Das Wasser und seine erhebliche Bedeutung

Das Wasser

Das Wasser…
…die Oberfläche des Planeten Erde besteht zu ca. 70% aus Wasser, der menschliche Körper besteht zu ca. 70% aus Wasser…

Ist das alles nur ein dummer Zufall – oder steckt in dem doch große Bedeutung?

Willkommen liebe LeserInnen zu diesem Beitrag!

Vorweg geschickt…
…ich möchte mich heute weniger dieser Auffälligkeit widmen, aus welchem Grunde sowohl bei Planetenoberfläche als auch menschlichem Körper annähernd 70% als Wasserinhalt in Erscheinung treten…

Vielmehr möchte ich der Bedeutung des Wassers erhebliches Augenmerk schenken!

Das Wasser also…

Wie nehmen wir Wasser wahr?
Es regnet vom Himmel. Befindet sich in Bächen, Seen, Meeren.
Kommt mitunter auch aus der Wasserleitung.
Wird in verschiedensten Bereichen des Lebens, der Wirtschaft u.a. verwendet.
In westlichen Kulturkreisen ist regelrecht eine gewisse Selbstverständlichkeit zu bemerken, während in anderen Kontinenten dieses Planeten Wasser kostbarer und seltener als z.B. Gold ist.

Das Wasser

Bleiben wir jedoch hier … in den westlichen Industrienationen.

Egal, ob wir morgens die Kaffeemaschine oder eine Dusche anwerfen, einfach den Wasserhahn aufdrehen…
…es kommt in der Regel trinkbares Wasser.

Das Wasser ist selbstverständlich … wir machen uns keine Gedanken drum.

Gesorgt wird dafür in entsprechenden Wasserquellsammlungen. Dort wird Wasser gesammelt, gereinigt, aufbereitet.

Sagt Euch grundlegend der Begriff "Ph-Wert" etwas?
Ganz vereinfacht erklärt, zeigt dieser Wert, ob z.B. Wasser basisch, neutral oder sauer ist.

Was geschieht nun in diesen zuvor genannten Aufbereitungen?
Das Wasser wird unter angerem gechlort, um Keime etc. abzutöten. Auch wird das Wasser dort annähernd einem Wert von Ph 7.0 gehalten. Somit laut bekannter Wertetabelle annähernd Ph-neutral. Also weder basich noch sauer.
Aus welchem Grund nun erfolgt dies?
Rein nur der Gesundheit wegen?
Es machte dann jedoch stutzig, dass just bei diesem annähernden Wert die diversen Leitungsrohre am Wenigsten angegriffen werden! Bei zu basischem Zustand würde die Leitung – durch den natürlich enthaltenen Kalk – zu schnell verkalken. Bei zu saurem Zustand würde es die Rohrleitungen selbst angreifen. Man nennt dies auch Rost.

Hier mal ein Querschnitt zu einer Wasserleitung…

Das Wasser

Soviel also dazu.

Nun möchte ich meine Aufmerksamkeit auf den wichtigen Bereich lenken!

Den Menschen!

Wer im Biologieunterricht aufgepasst hat, weiß, dass der menschliche Körper aus ca. 70% Wasser besteht!

Wir nehmen – mehr oder weniger – im Laufe des Tages auf verschiedene Weise Wasser zu uns. Durch Trinken selbst sowie über Nahrung.
Selbstverständlich "verbrauchen" wir auch Wasser. Bekannt z.B. unter "Schwitzen".

Unser menschlicher Körper nun – an und in sich ein Wunder des Lebens – besteht wiederum aus ca. 80% basischer Flüssigkeit. Ja sieh einer an!
Demzufolge… alles, was dem Körper nicht auf basischer Weise zugeführt wird, muss der Körper unter Energieaufwand praktisch umwandeln.

Wie ernähren wir uns? Was trinken wir? Bezeichnen wir das allen Ernstes als "gesund"?  Die Amerikaner zum Beispiel geben im Jahr Milliarden für Nahrung aus. 90% davon sind maschinell verarbeitet…

 

Und damit wäre ich beim Zitat aus dem eingänglichen Titelbild:

"Wir leben nicht von dem, was wir essen, sondern von dem was wir der Zelle sicher zuführen."

(Detlef Jaehn)

 

Es läuft also nicht unbedingt darauf hinaus, was. Sondern was davon wie in der Zelle (noch) ankommt!

Ich denke, in einer heutigen, aufgeklärten Zeit, können wir konform gehen, dass Lebensmittel wie auch Getränke, längst nicht mehr den Nährstoffwert innehaben, wie vor z.B. 20 oder 30 Jahren. Eine Überbewirtschaftung, industrielle Massenhaltung- und/oder Produktion haben den Nährstoffwert gesenkt. Also alleine hier schon einmal Defizit.
Ein Bekannter, der sich schon seit Jahren professionell mit diesem Thema befasst, teilte mir einmal mit, dass der Mensch heute ca. 6-8 Kilogramm Gemüse/Obst täglich essen müsste, um den erforderlichen Nährstoffbedarf abzudecken.
6-8 Kilogramm täglich! Wer bitte tut das???

Was also ist unweigerlich Folge… und taucht zusehends in den Bewusstseinen und Körpern der Menschen auf?
Mangelerscheinungen! Übersäuerungen.

Eine ganze Industrie von Nahrungsmittelergänzungen hielt Einzug.
Ich möchte hier keine tiefere Debatte vom Zaun brechen! Nur soviel: es gibt wertvolle Nahrungsergänzung und es gibt Schrott.
Schrott ist vor allem jenes, das auf rein synthetischer Basis hergestellt und vom Körper nicht verwertet wird. Man könnte es also auch gleich direkt ins WC spülen.

Die Pharmaindustrie blüht ebenfalls auf, da aufgrund der Mangelerscheinungen vielfach mit medikamentöser Behandlung versucht wird, Symptome zu bekämpfen. Wobei hier – sogar nach Aussage mancher Fachleute – nur Symptomverschiebung betrieben wird.

Kurzum: All das, was wir hier in uns hineinschütten, kommt mehr oder minder wieder raus. Geht in Kläranlagen. Wird zum Teil wiederaufbereitet zu Trinkwasser. Dann wäre da noch die gesamte Wirtschaft, die Landwirtschaft mit diversesten Pestiziden… und vieles mehr. Und alles landet im Grundwasser. Wird durch einen simplen Wettervorgang u.a. verdunstet, wieder abgeregnet. Wir haben es also in der relativ kurzen Zeit einer menschlichen Industrialisierung geschafft, diesen Planeten lückenlos zu versauen.

Nein etwa???

Hier ein anschauliches Beispiel, dass dieses "Nein" mittlerweile von der Liste zu streichen ist!


Fein! Noch Fragen?
Noch mehr Berichte nötig über diverse Verschmutzungen von Trinkwässern, die sich in letzter Zeit mehren…?


So. Zurück zum Zitatinhalt!
Wir können im Grunde nun inhaltlich herunterbrechen, dass wir in der Tat nicht von dem Leben, was wir essen.
Oder anders ausgedrückt…: wir können dem sekundäre Bedeutung beimessen!

Denn…
Selbst wenn wir das absolut 1000%ig gesundeste Lebensmittel essen…
…es wird nicht die Bohne wert sein, wenn diese Gesundheit nicht sicher in der Körperzelle ankommt!

Und ich ergänze hierzu: Wenn der in der Zell verbrannte Abfall – die Schlacke – nicht ebenso abtransportiert und vom Körper ausgeschieden wird, ist das auch nur die halbe Miete!


Und jetzt wollen wir erneut den berühmten "Sack zumachen"!

Wir haben vorhin gehört, dass der menschliche Körper aus ca. 70% Wasser besteht.
Das Wasser nun lungert da nicht in irgendwelchen Depots herum… sondern es ist überall. Im Blut, im Magen/Darm, in den Zellen und Zwischengeweben u.v.m. Überall eben.

Wie nun gelangt jeglicher Nährstoff in die Zelle? Wie der dringend nötige Sauerstoff? Und ich setze jetzt einmal voraus, wir alle hätten eine perfekt funktionierende Verdauung…
Wie werden die verbrannten Reste nach Leistung (auch Schlacken genannt) wieder abtransportiert?

Durch Blut?
Letztlich Wasser?


Hat von Euch schon mal jemand etwas von "Geldrollenbildung der Blutplättchen" gehört?
Schön erkennbar bei Dunkelfeldmikroskopie. Blutplättchen verkleben also zu Ketten, Schleifen. Was dem Bild von Geldrollen ähnelt.
Was geschieht dadurch?
Sauerstoff- und Nährstofftransport wird verschlechtert. Selbstverständlich auch wieder die Entsorgung der Schlacken. Der menschliche Körper übersäuert langsam. Denn diese Schlackenreste bleiben da ja nicht einfach. Die treten in einen Gärungsprozess ein. Werden eben "sauer".


Ich denke, grade den sportlich aktiven Menschen unter Euch, muss ich nicht unbedingt über die Zellgängigkeit von Wasser – ergo Blut – aufklären! Oder etwa doch?

Für jene, die noch nicht davon gehört haben, in der Kürze:
Das Wasser bildet zum einen gewisse Strukturen. Ein mittlerweile verstorbener japanischer Forscher namens Masaru Emoto zum Beispiel, beschäftigte sich sehr ausgiebig mit Wasserstrukturen.
Ja genauer eine Wasserstruktur nun ist, desto leichter wird es ihr gelingen, in die Zelle zu gelangen. Sie dient u.a. als Informationsspeicher.
Grade bei Krebszellen zum Beispiel, haben Forscher herausgefunden, dass diese signifikant weniger Struktur besitzen. Sich zumeist in sauren Millieu im Körper befinden/entwickeln.
Je höher also der Grad der Struktur, desto höhere Löslichkeit für wichtige Mineralstoffe besteht, desto bessere Assimilation (Anpassung) und bessere Resorption (Aufsaugen, Aufnahme) erfolgt. Und… auch eine effektivere Ausscheidung der nicht gebrauchten Mineral- und Giftstoffe erfolgt.

Bei Sportlern z.B. wieder leichter hervorzuheben: Durch sportliche Tätigkeit entsteht unweigerlich Übersäuerung in der Muskelzelle. Wir kenne die auch als "Muskelkater".
Je nachdem, wie gut nun diese Transportfähigkeit des Körperwassers ist, wird dieser Muskelkater anhalten.

Fazit:
Es ist – zusammengefasst – also viel wichtiger, zuerst die grundlegende Basis des Körpers zuerst "auf Vordermann" zu bringen, die jegliche Nährstoffe und Sauerstoff in die Zellen bringt bzw. Schlacken bestmöglich wieder abtransportiert!


Wie nun kann diese Basis "auf Vordermann" gebracht werden?

Es gibt ein "Zauberwort": basisches Aktivwasser

Ein bekannter Mann namens Sang Whang, forschte lange Zeit seines Lebens über die Wirkung basischen Aktivwassers auf den menschlichen Körper. Hierzu ein Buch wirklich zu empfehlen: "Der Weg zurück in die Jugend"!

