeit zusehends immer mehr Achtsamkeit auf sich ziehen soll. Denn was rechtfertigte letztlich dann nach vielen Jahren einen kaputten Körper und ein Klagen darüber…?

Wievielen Dingen messen wir mehr Aufmerksamkeit bei, als uns selbst? Beim Auto etwa… da bräuchte nur ein Geräusch sein, ein Lämpchen aufblinken… und schon sind wir am Service. Unser Körper jedoch schreit stellenweise schon laut auf… Und doch ordnen wir vieles anderen sogenannten Gründen unter.

Wir alle haben nur dies eine Leben in diesem Körper. Unser Körper wird es uns also danken, wenn wir auf ihn achten!

Wie sonst noch ist mir Stress – ein Herz-Thema?

Ich plaudere hier sozusagen durchaus ein wenig aus dem „Nähkästchen“. Aus eigener Erfahrung! Es liegt mir also viel daran, möglichst viele Menschen – über diese Erfahrung – vor allfälligen negativen Einflüssen zu bewahren! Einst einmal hielt ich die Parole „Passt schon!“ hoch… Ich bereue heute nicht. Doch ich habe verändert. Bin noch immer dabei!

An dieser Stelle… und abschließend… möchte ich nun auch endlich aufräumen mit Vorurteilen oder negativen Behaftungen einer außenstehenden Begleitung, Unterstützung. Wieviele von uns gehen – ohne näher drüber nachzudenken – zu Anwälten, Ärzten, Steuerberatern? Ja auch handwerklichen Fachleuten, weil die eben auf gewisse Dinge spezialisiert sind!?  Und im persönlichen, innersten Bereich, wo es um EIGENE Gesundheit, EIGENES Wohlbefinden, EIGENES LEBEN ginge… da schreckte man plötzlich zurück…? Hätte Bedenken? Schämte sich am Ende…???

Im Sinne Eurer/ Ihrer Gesundheit und eines qualitativen Lebens darf ich Euch also an dieser Stelle „herzlich“ einladen…:

Wo, wann und wie auch immer Stress besteht, aufflammt…

…Stress – ein Herz-Thema…

Macht es zu Eurem Herzens-Thema!

 

Anfragen zur Sache/zum Thema, Terminanfragen etc. sind unter folgenden Kontakten möglich: http://www.das-neue-ich.com/kontakt/

Ich freue mich sohin auf Eure Zuschriften/Anfragen und wünsche Euch inzwischen ein gesundes, möglichst stressfreies Leben…

…und viel Spaß bei der Umsetzung der Tipps uns Informationen!

Euer

Ernold Prinz, Experte Stressmanagement & Burnoutprävention

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