Kommunikationsanalyse und -training

Kommunikationsanalyse – ein Weg zur Magie der Sprache

In früherer Zeit zogen Menschen mitunter dadurch Aufmerksamkeit, ja gar Bewunderung, auf sich, wenn sie Menschen schon verstehen konnten, ohne dass diese noch allzu viel … oder noch gar nichts gesagt hatten. Man maß ihnen teils etwas Magisches an.

In einer heutigen, modernen Zeit, gibt es auch zur Sprache bzw. Kommunikation als Überbegriff, entsprechende Forschungen, beinhaltend die Kommunikationsanalyse. Es wurde zum Einen festgestellt, dass Kommunikation an sich nicht nur einzig über Sprache stattfindet. Lediglich ca. 20% der angenommenen Kommunikation erfolgen über Sprache. Der nicht unbeachtliche "Rest" von ca. 80% erfolgt über non-verbale Kommunikation. Also Körpersprache. Nicht selten weichen tatsächliche Sprache und Körpersprache voneinander ab.

Weiters ergaben neuere Analysen, dass der Mensch nur zu einem Teil sprachlich ausdrückt, was er im Gesamten "meint". Also auch hier genug Potential für Missverständnisse und Konflikte.

Und: Unser Gehirn ist ein derart hochentwickeltes "Instrument", dass es im Zuge einer non-verbalen Kommunikation längst alle wichtigen "Fakten" erfasst, ausgewertet hat, bevor sich irgendwann dann später noch ein Verstand, ein bewusstes Empfinden mit einem vermeintlichen Ergebnis rühmt.

Zum Anderen nun gibt es auch zur Sprache an sich, zum Beispiel Forschungs- und Analyseergebnisse eines NLP, demzufolge Sprache jeweils einem gewissen Regelwerk folgt. Dieses Regelwerk hat an sich nichts mit jeweiliger Grammatik direkt zu tun, sondern entstammt viel eher aus einem intuitiven Sprachempfinden einer Richtigkeit, einer Wohlgeformtheit, einer Aussage.

Wie dem auch sei…
…dies ist nun nur die "halbe Miete" in diesem Kontext.

Was nun hier als sehr wichtiger Faktor schlagend wird, sind die jeweiligen Auffassungs- und Repräsentationssysteme der Menschen im Sprachgebrauch.

Jeder Mensch wird nach Geburt einer gewissen Anpassung an das Leben, an allfällige Erwartungen eines Umfeldes, einer Geselllschaft, unterzogen. Unter Einbezug von allen möglichen Emotionen und Gefühlen, entwickelt sich während des Heranwachsens des Menschen auch sein bevorzugtes Repräsentationssystem.
Dieses kann nun visueller Art sein, oder autidiver…, oder kinästhetischer Art.
Was bedeutet dies im Einzelnen?

Jeder Mensch hat sein bevorzugtes Repräsentationssystem… und entwickelt somit seine ganz individuelle Sicht der Welt, seine inneren Landkarten.

Und wir haben mittlerweile über 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten…!

Ein visuelles Repräsentationssystem wird sich dahingehend ausdrücken, dass der Mensch im wahrsten Sinn des Wortes in Bildern spricht. Sein Vokabular im gesamten Sprachgebrauch dahingehend ausrichtet.
Auditive Repräsentationssysteme werden sich eher wieder in einem Vokabular ausdrücken, dass dem Hören vermehrte Bedeutung einräumt. Kinästhetische Systeme drücken sich im Vokabular des Fühlens aus.

"Wenn wir verstehen wollen, warum Menschen sich selbst immer wieder Verletzungen zufügen und weshalb sie ihre eigene Unzufriedenheit verstärken, sollten wir uns vergegenwärtigen, dass sie weder schlecht noch verrückt oder krank sind. Sie tun nach ihrem eigenen Verständnis das Beste, was sie tun können!"

Damit ist gemeint: Jeder Mensch trifft die für sich beste Entscheidung, die er nach bestem Wissen und Gewissen zu treffen vermag. Die innerhalb seines Weltbildes vertretbar ist. Und dazu zählt auch eine Kommunikation!

 

Kommunikationsanalyse als Hilfsmittel

Im Sinne einer psychologischen Beratung, eines Lifecoachings, stellt die Kommunikationsanalyse und ein mögliches Sprachtraining, nun ein wertvolles Hilfsmittel dar, um tiefere Ursachen von zumeist zwischenmenschlichen Konfliktsituationen zu klären und Klienten neue Sichtweisen zu eröffnen.
Erneut rückt auch hier eine mitunter einfache Veränderung von Sichtweisen, neue Wege, umfassenderes Verstehen anderer Weltbilder… und damit mehr Ressource für eigenes Leben in den Fokus.

Ja. Der Sprache wohnt selbst nach Einbezug moderner Analyse noch immer eine Magie inne. Die Magie der Sprache ist kein altertümlicher Hokuspokus, sondern mittlerweile sogar Bestandteil vieler Beratungs- und Therapievarianten.