Das Wasser – basisches Aktivwasser… Einerseits gereinigt von diversen Schadenstoffen, zu denen es bei herkömmlichen Prüfvorschriften (für Leitungs- oder Mineralwässer)  teils noch nicht einmal Richtwerte gibt.
Andererseits dann gut strukturiert, ionisiert (negativ geladen/angereichert, antioxidativ). Basisch.
Zu dem Bereich Antioxidationsfähigkeit des Wassers (Redox-Wert) habe ich bereits einen Beitrag verfasst, der hier nachzulesen ist:
https://www.das-neue-ich.com/blogbeitrag/das-redox-potential-ein-gesundheitsgeheimnis/

Selbstverständlich wäre es höchst unprofessionell und fahrlässig, zu behaupten, dass basisches Aktivwasser nun DAS Heilmittel schlechthin wäre. Dass es ggf. ärztliche Abklärung ersetzen oder entbehrlich machte!
Bitte keinesfalls verwechseln!

Doch bei bewusster Anwendung dieses basischen Aktivwassers, gibt es mittlerweile genügend "Hinweise" auf eine sehr positive Wirkung im menschlichen Körper!

Wir können dem Körper einen erheblichen Bonus verschaffen, indem die grundlegende Reinigung unterstützt wird… und die Nährstoffaufnahme, Sauerstoffversorgung, Schadstoffentsorgung ebenfalls zumindest verbessert wird. Und ich sage jetzt ganz bewusst "zumindest"…! Denn was sich in jahrelanger Unbewusstheit "angesammelt" hat, lässt sich nicht von einem Tag auf den Anderen einfach wegwischen… oder in dem Fall… wegtrinken. Es kommt also auf Kontinuität an!

Wie?

Indem wir einfach den Körper mit ausreichend dieses Wassers versorgen.
Als gängige "Formel" gilt: Pro 25 Kilogramm Körpergewicht ca. 1 Liter täglich.

Einfach nur Aktivwasser trinken!?
Ja!
Genau das! Einfacher gehts nicht!

Das Schöne daran ist: Es bedarf nicht unbedingt einer zusätzlichen Diät. Ja … bewusste Ernährung schadet nie! Am Besten schön abwechslungsreich! Gleiches beim Trinken. Kohlensäurehaltige Getränke tunlichst vermeiden, da alleine die Kohlensäure sehr viel "Säurepotential" hervorruft.
Aber man kann durchaus mal seinen Kaffee, sein Bierchen u. dgl. trinken. Der Körper ist dann grundsätzlich viel besser gerüstet und kann derartige "Ausrutscher" leichter abfangen…
Wenn jedoch diese Basis geschaffen ist, funktioniert der Körper in der Regel mit seinem Stoffwechsel generell "besser". Er holt sich schon die Nährstoffe die er braucht. Bekommt er sie in konzentrierter Form in Form von Ergänzungen, dass ist das ein regelrechter Turbo.
Nach Anstrengung erfolgt in der Regel eine bessere, schnellere Regeneration.

 

Wie kommt ein Interessent/eine Interessentin nun zu diesem basischen Aktivwasser?

Da dies nun in den Bereich "Werbung" hineininterpretiert werden könnte, unterlasse ich hier bewusst allfällige Produktbenennungen!

Wir sind jedoch alle erwachsene Menschen. Wenn jemand wirklich näheres Interesse hat… bitte einfach Kontakt mit mir aufnehmen. Ich werde gerne alle Informationen dazu weiterleiten! Hier geht es grundsätzlich einmal um die Schaffung von dem nötigen Bewusstsein! Und das schafft man sich… oder eben nicht. Diese Verantwortung kann und möchte ich niemandem abnehmen.


Mir selbst war und ist es ein Bedürfnis, die Möglichkeit zu nutzen, zumal ich definitiv merkliche Verbesserungen im Allgemeinbefinden feststellen konnte. Und hierbei die ersten schon nach 2-3 Wochen.
Weshalb also nicht auch andere Menschen davon profitieren lassen…?  wink


In diesem Sinne also…

Achtet auf Euren Körper, schenkt ihm Aufmerksamkeit und Zuwendung…
…denn er ist der Tempel Eurer Seele!
Jeden neuen herrlichen Tag!

Euer Blog-Autor
Ernold Prinz

(Lifecoach, psycholog. Berater (i.A.), Sachbuchautor)

 

PS: Wer die Achtsamkeits-Beiträge nicht gelesen hat / erst jetzt "eingestiegen" ist…  Die Blogs sind gerne nachzulesen,zusammengefasst auf der Projekt-Seite  https://www.das-neue-ich.com/achtsamkeitstraining/

PS: Ein Direktlink zu meinem neuen Buch: Informations- und Kaufseite zur Verlagsseite von Tao.de

Zum Interview mit dem Lifestyle-Magazin "look! Salzburg": http://www.looksalzburg.at/lifestyle/vergangenheit-war-damals-143549

Das Redox-Potential – ein Gesundheitsgeheimnis?

Redox-Potential

Redox-Potential, Redox-Wert…? Was ist das?

Einen wunderschönen Zwickel- oder Brückentag wünsche ich Euch liebe Leser und Leserinnen!


Dem heutigen Thema Redox-Potential widme ich diesen Beitrag nicht ohne Hintergrund!
Meine bisherige Erfahrung zeigt, dass in diesem inhaltlichen Kontext definitiv eine Wissenlücke besteht.

Was hat der Beitrag nun für Dich an Bedeutung?

Ich darfs mal bewusst provokant ausdrücken:
Wenn Dir an Deiner Gesundheit nichts liegt… Klicke raus! Spar Dir die Zeit. Dann ist das nichts für Dich!

Wenn Du allerdings eine möglichen Ursache für dies oder jenes unerklärbare "Zwickerchen" in den Gliedern oder im Körper entdecken möchtest… dann sei gespannt!


Ich persönlich bin im Sinne einer täglichen Achtsamkeit davon abgegangen, Erholung, Aufmerksamkeit für Körper und Geist lediglich auf Freizeittage, auch genannt Urlaub, verlängerte Wochenenden, usw. zu legen.
Meine Umsetzung findet täglich statt.
Gerne verwende ich dazu auch winzig, kleine "Riten".

So.
Wie bekomme ich nun den Bogen zum heutigen Thema? Dem Redox-Potential, Redox-Wert und dessen Bedeutung…

Wie oft beginne ich am besten am Anfang.

Nein…
…die Geschichte hierzu beginnt nicht mit "Es war einmal"… obwohl dies auch für diesen Mann im Grund Gültigkeit haben würde…

Es geht um einen Professor und Hydrologen namens Louis-Claude Vincent.
Dieser gute Mann befasste sich in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts mit Forschung und Langzeitstudien, aus denen schließlich u.a. die "Bioelektronische Terrain-Analyse" (BE-T-A) hervorging.
Genau diese Analyse sollte sich durch die Festlegung einiger Paramter zur Bestimmung guter Trinkwasserqualität durchsetzen.
Der Redox-Wert zur Bestimmung von Trinkwasserqualität ist also nicht die neue Erfindung des Rades bzw. neue Wissenschaft! Im Grunde schon ein mittelalterlicher "Hut".
Und wenn wir auf dessen Bedeutung genauer hinsehen, könnte sich auch deutlich herauskristallisieren, weshalb hier nicht besonders viel Augenmerk/Fokus gerichtet wird!


Was ist nun also dieser Redox-Wert?

Bis heute ist dieser Wert im täglichen Leben – ausser Forschern – maximal Auqarianern und Swimming-Pool-Besitzern ein geschätztes Instrument.
Besagter Professor Vincent erforschte Zusammenhänge der Wasserqualität eines Ortes und der Lebenserwartung der Menschen. Und genau diese langjährigen Beobachtungen ergaben letztlich die Schlussfolgerung, dass dieser Zusammenhang eine wesentliche Rolle spielt.
Professor Vincent und sein "Schüler" Dr. Morell untersuchten über einen Zeitraum von 25 Jahren mehr als 400.000 Menschen. Also eine gute Referenz.

Noch kurz zu Erläuterung der BE-T-A-Messung:
Sie umfasst 3 Messungen. Den pH-Wert, den RH2-Wert bzw. eH-Wert (Redox-Potential) und den R-Wert.
Der pH-Wert gibt Auskunft über die Protonenkonzentration. Er sollte für eine pH-Neutralität um den Wert 7 liegen (dieser Wert wird im Übrigen auch deshalb in Trinkwasserleitungen verwendet, da das Wasser bei diesem Wert am wenigsten die Leitungen angreift).
Der rH-Wert bzw. eH-Wert des Trinkwassers nun sollte idealerweise im negativen Bereich liegen. Weshalb, erkläre ich im Folgenden noch…
Ein R-Wert zeigt den elektrischen Widerstand, der je nach Mineralstoffgehalt variiert. Grundsätzlich kann man jedoch davon ausgehen: je weniger Stoffe im Wasser enthalten sind, desto höher ist der elektrische Widerstand, der über 6000 Ohm liegen sollte.

Ab hier würde es im Grunde nun sehr technisch, was sich auch meinem Interesse mehr oder minder entzieht.

Was viel wichtiger ist:

 

Die Bedeutung des Redox-Wertes für die Biochemie des Körpers!
Und somit dessen Gesundheit!

Jede Flüsigkeit hat ein messbares Redox-Potential. Selbst Blut, dessen Plasma, Gewebs- oder Zellflüssigkeit haben einen bestimmten Redox-Wert.
So hat nach einer Berechnung, aterielles Blut etwa minus 57 mV und venöses Blut um die minus 7 mV (Milivolt).

Ein kleiner "energetischer Einwurf"  laugh : Schön ersichtlich, dass sich aus dieser Sicht, auch sehr schön Energien des Lebens abbilden.

Weiter jedoch…
Professor Vindent untersuchte mit der Be-T-A die Körperflüssigkeiten seiner Paienten wie Blut, Speichel, Urin usw. Die so ermittelten Messwerte gaben Auskunft über den aktuellen Zustand des Körpermilieus, den Säure-Basen-Haushalt, die Belastung des Immunsystems, Mangelerscheinungen, Leistungspotential und andere biochemische Zustände des Körpers. Das Blut gibt Aufschluss über die immunologischen Vorgänge, der Speichel über die Verdauungsabläufe und der Urin über die Ausscheidung.

Und spätestens ab hier nun beginnt der spannende Teil, der nun für Dich liebe Leserin, lieber Leser, bedeutsam wird!
Die Messergebnisse geben Aufschluss, ob das Milieu des Körper-Wassers ein für Krankheitserreger passender „Lebensraum“ ist.

Wie ist das zu verstehen?
Hat eine Flüssigkeit wie Trinkwasser, ein höheres Redox-Potential als die Flüssigkeiten im menschlichen Körper, entzieht sie den überwiegend aus Wasser bestehenden Geweben und Zellen die Elektronen. Gleichzeitig oxidieren im Körper unter anderem Zellmembrane, Organellen, Nukleinsäuren, was diese schädigt. Auch Lebensmittel wie Obst und Gemüse bestehen zu großen Teilen aus Wasser und haben dadurch auch einen messbaren Redox-Wert.

Als wichtiger Einwurf zum besseren Verständnis bzw. wir können von der "Grund-Formel" ausgehen…

Je höher das Redox-Potential ist, desto schädlicher wirkt etwas auf unseren Körper!

Soweit verständlich?

Gut!
Falls nicht…
…melde Dich. Frag einfach nach!

So.
Viele von uns nun haben ja schon von freien Radikalen gehört.
Freie Radikale sind Ursache vieler bekannter, teils schwerer Erkrankungen und Beschwerden. Den freien Radikalen fehlt ein oder mehrere Elektronen, weswegen sie sich diese von anderen Molekülen im Körper holen. Dadurch stören sie wichtige Funktionen und Prozesse im Körper, da sie Zellmembrane und DNA zerstören.

An dieser Stelle nun beginnt eine Art Teufelskreis.
Lass uns dazu nun ein paar wichtige Minuten Zeit nehmen und dies zum Verständnis wirken!

Viiellleicht einmal mehr wird hier nun sichtbar, dass der menschliche Körper ein Wunder ist.
Um den oxidativen Abbau zu verhindern, setzt der Körper zur Bekämpfung der freien Radikale sogenannte Antioxidantien ein. Die Antioxidantien zerstören freie Radikale durch Abgabe eines eigenen Elektrons oder anderer Reduktionsmittel. Messen lässt sich die Reduktionsaktivität (Antioxidantienaktivität) durch das Redox-Potential.
Die Sache hat nur einen… oder besser gesagt zwei Haken!

1. Der Körper hat nur endliche Ressourcen! Wir können nicht unendlich einfach nur Raubbau betreiben!
2. Aufgrund dessen, dass der Mensch es in vergleichweise kurzer Zeit seines Bestehens geschafft hat, diesen Planeten global zu versauen, verschmutzen, steht es um die Nährstoffversorgung des Menschen verhältnismäßig schlecht!
Ein Bekannter von mir, der sich nun schon fast seit Jahrzehnten mit Nährstoffgehalten der Nahrung (z.B. Obst, Gemüse) auseinandersetzt, traf schon vor geraumer Zeit den Vergleich, dass ein Mensch täglich (!!!) ca. zwischen 6 und 8 Kilogramm herkömmliches Obst und Gemüse essen müsste, um seinen Vitamin und Nährstoffbedarf zu decken!
Prost Mahlzeit kann ich in Anbetracht dieser Aussichten nur sagen!

Was also ist Folgeerscheinung?

Mangelerscheinungen!

Still.
Langsam.

Schleichend – fast unbemerkt.

Ich selbst wurde mir der Nase drauf gestoßen, als ich meine intervallartige Gesundenüberprüfung machen ließ. Mein Arzt eröffnete mir ziemlich unberührt, dass bei diesem Check nur mehr die allerwichtigsten Werte geprüft würden. Alles andere sei sehr teures "Privatvergnügen" und werde von der Kasse nicht mehr übernommen. Dass die Kassen aber ständig mehrständige Millionengewinne einfahren… völlig irrelevant. Dazu noch bemerkt: diese geprüften Werte werden nur mit einer standardisierten Mittelwertliste abgeglichen. Eine individuelle Prüfung? Weit gefehlt! Somit ist es also auch leicht möglich, dass langjährige Mangelerscheinungen "unbemerkt" bleiben…

Kein Wunder also, dass seit geraumer Zeit diverse Nahrungsmittelergänzungsindustrien regelrecht aus dem Boden schießen.

Was nun zum Beispiel wäre ein solches Antioxidant, welches sowohl in der Natur also auch in benannter Industrie vorkommt?

Der bekannteste Vertreter der nichtenzymatische Antioxidantien dürfte Vitamin C sein. Je nach Hersteller haben Vitamin C Präparate ein Redox-Potential von plus 30mV bis minus 30 mV.

Wir sehen hier nun schon eine Bandbreite von Redox-Potential von 60 mV.
Hinzu kommt, dass die Inhaltsstoffe dieser Nahrungsergänzungen (schon aus Kostengründen der Erzeugung) minimal sind und "der Rest" mit sogenannten Füllmitteln versehen ist, um eine einnehmbare Menge herzustellen.
Ferner wäre dann noch das schlagende Argument, dass viele der Nahrungsergänzungen auf synthetischer Basis hergestellt werden, die der Körper gar nicht aufnehmen kann. Man könnte das Zeug praktischer Weise also auch gleich in die Toilette schütten – hätte den gleichen Effekt.
Fairer Weise darf ich sagen: Nicht alles darf in einen Pott geworfen werden! wink Es gibt auch Gutes!

Wie war vorhin die Aussage?
Alles was hohes Redox-Potential besitzt (also alles was ins Plus geht), ist als schädlich für den Körper anzunehmen.


Was nun bedeutet Redox?

Das Wort Redox setzt sich aus „Reduktion“ und „Oxiddation“ zusammen. Es handelt sich dabei um zwei chemische Prozesse, die durch den jeweils anderen bedingt, gleichzeitig ablaufen. Alles in unserem Universum besteht aus Atomen. Um den Atomkern kreisen je nach Element oder Verbindung eine unterschiedliche Anzahl von Elektronen. Die äußeren Elektronen sind dabei besonders reaktionsfreudig mit in der Nähe befindlichen anderen Elementen. Ein gutes Beispiel für einen Reduktions-Oxidations-Prozess ist Eisen, wenn es mit Luft in Berührung kommt. Es wechseln zwei Elektronen vom Eisen zum Sauerstoff. Die Aufnahme der Elektronen durch den Sauerstoff ist die Reduktion und die Abgabe durch das Eisen die Oxidation. Das Ergebnis dieses chemischen Prozesses ist Rost.

Rost also?
Mit ein bisschen schwarzem Humor könnten wir also festhalten, dass wenn Dein Auto irgendwann unterm Hintern wegrostet, dies ein Ergebnis von Redox-Potential ist.

In die Wirklichkeit körperlicher Gesundheit zurückgeholt, können wir festhalten, dass auch der Körper "rostet".

Ein sehr treffendes bildliches Beispiel: Du hattest doch sich schon mal Lust auf ein Stückchen saftigen lecker Apfel…
Hast Dich dann aber entschieden, nur die eine Hälfte zu essen und die andere einfach liegenlassen.
Was geschah mit der liegengelassenen Hälfte…?
Sie wurde braun. Vor allem bemerkbar an der Schnittstelle.
Und das sogar ziemlich rasch!
Hier geschah nichts anderes als Oxidation. Rost.


Was nun bestimmt der Redox-Wert?

Das Redox-Potential zeigt die Bereitschaft einer Substanz, Elektronen abzugeben. Je höher (also je mehr im Plus) der rH2-Wert beispielsweise von Trinkwasser ist, desto geringer ist die Anzahl der Elektronen und folglich desto höher ist der Grad der Oxidation. Weshalb wohl ist in Wasserleitungsrohren Rost zu finden?

Durch das Fehlen der Elektronen kann das Trinkwasser weniger freie Radikale im Körper eliminieren. „Von den reduzierenden Eigenschaften der Lebensmittel hängt ab, wie gut sie Elektronen abgeben und damit freie Radikale unschädlich machen können. Je niedriger (also je weiter im Minus) der Milli-Volt-Wert der Lebensmittel ist, desto größer ist ihre Fähigkeit, Elektronen an andere Verbindungen abzugeben und daher mehr freie Radikale abzufangen“, erklärt die Deutschen Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie.

Macht es spätestens jetzt Klick?
Reichen diese Ausführungen, um Dich ein wenig wachzurütteln? Dir eine Idde zu geben, wohin idealer Weise der Weg gehen könnte?

Hier mal eine Vergleichstabelle mit geschätzten Werten, über den Redox-Wert von bekannten Getränken bzw. von ionisiertem Aktivwasser (die Werte sind deshalb in Schätzbereichen, da keine genauen Angaben über das gemessene Wasser vorliegen).

Richte Dein Augenmerk vor allem auf die ersten genannten Bereiche… wink

Redox-PotentialRedox-Potential


Was tun wir jedoch?

Und jetzt möchte ich langsam den berühmten "Sack" zumachen und dazu übergehen, diese eben gegebenen Informationen, in eine praktische Handhabung umzusetzen!

Ich möchte Dich an dieser Stelle gerne mal einladen, Dir ein paar Gedanken dazu zu machen, was Du Deinem Körper täglich an Nahrung und Flüssigkeit zumutest! Was reingestopft und reingeschüttet wird!

***   N A C H D E N K P A U S E   ***

 

Da ich mich jetzt hier nicht in Debatten zum Essen versteigen will, spare ich diesen Bereich mal aus.
Gehen wir zum Trinken über. Etwas, dass wir den ganzen Tag über gesehen, hoffentlich oft genug tun!?

Ein nur allzu bekanntes "Laster" namens "Rauchen" spare ich ebenso aus. Jeder ist erwachsen genug. Nur soviel: Es schafft Unmengen an freien Radikalen!

Was hätten wir denn da so beim Trinken…?
Softdrinks? Mineralwässer? Kaffee? Alkoholisiche Getränke? Ja selbst Leitungswasser oder diverse aufbereitete Wässer? Obacht! Wasser ist nicht gleich Wasser!
Alles eben, was einen diverse Werbeindustrie als "gesund" weismachen versucht…!?!?

Und dann wäre da noch die gute liebe alte Gewohnheit. Weils halt immer so war oder ist…

Zusammengefasst… da könnte "man" im wahrsten Sinne des Wortes nur mehr sauer werden.

Freilich… hier und da mal ein Gläschen/Tässchen hat noch keinem geschadet. Doch die Masse, die Anzahl der Wiederholungen auf Dauer machts!

Wie schon erwähnt, setzt sich der Redox-Wert nicht nur aus dem Redox-Potential mV (Milivolt), sondern auch aus dem pH-Wert zusammen.

pH-Wert also bei Getränken?
Tickt er noch ganz rund, der Prinz?

Wohlan!
Er tickt bestens!
Was, wenn ich Dir sagte, dass ein simples dunkles Getränk namens C…, rotes Etikett an Flasche/Dose, Werbung durch bekannten Fußballstar, nahe dem Bereich der Magensäure (u.a. Salzsäure) liegt?
Und nicht nur dieses besagte welt-bekannte Getränk!
Sondern nahezu jeder bekannte Softdrink!
Bis hin zum ach so gesunden und prickelnden Mineralwasser!

Gemessener pH-Wert: 2,8 !!!

Im Vergleich dazu pH-neutrales Trinkwasser aus der Leitung liegt bei ca. 7.

Bei einer "Hochrechnung" dürfen wir davon ausgehen, dass jede "pH-Einheit" nach unten mit dem Faktor 10 zu rechnen wäre…

Redox-Potential

Wie geht es Dir im Moment grade?

Wie wichtig also ist auch der pH-Wert im simplen Trinkwasser nun für Dich?
Wie groß ist im Moment grade noch die Lust auf einen solchen Drink?

Als Vergleich:
Trinkst Du ein Glas mit 250 ml dieses Süßgetränkes (dessen Zuckergehalt ja auch astronomisch ist), dann bedaürfte es ca. 32 Gläser zumindest pH-neutralen Wassers, um den Säuregehalt dieses einen Glases annhähernd zu neutralisieren.
32 x 250 ml ergibt: 8 Liter "Neutral-Wasser".
Viel Spaß!

Gleiches – bis auf den Zucker – bei prickelndem, angeblich gesundem Mineralwasser!
Und da wird sogar noch feste Werbung für Prickelwasser gemacht…
Viel Spaß!


Was denkst Du nun?
Ist das förderlich für Deinen Körper?

Eine weitere fantastische Ausgleichsfunktion des menschlichen Körpers ist, das Blut immer und sofort in einem pH-Wertebereich von ca. 7,3 und 7,45 zu halten. Egal was wir ihm zumuten. Täte er dies nicht, fielen wir z.B. bei einem Glas Cola tot um.

Wie macht er das? Der Körper greift die eigenen Reserven ab und puffert so das Blut. Kalzium (Knochen, Haarwurzeln), Magnesium (Muskeln) als Beispiel. Eine ähnliche Wirkweise, wie wenn wir basische Mittel zuführen (zB. Sodbrennen). In "Einzelfällen" steckt der Körper dies – je nach Verfassung – weg. Findet so etwas aber andauernd statt, dann werden die Reserven irgendwann dort zu wenig, wo sie eigentlich gebraucht werden!

Wieviele Menschen wundern sich alleine über gaaaanz simpel scheinendes Sodbrennen? Eine Übersäuerung des Magens…
Doch bleibt es nur beim Magen?
Nein!
Zirka 90% der Menschen sind alleine aufgrund "chronischer Dehydration" (zu wenig richtig trinken) im gesamten Körper übersäuert.
Was sind die Folgen?
Mangelerscheinungen zuhauf, Kopfschmerzen, Haarausfälle, Gelenks-/Wirbelsäulenprobleme, Stoffwechselprobleme, Magenprobleme, Osteoporose u.v.m..
Welchen Hinweis gibt es sogar schon aus der Krebsforschung? Krebs kann in sauerem Milleu prächtig wachsen und gedeihen…
Und noch so einiges an kleinen und größeren Krankheitsbildern mehr.

Ich könnte nun ja noch einige diverse Dinge hinsichtlich Trinkwasser ausführen, die Dich auch nicht begeistern werden.

Etliche Belastungen, die darin enthalten sind. Zu denen es teilweise nicht einmal Richtwerte gibt.
Trinkwässer, die zur Hygiene chemisch aufbereitet sind. Und noch Vieles mehr.
Und an dieser Stelle kann ich den Einwurf von ach so tollen Quellwasser auch nicht mehr gänzlich unbeeinsprucht gelten lassen! Aus einem einfachen Grund!
Jene schon erwähnte globale Umweltverschmutzung ist auch dort zu finden. Denn bekanntlich befindet sich auch viel diesen Schmutzes alleine schon über natürliche Verdunstung, Verbreitung über Windströme, in der Luft. Wird erneut abgeregnet. Sickert in die Böden und kommt wieder irgendwo zutage. Vergessen wir also leider dieses "Ammenmärchen vom tatsächlich sauberen Wasser".


Wenn Du also tatsächlich der Meinung bist, dass aus Deinem Wasserhahn wirklich reines gesundes Wasser kommt, bist Du leider gewaltig am Holzweg.

Ja. Es gilt nach Richtwerten als Trinkwasser. Die hat irgendjemand festgelegt. Die Richtwerte gelten jedoch als Grenzwerte. Das heißt nicht, dass diese immer noch enthaltenen Anteile deswegen "mehr gesund" seien…!

Nur…
…es ginge tatsächlich um Vieles gesünder.


Eine Möglichkeit – eine Lösung

Da mir Menschen allzu schnell nun "Werbung" vorwerfen könnten, werde ich ganz bewusst Produktbezeichnungen, Namen, vermeiden. Und es kurz machen.

Ich darf Dir nur verraten: Es gibt tatsächlich eine Lösung zu diesem Thema! Ich selbst, meine Familie, nutzt sie seit geraumer Zeit mit Erfolg.

Basisches Aktivwasser!

Eine Lösung, die sowohl wertvolles Redox-Potential (Negativladung) UND basischen pH-Wert vereint.
Die nicht komplett alles aus dem Wasser filtert, sondern wichtige Mineralstoffe drinlässt, jedoch Schadstoffe zu 99,9% ausfiltert.
Die eine Ionisierung – somit Negativladung – des Wassers vorort herstellt und somit unzählige Antioxdantien zur Verfügung stellt.
Eine Möglichkeit, eine basische Wirkung zu erzeugen (der menschliche Körper besteht zu 80% aus basischer Flüssigkeit und alles, was erst umgewandelt werden muss, ist definitiv Energieräuber).
Wasser mit hoher Zellgängigkeit – somit sehr guter Transport von Nahrung und Sauerstoff in die Zellen, sehr guter Abtransport von Schlacken aus den Zellen.

Wichtig in diesem Kontext ist:
Es wird ja auch z.B. diverses Pulverzeug zur Basenbildung angeboten. Schön und gut. Für kurzfristigen Einsatz – wie beim erwähnten Sodbrennen zum Beispiel.
Langfristig jedoch definitiv kontraproduktiv bzw. schädlich!
Denn diese Basenpulver stellen eine gepufferte Base her, die dem Körper langfristig schadet.

Bei dieser von mir erwähnten Weg werden die Ionisierung (Negativladung) und Basen auf "elektrischem Wege" (sehr vereinfacht dargestellt) hergestellt.


Zusammenfassend also:
Können wir mit einer so derart einfachen Möglichkeit dem Körper über Wasser unglaubliche Ressourcen und Potential verschaffen?
Ja – können wir!

Können wir dem Körper auch über Bewusste Ernährung, ja insgesamt Lebensweise, zusätzliche Kraft und Energie verschaffen?
Ja – können wir!

Liegt es also in unserer Möglichkeit, unserem Leben weniger Raubbau, dafür mehr Zuwendung angedeihen zu lassen, mehr Lebensqualität zu schaffen?
Oh Ja – es liegt in unserer Möglichkeit!

Was also hindert und daran?

Unbewusstheit?
Das Thema sollte sich nach diesem Beitrag doch zumindest ein klein wenig erledigt haben.

Eher der Begriff Komfortzone?
Wieso was tun, wenns auch so geht?
Nur wie dieses "so" aussieht, bekommen wir doch leibhaftig mit…!
Lassen wir uns weiter berieseln, bestimmen…? Warten, verdrängen, hoffen, beten?
Oder nehmen wir´s selbst in die Hand?

WIE WICHTIG IST UNS UNSER EIGENES LEBEN ???


Zum Abschluss lass mich eines anbringen liebe Leserin, lieber Leser!

Du "musst" von alledem, das ich hier geschrieben habe, rein gar nichts glauben!
Das ist ganz sicher weder meine Aufgabe, noch mein Ansinnen.
Du kannst gerne an verschiedenen Stellen selbst recherchieren.

Sollte das Geschilderte jedoch "Hand und Fuß haben", eine "runde Sache" für Dich sein…
…dann stehe ich gerne für Fragen, Möglichkeiten und jene erwähnte Lösung zur Verfügung! Ich empfehle mit Überzeugung weiter. That´s it!

Es ist und bleibt DEIN LEBEN, über das DU bestimmst!

Es ist und bleibt Deine Entscheidung, ob diese Lösungsmöglichkeit auch etwas für Dich wird!


Ich für mich habe beschlossen, jeden Tag etwas für mich, meinen Körper, meine Gesundheit zu tun. Und damit bin ich bei einem der kleinen "Riten".
Ich bin Pragmatiker.
Und wenn es dann noch mit einer so simplen Möglichkeit geht, deren Einfachheit eben ob ihrer Einfachheit schon beinah zum Himmel schreit…  Ich trinke basisches Aktivwasser. Und das nicht zu knapp!
Dann ist das für mich eine unumgängliche Pflicht. Das bin ich mir selbst "schuldig"  laugh

 

Als Buchtipps darf ich Dir noch folgende zu diesem wichtigen Thema mitgeben:

1. "Jungbrunnenwasser" von Dipl.Ing. Dietmar Ferger

Taschenbuch: 124 Seiten
Verlag: Librion-Verlag; Auflage: 5. neu aktualisierte (27. Juni 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3981089758
ISBN-13: 978-3981089752

2. "Der Weg zurück in die Jugend" von Sang Whang

Taschenbuch: 108 Seiten
Verlag: Books on Demand; Auflage: 4 (9. April 2013), derzeit stark vergriffen
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3833414855
ISBN-13: 978-3833414855


In diesem Sinne freut es mich, konnte ich ein wenig Aufklärung und wertvolles Wissen verbreiten.
Hab noch eine bewusste, gesunde Lebenszeit voller wertvoller Energien!

Dein Blog-Autor
Ernold Prinz

(Lifecoach, psycholog. Berater (i.A.), Sachbuchautor)

 

PS: Wer die Achtsamkeits-Beiträge nicht gelesen hat / erst jetzt "eingestiegen" ist…  Die Blogs sind gerne nachzulesen,zusammengefasst auf der Projekt-Seite  https://www.das-neue-ich.com/achtsamkeitstraining/

PS: Ein Direktlink zu meinem neuen Buch: Informations- und Kaufseite zur Verlagsseite von Tao.de

Zum Interview mit dem Lifestyle-Magazin "look! Salzburg": http://www.looksalzburg.at/lifestyle/vergangenheit-war-damals-143549

Lügen – ein gängiges Gesellschaftsmerkmal?

Lügen

Lügen… ein Merkmal der Gesellschaft? Oder doch vielmehr Ausdruck des Mangelns, der Angst?

Herzlich willkommen liebe LeserInnen zu diesem Achtsamkeitsbeitrag!


Wie stehts denn so mit dem Lügen?
Wie sehr stecken wir in dieser Anpassung schon drin?
Angefangen bei kleinen alltäglichen Flunkereien… bishin zu einer möglichen großen Lebenslüge…

Da las ich dieser Tage in einem sehr spannenden Buch folgende Aussage:

"Lügen sind für uns Menschen wichtig, um in unserem sozialen Umfeld bestehen zu können"

(Menschen lesen 223)

 

Lassen wir dieses Zitat einmal ein wenig sacken, könnten sich mitunter äußerst tiefe Abgründe auftun…

Ohne Lügen könnten wir also gar nicht mehr bestehen???

Welche Ausmaße und Tragweiten vermag dies sichtbar zu machen…!?!?!

Lügen

Wenn wir nun einfach mal versuchen, uns diesem Thema möglichst "wertfrei" zu nähern (obwohl das grade hier eine ganz "heiße Kartoffel" ist…)…
…wozu dient denn nun das Lügen…?

Wäre es im Rahmen einmal festzumachen, dass Menschen nicht nur lügen, um sich einen wie auch immer gearteten Vorteil zu verschaffen, sondern auch, um zum Beispiel andere vermeintlich zu schützen…?
Eine Lüge könnte weiters dazu dienen, eine ausführliche Erklärung zu vermeiden, einer Strafe zu entgehen, ja sogar um einen Doktor-Titel zu erlangen. Sich vermeintlich um eine Konfrontation drücken zu können, Verantwortung jemand anderem aufzuhalsen.
Ganz provokant ausgeführt: Ja eine Lüge dient mitunter auch der sognannten Höflichkeit.

Bitte jetzt nicht als Anklage verstehen… doch mitunter könnte man das Thema sogar soweit auf die Spitze treiben, dass selbst Make-up oder Kleidung (hier Männer und Frauen) in den "Dunstkreis" der Lüge manövriert. Maskerade. Kostümierung.

 

Meine schon schier "berühmte" Frage dazu…: Wie kommts?
Wie hat das Lügen begonnen, sich eingenistet in das gesamte menschliche Verhalten?

Denken wir doch einfach mal zurück. Bis in unsere Kindheit!
Frei nach dem Motto: "Übung macht den Meister"

Bereits in unserer Kindheit wurden wir mit Situationen konfrontiert, wo uns bald beigebracht wurde, dass zum Beispiel ein Verhalten, ein Resultat daraus, nicht auf Zustimmung des Umfeldes stieß. Dass eigene Ausflüge der Erfahrung keine Begeisterungsstürme erweckte.
Und das Umfeld instrumentalisierte die Kinder nicht selten zur Kaschierung eigenen Unwillens.

"Sag "ihnen", ich/wir sind nicht zuhause"… wenn es an der Türe läutete und unangenehmer "Besuch" erwartet wurde.
"Sag Deinem Vater bloß nicht, was passiert ist"… erhielt das Kind die Anweisung, wenn es regelwidrig gehandelt hatte. Unter Umständen sogar, wenn eigentlich ein Erwachsener Mist gebaut hatte und befürchtet wurde, dass das Kind etwas ausplaudern könnte…
"Setzt gefälligst ein fröhliches Gesicht auf"… wenn die Begrüßung der unbeliebten Tante nahte…
"Wie geht es Dir/Ihnen?" Zwar ausgesprochen, doch insgeheim kein wirkliches Interesse dran. Vorgaukeln von Teilnahme, Interesse, Lüge.
"Uiii siehst Du toll aus"… nur um sich einzuschleimen. Vermeintliche Höflichkeit. Insgeheim gehen die Gedanken womöglich ganz woanders hin…

Oh ja. Scheinbar alles ach so harmlos scheinende Flunkereien. Aber letztlich definitv Unwahrheiten, Schauspiel/Masken, Lügen.
Und grade Kinder übernehmen diese Verhaltens- und Gedankenmuster nur allzu leicht und gerne! Sie wollen geliebt werden, haben keine Referenz nach außen. Also wird nach bestem Wissen und Gewissen dem entsprochen, was gefordert wird! So oder so!

Zusätzlich möchte ich hier nicht ausklammern, dass eben nicht Ausgesprochenes (Verschwiegenes), mitunter keine Lüge sei. Ein Verschweigen von Tatsachen kommt mitunter einer Lüge sehr gleich. Wenn es – auf emotionaler Ebene – nicht sogar noch schlimmere Wirkungen zeigt!
Ich hoffe, ich muss hierzu nun nicht explizite Beispiele aufzählen!?

Vielleicht kennt der Eine oder Andere noch den Spruch "Lügen haben kurze Beine!"
Was könnte damit nun gemeint sein?
Freilich… wie bekanntlich bei vielen Dingen des Lebens, vermag ein "Interpretationsspielraum" auch hier mitunter groß sein.
Doch… wenn wir nur so ein bisschen zurückdenken… an diverse Flunkereien, Notlügen… oder "richtige Lügen"… Wie lange hielten diese vor? Geschah dann nicht über kurz oder lang etwas, dass diese Lügen offenbarte? Meistens eher über kurz…? Wird mit einer Lüge nicht auf gewisse Weise ein "Energielevel" eines Seins verzerrt, sodass dies unweigerlich Auswirkungen auf jegliches System hat? Sich ja regelrecht bemerkbar machen muss…?

Und zudem stelle ich dann noch in den Raum: Wie fühlt sich der Mensch denn dann, wenn Lügen "aufgeflogen" sind? Sowohl der, der aktiv/passiv lügt (verschweigt)… Wie auch der, der belogen/"beschwiegen" wurde?
Hat das mit Gefühlen wie "toll", "berauschend", "erfüllend", "liebend" zu tun???
Haben die Lügen auch nur ansatzweise irgendwas an der ursprünglichen Sache, Situation verändert? Gar verbessert?
Oder tritt hier vielmehr das Phänomen ein, dass es jegliche Sache eigentlich noch schlimmer macht…?


In der Tat scheint die Wiederholung der Frage mehr als gerechtfertigt:

AUS WELCHEM GRUND LÜGEN WIR ALSO???

Gibt es im Lügen irgendeinen "beweisbaren", "wirklichen" Nutzen? Oder ist diese Annahme, These eher ein letztlich verzweifelter Versuch eines sogenannten Verstandes, vielmehr angeschlagenen Egos, irgendwas "beschönigen" zu wollen?
Schafft Lügen letzten Endes wirklich einen Vorteil, oder ist dies maximal zeitlich begrenzter Irrglaube?


Weshalb also lügen wir? Nur weil es sich schon seit Anbeginn der Menschheit als "bewährte Maßnahme" für eigenen Vorteil, Schutz bewährt hat? Da es immer so war? Weil wirs so erlernt, uns daran angepasst haben?
Oder weil letzten Endes hier Angst vor etwas, mehr oder minder über die Wahrheit siegt? Eine Angst vor möglicher Konsequenz!
Eine Angst, sich unbeliebt zu machen, abgelehnt zu werden.
Eine Angst, nicht mehr geliebt zu werden… oder im Gegenzug… einen anderen zu verletzen.
Weil Wahrheit unhöflich wäre?
In diesem Dunstkreis … mangelnde Konfliktfähigkeit. Letztlich … auch wieder Ausläufer einer Angst.
Schatten einer mangelnden Selbstsicherheit, Achtsamkeit, Bewusstheit, Präsenz im Jetzt.


Jetzt mal "Gefühlsfragen" an Dich liebe(r) LeserIn:

Wie würde die Welt für Dich aussehen, gäbe es keine Lüge?
Was hätte dies für Dich an Bedeutung?
Wie würdest Du Dich dabei fühlen?

Nicht einmal das kleinste Flunkern?

Wäre eine solche "Welt" für Dich denkbar?
Oder kommen da sofort irgendwelche Bedenken, Einwände hoch?
Ein beklemmendes Gefühl…
…so ganz nach dem altbekannten Motto: "Das macht man nicht" … oder "Das ist unmöglich"

Sagt wer???


Ist die Wahrheit tatsächlich "verletzend"? Ja?
Aus welchem Grund?

Was kann mich denn tatsächlich verletzen? Was geschieht hierbei?
Könnte es mitunter sein, dass dieses Gefühl der "Verletzung" genau hierbei geschieht, wenn eine eigene Unwahrheit aufgedeckt wird? Der Verstand sich hier aber seine Story sofort so zurechtbiegt, dass das Gegenüber verletzt. Also Verantwortung abgewälzt wird…
In Wahrheit jedoch legt es höchstens die Finger in die Wunde und erinnert mich im Sinne des Lebensspiegels daran.

Oder wie ist das mit dem Lügen aus sogenannter Höflichkeit?
Weshalb verlangt die "Höflichkeit", nicht die wahre eigene Meinung kundzutun?
Wenn mir nun mal zum Beispiel etwas nicht gefällt… Weshalb sollte ich hier lügen, anstelle genau meine Meinung auszudrücken?
Ist eine ehrliche Meinung nicht viel eher Zeichen einer Werschätzung und Respekts an mein Gegenüber, als wenn ich diesem mitten ins Gesicht lüge oder verheimliche?

Jaaaa… ich weiß. Niemand hört sogenannte "Wahrheit" gerne. Da sie zumeist jeweils eigenen Vorstellungen, Erwartungen zuwider läuft! Doch würde ich gerne festhalten wollen, dass diese Wahrheit in unbedingt in groben Worten um des Anderen Ohren geschlagen werden müsste, sondern wir uns auch bei Wahrheit einer normalen/respektvollen Ausdrucksweise bedienen können!

Wie ist das in Arbeitsverhältnissen?
Aus welchem Grund bin ich genötigt, selbst gegenüber einem Chef/einer Chefin mit meiner Meinung hinterm Berg zu halten und anstelle dessen zu lügen?
Aus Angst, weil ich dann mit Repressalien zu rechnen habe?
Situation anders betrachtet: aus welchem Grund fühlt sich ein Chef/eine Chefin von einer Wahrheit eher angegriffen? Lässt eigenes Unvermögen dann am Mitarbeiter aus? Oder umgekehrt… begnügt sich am Ende "lieber" mit Lügen?

Mit welchem Grund finden Lügen in Beziehungen Raum?
Weil gefürchtet wird, dass einem das Gegenüber dann Liebe entzieht?

Aufgrund welcher Begründung sollte mir selbst eine Lüge lieber sein?
Nur damit mein eitles Ego nicht gekränkt ist/wird? Damit ich mich leichter über vermeintliche Unzulänglichkeiten hinwegretten kann? Damit ich keinen Aufwand betreiben oder gar vor mir rechtfertigen muss?

Jetzt noch ein unscheinbares, aber wichtiges Detail in diesem thematischen Dunstkreis, dass jedoch mitunter seeeehr weitreichende Folgen zu haben vermag…  Dieses Detail besteht in der Verwendung von genau 2 (!) Worten. Und in der Bedeutung, dass jedes von diesen beiden Worten eine mitunter riesengroße Wahrheit… oder eben auch Lüge… zu beinhalten vermag. Diese beiden Wörter lauten "JA" oder "NEIN"!

Was wenn wir ein "JA" denken und fühlen, jedoch dann aus hier nicht näher zu erläuternden Gründen letztendlich ein "NEIN" äußern, leben. Und umgekehrt. Kennen wir diese Form der Lüge, ja…? Oder nein…?

Woher kennen wir dieses Verhaltensmuster denn…?!?!? Etwa aus einer Kindheit…? Und wir Erwachsenen tragen es unbewusst schön weiter, bekommen es mitunter gespiegelt zuhause in der Familie, im Arbeitsbereich, Freundes- und Bekanntenkreis. Überall. Aber wir erkennens trotzdem vor lauter Angst nicht… verkrampfen nur.


Jetzt ist es nun einerlei, die Lügen an den Pranger zu stellen.
Anklage. Urteil. Konsequenz.
So ähnlich, wie im strafrechtlichen Prozess. Anklage-Urteil-Strafe. Punkt.

Dieses Flunkern, Lügen, zählt mitunter zu den ältesten Verhaltensmustern der Menschheit.

Da ich mir angewöhnt habe, eine "Anklage" aber nicht nur bei einer solchen bewenden zu lassen, sondern im Hinblick auf eine Lösung, Ausschau zu halten…

Wie nun könnten wir hier diesem "Lügen-System" eine Wende verleihen???

Klar. Die direkteste Antwort wäre: "Nicht mehr lügen".
Doch das will eben erst einmal umgesetzt sein!!!
Und da selbst Rom bekanntlich nicht in einem Tag erbaut war…


Wie schon so oft, vermag hier eine ernsthafte Veränderung erst am Urpsrung beginnen. BEI UNS SELBST!!!

Deshalb lade ich ab sofort zu folgender "Hausübung" – ohne zeitliches Limit – ein:

WO BELÜGE ICH MICH SELBST ???

In welchem Labyrint haben wir uns selbst verlaufen?

Lügen

Diese grundlegend wichtige Frage gilt es einmal in nüchternen Ehrlichkeit, schonungslos zu beantworten!

Aus welchem Grund nun könnte hier der Anfang zur Veränderung, im Vergleich zu anderen Fragen, Themen, noch leichter fallen?

Nun…
…uns selbst schulden wir mitunter keine Rechtfertigung!
Natürlich können wir alles – auch uns selbst gegenüber – hinterfragen.

Doch im Sinne einer Bewusstheit, eines Respektes, einer Wertschätzung uns selbst gegenüber…
…wäre es nicht längst an der Zeit, hier einmal reinen Tisch zu machen?

Oder wollen wir uns selbst weiter in die Tasche lügen… Hintennach aber wundern wir uns jedoch, schimpfen, jammern, klagen an, wenn uns im Sinne des Lebensspiegels die Rechnung präsentiert wird!?
Wie soll uns im Außen ein Mensch ehrlich, aufrichtig, klar, offen usw. begegnen, wenn wir selbst all dies nicht leben? Selbst ständig und bei jeder Gelgenheit Lügen leben?


Wer weiterhin glauben will, "das macht man nicht", "das gehört sich nicht" (also die Wahrheit zu denken, sagen und leben), …oder "das schaffe/kann ich nicht"
…ja was soll das Leben dann anderes präsentieren?
Das Leben selbst hat hier seine eigene Gesetzmäßigkeit. Ist noch derart "kulant", dass es uns immer und immer wieder durch Geschehnisse erinnert. Bis wir endlich zu ändern beginnen!


"Ja… und was werden die Anderen dazu sagen, davon halten…???"

Ist das denn tatsächlich für jedermanns einzelnes Leben wirklich relevant?
Was ist im Sinne eigener Bewusstheit, eines Respektes, die von Anderen ständig abverlangt werden, wohl wirksamer und wichtiger?
Ob ich selbst zuerst einmal Wahrheit denke, lebe, bin…  oder ob ich ständig immer zuerst auf die Anderen achte, von deren Denken und Tun abhängig mache?

Wohl wahr. Wahrheit ist ein relativer Begriff. Jeder hat seine Wahrheit. Eine entsprechende Verständnisbereitschaft in gewissem Rahmen ist also durchaus erwünscht.
Doch bei aller Wahrheitsvielfalt, ist da dennoch eine Art Grundwahrheit. Und Lügen sind eben nicht Wahrheit.


Ein Blick ins tägliche Außen spiegelt uns ausreichend, wie angespannt alles an sämtlichen Ecken und Enden ist.
Und das wäre aus reiner Wahrheitsliebe so?


WIR verändern also möglicherweise das Bild. Niemand anders!


In diesem Sinne wünsche ich eine spannende Zeit, auf der Entdeckungsreise zur eigenen Wahrheit und zu deren Umsetzung!

Euer Blog-Autor
Ernold Prinz

(Lifecoach, psycholog. Berater (i.A.), Sachbuchautor)

 

PS: Wer die Achtsamkeits-Beiträge nicht gelesen hat / erst jetzt "eingestiegen" ist…  Die Blogs sind gerne nachzulesen,zusammengefasst auf der Projekt-Seite  https://www.das-neue-ich.com/achtsamkeitstraining/

PS: Ein Direktlink zu meinem neuen Buch: Informations- und Kaufseite zur Verlagsseite von Tao.de

Zum Interview mit dem Lifestyle-Magazin "look! Salzburg": http://www.looksalzburg.at/lifestyle/vergangenheit-war-damals-143549

Aktives Zuhören – großes Thema der Achtsamkeit

aktives Zuhören

Aktives Zuhören…
Ist dies ein Widerspruch…? Oder doch eine konkrete Eigenschaft?

Herzlich willkommen liebe FreundInnen und LeserInnen zu diesem Achtsamkeitsthema!


Es geht heute somit um das aktive Zuhören.

Nach bisherigen Sprachgebräuchen könnten wir nun auf den ersten Eindruck meinen, "aktiv" und "zuhören" könnte irgendwie nicht zusammenpassen, oder?
"Aktiv" nun drückt sich selbst schon aus. Wir verbinden damit in der Regel eben etwas "aktiv", also durch Bewegung, Zutun zu tun.
"Zuhören" nun wiederum verleitet gedanklich doch eher in eine Art passive Rolle. Der/die Eine spricht – der/die Andere hört zu.

Mancher wird nun vielleicht wieder eine meiner "Wortklaubereien" orten…
…und doch erlaube ich mir die Frage…
…oder möchte einfach mal anregen, sich Zeit zu nehmen den Begriff nicht mit Logik, Verstand, vermeintlichem Wissen in der Denkmurmel da oben auf den Schultern abzugleichen, sondern vielmehr hinein zu fühlen!

AKTIVES ZUHÖREN

Wie geht es Euch damit?
Was kommt an Gefühlen hoch, welche Gedanken eilen vorweg… oder hängen sich dran?

*** G E D A N K E N P A U S E ***

aktives Zuhören

 

 

Erlauben wir uns mal einen Moment der Beobachtung!

Was geschieht in der Regel?

Zwei Menschen begegnen sich. Beginnen eine Unterhaltung.
Eine(r) erzählt zum Beispiel vom letzten Wochenende…

Was macht das Gegenüber, der Zweite?
Hört diese(r) wirklich ausführlich zu?

Oder beginnt es da im Oberstübchen sofort zu rattern und der/die jenige "überlegt" sich – noch während der/die Andere gar nicht ausgesprochen hat – bereits was er/sie als Antwort liefern wird. Oder zumindest möchte…

Hören wir also aktiv zu, ja…?

Wie eben bereits gesagt: Lassen wir unser Gegenüber überhaupt erst einmal fertigsprechen?
Vom Interesse für das Gesagte spreche ich noch gar nicht!

Nehmen wir bewusst war, was uns das Gegenüber grade gesagt hat?
Oder sind wir – sofort durch schier automatisierte Antwortfindung, Desinteresse oder andere Ablenkungsmanöver bereits beim 2. oder 3. Satz gedanklich ausgestiegen…?
Erweisen wir unserem Gegenüber den nötigen Respekt, die erwünschte Achtsamkeit?
Nehmen wir aktiv durch Zuhören wahr, was unser Gegenüber auszudrücken sucht, grade bewegt?

Sind wir im Sinne einer Achtsamkeit bereit,

a) dem Gegenüber Zeit und Raum für sein Anliegen zu schenken? Gar aus Interesse am Anderen nachzufragen? Und sei es drum, um wirklich zu verstehen, was genau der Andere meint und sich nicht in eigenen Annahmen, Vorstellungen, Projektionen, zu versteigen…?
b) zollen wir dem Gegenüber zumindest soviel Respekt, ihm dann auch z.B. eine Antwort zu geben? Und sei es nur, dass es z.B. nicht unbedingt unser Interesse trifft…?

Oder tun wir nur so, als hörten wir zu… im Gehirn jedoch läuft längst ein "anderer Film"…  Machen vielleicht jene berühmte "gute Mine zum bösen Spiel", heucheln gar Interesse – um es letztlich so auf der "hinten-herum-Schiene" dann noch gegen den "Erzähler" zu verwenden…?


Aktives Zuhören also!

In meinen Augen – grade heute – eine Art "Königsdisziplin der Achtsamkeit"!

Im Grunde könnte ich es erneut auf eine ziemlich einzige, provokante Frage herunterbrechen…:

"WOLLEN wir überhaupt aktiv zuhören…?"  laugh

Wollen wir uns tatsächlich mit dem Gegenüber befassen… oder geht es doch letztlich nur um uns selbst? Klopft da – zumindest leise – ein Ego an…

Ganz ehrlich!
Es ist eine Art "Übungssache"!
Ich selbst versuche nach bestem Wissen und Gewissen immer und immer wieder zu entschleunigen!
Ganz bewusst aktiv zuzuhören. Und wenn auch meine Gedanken dann wieder versuchen, davonzueilen… die Bremse zu treten. Zurückzukehren zu jenem Menschen, der mir grade erzählen möchte. Mich seinem Anliegen, seinen Worten zu widmen. Meine hingegen hintan zu stellen.

Ich kann Euch an dieser Stelle nur von Herzen einladen:
Probiert es einfach aus!
Achtet darauf!
Ganz bewusst!
Erlaubt Euch selbst ein aktives Zuhören!

Ihr werdet mitunter sogar deutlich andere Gesprächsverläufe bemerken. Andere Gesprächsergebnisse bemerken!

Eine Sache möchte ich allerdings anmerken: Wir dürfen dem Gegenüber mitunter nicht vorwerfen, dass dieses nicht genug zuhörte… wenn wir selbst mitunter zu wenig ausdrücken! In Zeiten, wo im Ausdruck oft nur mehr auf das Nötigste zusammengekürzt wird, entstehend oft viele Missverständnisse. Bzw. wir räumen einem allfälligen Gegenüber genug Spielraum für eigene Interpretation ein. Wir selbst ja glauben ja zu wissen, wovon wir reden. Das Gegenüber kann dies aber nicht wissen, riechen, schmecken. Diesem fehlt ein kompletter Hintergrund. So dürfen wir nicht automatisch annehmen, dass mit wenigem Gesagten das Gegenüber auch automatisch den "vollen Einblick" hat…  wink

 

Und wenn´s beim ersten Mal "des Übens" nicht klappt… Nicht verzagen! Wiederholen!
Anzahl der Impulse… Ihr erinnert Euch…?

Sohin also die heute "Hausaufgabe":
Aktives Zuhören!
Bei jeder sich bietenden Gelegenheit!

Und damit Ihr Euch vielleicht noch ein bisschen inspirieren vermag…
…dazu eine abschließende "Geschichte".

Hört "aktiv zu"!  wink

Die Geschichte:
Ein Freund wurde zu einer Hochzeit eingeladen und wusste,
dass er dort niemanden kennen würde. Er fasste den Entschluss,
dass er den ganzen Abend lang einfach den Menschen zuhören
und nur jeweils bestätigen würde, was er gerade gehört hat – anstatt
zu versuchen, selbst etwas Interessantes zu erzählen. Zu seiner
Überraschung bemerkte er, dass niemandem auffiel, dass er
lediglich zuhörte. Auf dem Weg nach Hause erzählte ihm seine
Frau (der er nichts über sein Experiment verraten hatte), dass
eine Reihe von Gästen ihr ausdrücklich gesagt hätten, was für
eine bemerkenswerte Person er sei.

Ich wünsche Euch somit viel Spaß und Abenteuer bei der Umsetzung und Entdeckung neuer Gesprächsqualität!

Euer Blog-Autor
Ernold Prinz

(Lifecoach, psycholog. Berater (i.A.), Sachbuchautor)

 

PS: Wer die Achtsamkeits-Beiträge nicht gelesen hat / erst jetzt "eingestiegen" ist…  Die Blogs sind gerne nachzulesen,zusammengefasst auf der Projekt-Seite  https://www.das-neue-ich.com/achtsamkeitstraining/

PS: Ein Direktlink zu meinem neuen Buch: Informations- und Kaufseite zur Verlagsseite von Tao.de

Zum Interview mit dem Lifestyle-Magazin "look! Salzburg": http://www.looksalzburg.at/lifestyle/vergangenheit-war-damals-143549

 

Checkliste zur täglichen Gesundheit

Checkliste

Eine kleine Checkliste zur täglichen Gesundheit…

Herzlich willkommen liebe LeserInnen!

Im Sinne einer täglichen Achtsamkeit, möchte ich heute einmal das Augenmerk auf die tägliche Gesundheit mittels einer Checkliste lenken. Was wir hier mit ziemlich einfachen Mitteln DAFÜR tun können!

Aus welchem Grund nun betone ich grade das Wort "DAFÜR"?
Einer der Punkte auf der Checkliste wird sich damit befassen!  wink
Aber alles der Reihe nach…

Weshalb nun auch eine Checkliste?
Das menschliche Gehirn prägt sich – vor allem zu Anfang einer jeden möglichen Veränderung – Dinge wesentlich besser ein, wenn diese z.B. einmal optisch wahrnehmbar sind. Wenn diese Dinge dann im Weiteren aktiv, zum Beispiel mittels setzen eines Häkchens "bearbeitet" wird.
Noch als kleinen Tipp: Wer Lust und Laune hat, kann aus dieser nüchternen Checkliste gerne eine Collage gestalten! So wird jeder Punkt noch einprägsamer.

Eine weitere Sache vorneweg:
Ich möchte mich hier – da auch Ernährung angesprochen wird – nicht in einer Diskussion versteigen, was nun wer und wann zu essen oder trinken hätte. Oder gar Debatten über verschiedene Ernährungsformen vom Zaun brechen. Ich glaube wir gehen da alle konform, dass einiges auf diesem Sektor "nicht ideal" läuft.
Es soll insgesamt zum Nachdenken anregen!

Ferner möchte ich erwähnen, dass im Idealfall hier mehrere Dinge zusammenwirken, es nicht auf einen einzelnen Punkt reduzierbar ist…  Wie im "richtigen Leben" also… laugh


Somit…
…los gehts!

 

1) Trinken

Weshalb beginne ich die Checkliste just mit diesem Punkt?

Da es mitunter einer der "selbstverständlichsten" Dinge in unserem Leben ist. Vor allem… es ist eines der häufigsten Dinge, die wir tun. Und dazu dann oft noch die Menge. Als Beispiel: Es kann durchaus vorkommen, dass wir bei gutem Durst mal eben 2-3 Liter an Softdrinks oder anderes über den Tag in den Hals schütten. Es wird jedoch eher selten vorkommen, dass wir 2 Kilo Scheinebraten am Tag verdrücken.

Wasser. Das Lebenselixier. Selbst unser Körper besteht um die 70% aus Wasser.
Menschen können verhältnismäßig lange Zeit ohne Essen auskommen. Nicht jedoch ohne Trinken. Ca. 90% der Menschen sind regelmäßig dehydriert. Nährstofftransport, Sauerstofftransport, Abtransport von Schadstoffen und mehr, funktioniert nur mehr eingeschränkt, Folgekrankeheiten – vorneweg Herz-/Kreislauferkrankungen als Volkskrankheit Nr. 1.
Und wenn wir nur einmal intensiv dorthin blicken, was wir alles trinken…
Was wir unserem Körper mit dem, was wir trinken, antun…, wieviel Energie wir ihm damit rauben…
Oh je!

Und… wir dürfen im Zeitalter, in dem ein Klima mit Umweltverschmutzung ein Globales Thema ist, nicht mehr damit rechnen, dass es irgendwo auf diesem Planeten noch wirklich sauberes Wasser gibt. Zudem gibt es dann noch Wasserverordnungen (unterschiedliche für Trinkwasser aus der Leitung und Mineralwässer aus Flaschen), die im Grunde ermöglichen, dass Leitungswasser noch strenger geprüft wird als Flaschenwasser. Aber dennoch kein wirklich sauberes Wasser garantiert.

Ein berühmtes Beispiel für Ungesundes: Diese dunkle, prikelnde, süße Flüssigkeit mit rotem Ettiket auf der Flasche.
Zuckerinhalt in absolut schädlichen Mengen. Säuregehalt in absolut schädlichen Mengen. Und wer weiß, was sonst noch für Zeugs.

Nur mal ein Vergleich, was dieses Gesöff im Bereich Säueregehalt betrifft: Wenn wir 1 Glas dieses Getränkes trinken, dürften wir 32 Gläser basisches Wasser trinken, um den Säuregehalt auszugleichen. 32:1 also.
Vermeintlich gesundes Mineralwasser (prickelnd) steht zumindest im Säuregehalt nichts nach.

Wir ahnen gar nicht, wie sehr wir unseren Körper alleine durch "falsches Trinken" übersäuern, damit Energie rauben. Einen Körper, der zu ca. 90% aus basischer Flüssigkeit besteht.

Als Trinkempfehlung ergeht also definitiv stilles, leicht basisches, ungepuffertes, am besten ionisiertes Aktiv-Wasser.
Gleich am Morgen unmittelbar nach dem Aufstehen damit beginnen! Wo noch nichts anderes im Magen ist… Es wirkt kleine Wunder! Vor allem wirkt es, bevor der Magen aufgrund diverser "Anreger" mit seiner Säureproduktion zur Aufbereitung der Nahrung etc, beginnt.
Und das entsprechend der Körpergröße/Körpergewicht ausreichend. Mindestens 2-3 Liter pro Tag für Erwachsene.

Als höchst empfehlenswerte Lektüre dazu empfehle ich das Buch "Jungbrunnenwasser" von dem Wasserforscher Dipl.Ing. Dietmar Ferger … oder "Der Weg zurück in die Jugend" von Sang Whang (oftmals vergriffen).
Wer noch mehr zum basischen Aktivwasser wissen möchte – mich bitte einfach kontaktieren!

2) Bewusst Lebensmittel auswählen

Grundsätzlich hielte ich es so, dass jeder das essen möge, was Spaß macht.
Hierbei würde ich allerdings eine gute Ausgewogenheit und Qualität der Wahl dringend empfehlen.
Es wird somit auf Dauer wenig produktiv sein, wenn ich jeden Tag ausschließlich von Fastfood oder Schnitzel lebe.
Nach seriöser Ernährungsberatung kann man in etwa folgendes Verhältnis ansetzen: 1:4
1 … das sind nun alle sogenannten "braunen Sachen". Fleisch, Brot, Getreide insgesamt, bis über Fritten… ja sogar Fisch.
4 … das sind alle "grünen Sachen". Grün in der Tat deshalb, da diese Lebensmittel – in der Regel dann Gemüse – wichtiges Chlophyl enthalten. Jenes Chlorophyl, das nicht nur für die Sauerstoffproduktion in der Natur wichtig ist.

Als Seitenhieb auf diverse Nahrungsergänzungen sollte ich das nun nicht unterschlagen…
Viele dieser Produkte bestehen auf synthetischer Basis. Sind noch versetzt mit diversen Füllstoffen.
Da der menschliche Darm aufgrund bereits sehr langer Vernachlässigung und zusätzlichen verschiedenen Stressfaktoren, ohnehin schon derart in Mitleidenschaft gezogen ist, dass er teils natürliche Gemüse schon nicht mehr richtig/vollständig verwerten kann, bestehen vielfach Mangelerscheinungen. Wir versuchen dies, auszugleichen, zu ergänzen.
Zusätzlich enthält z.b. Gemüse längst nicht mehr die Nähr- und Vitaminwertigkeit, wie vor vielen Jahren. Ein Mensch müsste somit pro Tag mehrere Kilo Gemüse und Obst essen, um alleine den täglichen Vitaminbedarf zu decken.
Nahrungsergänzungsmittel (nicht alle) können nun vom Körper somit gar nicht resorbiert werden, flutschen einfach durch. Man könnte die also auch gleich ins WC schütten.

Weshalb werden oft keine natürlichen Stoffe verwendet? Weil alleine der Anschaffungspreis gegenüber synthetischer Herstellung ein Vielfaches beträgt.

Und noch eins…
Süßigkeiten!
Mein Motto: Alles mit Maß und Ziel!
Vorsicht ist in dem Sinne vor allem da geboten, wo Zucker in "versteckter Form" enthalten ist. Sei es nun in Getränken oder Lebensmitteln.

3) Ess-Kultur

Es kommt nicht selten vor, dass wir uns mal eben so zwischen Tür und Angel irgendwas in die Figur stopfen.
Selbst wenn es sogar gesund wäre… der zeitliche Stress überwiegt hier bereits eine allfällige Gesundheitswirkung.
Es ist somit wichtig, in Ruhe zu essen. Gründlich zu kauen.
Unser ureigenstes Leben sollte es uns Wert sein, zum Einen schon einmal Pausen zu schaffen. Und diese dann ganz bewusst in Ruhe zum Essen zu nutzen.
Nicht nebenbei irgendwelche Arbeit zu tun. Auch nicht mal eben sein Handy zu checken.
Mit Bedacht, Bewusstheit, Wertschätzung und Genuss essen – selbst wenn es "nur" ein kleiner Imbiss ist.

4) Bewegung

Das Ganze möglichst an der frischen Luft.
Lieber mal ein paar Treppen nehmen, anstelle vom Aufzug.
Konkret Spaziergänge, Laufen… egal was. Aktivität!
Nicht im nächsten Sonnenstuhl versacken…
Jeden Tag!

5) Ruhe / Erholung / Schlaf

Ein ebenfalls teils schwer unterschätzter Punkt!
Ruhe! Wie erholsam ist dies für Geist und Körper! Abseits von all dem täglichen Trubel! Vor allem wirkliche Ruhe! Kein TV, kein Radio, keine Zeitungen, kein Handy, kein PC. Wirkliche Ruhe! Grade in heutiger Zeit, wo wir mit ständigem Elektrosmog belastet werden (Stromleitungen, W-Lan, Funk, Mobiltelefone, Radio/Tv etc.), wäre es eine richtige Wohltat für den Körper, zumindest in den Regerationsphasen hier für eine Möglichst hohe Belastungsfreiheit zu sorgen!

Wie ist es mit Erholung?
Was bezeichnen wir als solche?
Freilich – jeder mag es hier für sich halten.
Doch… ist TV wirkliche Erholung? Oder werden wir dort nicht mit zumeist negativen Nachrichten, Werbung und sonstigem realitätsfremden Kram zugemüllt? Erholung also?
Oder diverse Freizeitaktivitäten einer mittlerweile bestehenden Freizeitwirtschaft. Immer höher, schneller, besser… Erholt dies tatsächlich noch? Oder dann ein genaues Gegenteil…: 14 Tage schier regungslos in einer Sonnenliege braten und bloß nicht bewegen? Erholung?

Was ist mit dem Schlaf?
Wie alleine schon wird dieser durch mangelnde Achtsamkeit in Bezug der anderen hier vorgebrachten Punkte beeinträchtigt?!?
Ich kann an dieser Stelle nur nochmals zum Lesen des Buches "Jungbrunnenwasser" einladen, da dieses sehr viel aus dem Körpergeschehen an sich erklärt!
Ist der Schlaf also ausreichend, erholsam?
Gönnst Du Dir in einer Pause mitunter einen "Power-Nap"?

In allen Dingen zählt nicht die Quantität… sondern definitiv die Qualität!

6) Gesunde Psyche

Zuvor genannter Punkt 4) vermag hier schon sehr hilfreich sein.
Was können wir aber noch tun im Sinne täglicher Checkliste?
Und jetzt komme ich zu meinem eingangs erwähnten "DAFÜR"!
Vielfach hängen wir gedanklich immer in Schleifen fest, die da klingen wie "was kann ich gegen…tun?" "Wie bringe ich mein Übergewicht weg?" "Wie kämpfe ich gegen Überlastung/Stress etc. an?"
"Was tue ich gegen mein Sodbrennen?"

Dagegen… dagegen… dagegen…! Maßnahmen. Kampf. Widerstand.
So viel Fokus wird im täglichen Leben ständig "GEGEN" etwas eingesetzt.
Aus welchem Grund tun wir nicht "DAFÜR"???

Eine gesunde Psyche vermag also schon mit dem Gedanken zu starten:

"Was möchte ich heute Gutes FÜR mich tun?"

Bitte… wir alle wissen, dass wir in einem sehr verworrenen System von Abhängigkeiten leben. Dass uns gewisse Pflichten auferlegt sind.
Na und?
Hilft uns Jammern dabei weiter? Ändert das auch nur irgendwas an der Situation?
Nein. Im Grunde begeben wir uns mit Jammern ebenso in eine Abwehrhaltung, Opferhaltung, in ein "GEGEN".
Somit wäre es mitunter wesentlich hilfreicher, uns zu fragen, was wir "DAFÜR" tun können.
Selbst wenn wir einmal nicht weiterwissen… Es gibt "Hilfe". Nicht zuletzt Menschen wie mich, die aus völlig unvoreingenommener Sicht unterstützen können. Die unterstützen, bereits vorhandene, im Moment nur "blockierte", eigene Lösungen zu finden!
"DAFÜR"?
Ja selbstverständlich!
Für den Zustand, das Ergebnis,… was wir erreichen wollen!
Und dann den Allerwertesten aus der Komfortzone erheben… und etwas "DAFÜR" TUN!

7) Tschüss Ärger und Stress

Ganz ehrlich: Ich wage zu behaupten, dass wenn wir die 5 vorangegangenen Punkte wirklich täglich konsequent durchziehen…
…dann sinkt ein allfälliges Potential für die Anfälligkeit für Arger und Stress automatisch.
Wir wären nämlich auf dem Weg zu einem inneren Ausgleich, einer Balance. Die zudem das körperliche Wohlbefinden miteinschließt.

Und was dann den Rest von möglichem Ärger und Stress betrifft…
Ärger spiegelt uns selbst immer etwas. Eigene Anteile, alte Wunden, Dinge die wir zutiefst ablehnen.
Bevor wir also gleich einmal drauf lospoltern, unserem angestauten Frust Luft machen… durchaus hilfreich, zuerst einmal auf uns selbst zu achten, was uns in dem Moment den Ärger beschert.
Und Stress ist oftmals hausgebacken. Nicht selten entsteht Stress aufgrund mangelnder "richtiger" Kommunikation, mangelndem Verständnis, mangelndem inneren Gleichgewicht.

8) Etwas Ungewohntes tun

Tja… grade dies mag jetzt für den Einen oder Anderen etwas seltsam klingen…

Doch, wir müssen nicht allzu konzentriert nachdenken, unser Tagesverhalten betrachten, um festzustellen, dass wir im Groben und Ganzen immer das Selbe tun. Einem gewissen Automationsprogramm folgen.

Es bedarf in der Tat einer gewissen eigenen Achtsamkeit. Jedoch bietet diese Möglichkeit eigener Beobachtung. Und die Chance, grade jene sich wiederholenden Auffälligkeiten abzuändern. Raus aus dem Hamsterrad!

Egal nun, ob es um Gedanken geht, um Handlungen oder auch Unterlassungen. Alles ist änderbar. Erweitert mitunter den eigenen Horizont.

Ob ich also ab sofort beschließe, am Morgen schon mal "anders" zu denken. Nicht … "heut muss ich schon wieder"… sondern nach dem Motto "ein neuer Tag, ein neues Glück". Anstelle gleich mal die erste Fluppe (Zigarette) in den Hals… oben beschriebenes Glas Wasser. Von mir aus kann es auch sogar soweit gehen, mal 2 verschiedenfärbige Socken bewusst anzuziehen. Frisur anders zu tragen. In Ruhe zu Frühstücken, anstelle nur Coffee-to-go. Mit Fahrrad oder Bus zur Arbeit. Dort nicht jammern über das, was nicht funktioniert… sondern beratschlagen, was funktioniert. Anstelle Couch-Potatoe nach der Arbeit noch ne Runde im Freien. Es sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt!


Zur Widerholung also nochmal die Punkte der Checkliste:

  1. Ausreichend Trinken – basisches Aktivwasser
  2. Bewusste Auswahl von Lebensmitteln, 1:4
  3. Ess-Kultur
  4. Bewegung an der frischen Luft
  5. Ruhe / Erholung / Schlaf
  6. Gesunde Psyche
  7. Tschüss Ärger und Stress
  8. Etwas Ungewohntes tun

 

Aus letzterem Blog-Beitrag darf ich an dieser Stelle noch einmal die Frage wiederholen:

WAS IST DIR DEINE GESUNDHEIT WERT ???

Muss es tatsächlich erst Krankheit, Ausfälle geben?

All diese Dinge in der Checkliste…
…sie sind auf ziemlich einfache Weise umsetzbar.

Letztlich wird es auf eine einzige Frage und deren Beantwortung hinauslaufen:

WILL ICH ODER WILL ICH NICHT ?

Alles Andere ist Ausrede, Vorwand. Die Praxis hat es bereits mehrfach bewiesen…  wink
Und ich kenne den "inneren Schweinehund" seeeehr gut… Wie lange wollen wir den noch füttern…?


Ich wünsche Euch somit viel Motivation und Spaß, viel Selbstwert bei der Umsetzung der Checkliste!

Wenn Fragen bestehen… ich bin gerne für Euch da!

Euer Blog-Autor
Ernold Prinz

(Lifecoach, psycholog. Berater (i.A.), Sachbuchautor)

 

PS: Wer die Achtsamkeits-Beiträge nicht gelesen hat / erst jetzt "eingestiegen" ist…  Die Blogs sind gerne nachzulesen,zusammengefasst auf der Projekt-Seite  https://www.das-neue-ich.com/achtsamkeitstraining/

PS: Ein Direktlink zu meinem neuen Buch: Informations- und Kaufseite zur Verlagsseite von Tao.de

Zum Interview mit dem Lifestyle-Magazin "look! Salzburg": http://www.looksalzburg.at/aktuelle-ausgabe/

Spitznamen – Form verbaler Verniedlichung, Verstümmelung?

Spitznamen

Spitznamen? Ist das nur Jux und Gaudi, Bequemlichkeit… oder gar Respektlosigkeit?

Herzlich willkommen zu diesem Blog-Beitrag liebe LeserInnen!

Da möchte ich also heute mal ein mitunter nebensächlich scheinendes Thema aufgreifen.

Doch ist es in Wahrheit wirklich so "nebensächlich"…
…oder greift es doch mitunter tief in eine Art Respektlosigkeit, in des Anderen "Intimsphäre"…?

Wie schon so oft, möchte ich hierzu heute wieder einmal stark an das "Bauchgefühl", die heimliche Intelligenz des Herzens, appellieren!

Oh ja… mir ist durchaus bewusst, dass wir anderen Menschen schon oft aus beinahem Automatismus "Spitznamen" verleihen. Oder weil es "cooler" klingt. Vielleicht sogar, weil man sich den Namen des Gegenübers nicht merken konnte (wollte), er zu "kompliziert" schien und "man" einfach nur eine simplere Lösung haben wollte…? Warum auch immer nun eine solche Namenswandlung veranstaltet wird…

Vor allem auch Kinder und Jugendliche sind bei der Zuteilung von Spitznamen phantasievoll – und schonungslos.
Manchmal unterschwellig, manches Mal ganz offen.
"Spitznamen" heißen jedoch nicht umsonst so. Sie enthalten eine "Spitze". Nicht nur Namen an sich enthalten "Material" für Spitznamen. Wie oft ist es ein Missgeschick, ein Versprecher, ein Erlebnis u.v.m.

Aus dem psychologischen Bereich und dem eines Kommunikationstrainings heraus, wurde festgestellt, dass gewisse Deutungsgebungen, speziell auch Endungen von Spitznamen, teils sogar regelrechte K.O.-Kriterien erfüllen.
Es hat sich aus dieser Deutungsgebung – und wohl damit unbewusst verbundenen Energieflüssen – herausgestellt, dass zum Beispiel die "Babsi" als Krankenpflegerin durchaus gut ankommt. Würde sich die Chefärztin nun ebenfalls "Babsi" rufen lassen, minderte dies ihre Qualitäten. Es würde ihr unter Umständen Kompetenz abgesprochen bzw. erst gar nicht zuerkannt.
Bei Männern wiederum trägt dieses "Hansi" zu einer regelrechten Verniedlichung bei. Wobei ich nicht ausschließe, dass auch bei Frauen eine Verniedlichung stattfindet.

Jetzt mag vielleicht nun mancher meinen, na es gibt bedeutend schlimmere Dinge. Nur getraute ich mich dagegen zu halten: wieviele diese scheinbar unbedeutenden "Dinge" ergeben schon seit Generationen – vielfach auf unbewusster Ebene – jene "Ergebniss" die sich nicht zuletzt im Heute, im Außen, wiederspiegeln…?


Der Anlass zu diesem Blog?
Kürzlich folgender Dialog auf bekannter Plattform, der so stattfand, ohne sich in irgendeiner Weise (näher) zu kennen:

Spitznamen

Spitznamen
Spitznamen

Spitznamen


Was hälst Du davon?

Läuft es doch tatsächlich darauf hinaus, dass das "spießig" wäre, wenn ich bei meinem vollen Namen benannt werden möchte?
Ich gäbe hier allerdings zu beachten, dass ich zwei Mal klar darum gebeten habe, bei meinem Geburtsnamen genannt zu werden. Und genau DAS wurde dann als "spießig" empfunden…
Im Grunde hielte ich es für überzogen, hier jetzt auf irgendwelchen (fiktiven) "Rechten" herumzureiten…  Jedoch… wenn ich nun mal so heiße… und so genannt werden will… dann ist das eben so. Meine Entscheidung.

Selbstverständlich muss diese Entscheidung niemand "mittragen". Das wäre nicht innerhalb meiner Verantwortung. Jedoch gäbe ich aus Sicht einer gegenseitigen Wertschätzung zu bedenken: Spätestens wenn ein Mensch darauf hinweist… Und ich ignorierte dies… Bin ich dann noch in einer Wertschätzung des Menschen…?
Gleichzeitig würde ich im Sinne der jeweiligen Verantwortung jedoch meinen, dass ich deshalb nicht "gezwungen" bin, diese "Unterhaltung" oder "Umgestaltung" meines Namens weiterhin hinzunehmen, zuzuhören. Ich "muss" mir diesen Schuh nicht anziehen.

Und… die Frage bleibt nicht aus: Welches Problem hat mein Gegenüber damit, wenn ich mehrfach um richtige Benennung meines Namens ersuche… es jedoch ignoriert?


Freilich – jeder mag es bitte halten, wie er/sie will!
Doch… es beginnt mit der "Eigenmächtigkeit", an sich Überchreitung eigener Verantwortung, den Namen des Gegenübers einfach schon von vornherein zu "beschneiden", ihn zu "verunstalten".
Ist hier nicht zumindest die Frage an das Gegenüber "gefordert", sich dazu eine Art "Erlaubnis" zu holen? Gebietet das nicht ein Minimum an Respekt?


Wie kam ich vor geraumer Zeit schon drauf, mich mit dieser Thematik überhaupt auseinander zu setzen?

Zum Einen war es die Thematik der Achtsamkeit. Daraus folgend, des Respekts.
Zum Anderen dann befasste ich mich mit der "energetischen Bedeutung" von Sprache, zusätzlich dem Bereich der kaballistischen Numerologie.

Ich ging also letztlich – und auf eine Einfachheit heruntergebrochen – her, und ließ mir diese Namensgebung auf der Zunge zergehen. Sprich, ich fühlte dem mal ausführlich nach, was diese Aussprache von Namen in mir bewirkte. Welche Gefühle hier hochkamen. Ich versuchte zu erspüren, welche Energien sich hier bewegten… Wandte auch die Numerologie an. Und siehe da…

Was kam dabei zutage?

Nun… ich wurde auf "Ernold" getauft. Nicht auf "Erni" und keinen anderen Spitznamen. Sollte ich "Erni" heißen, dann hätte man mir wohl diesen Namen gegeben. Und ich hielte es für keinen "Zufall", dass dieser Name für mich gegeben wurde.
Wollte ich "Erni" heißen, dann würde ich gleich unter dieser "Bezeichnung" auftreten.

Ich selbst fühle mich mit meinem Namen wohl. Aus welchem Grund also macht jemand ein "Erni" draus? Hält noch daran fest, obwohl ich zwei Mal bitte, mich bei meinem Namen zu nennen?
Dieses "Erni" fühlt sich nicht wie "ich" an.

Gemäß kaballistischer Numerologie könnte man nun auslegen, dass mit "Erni" die Bedeutung, Deutung meines Namens verändert, verfälscht würde.
Nicht über mich / mit mir gesprochen würde, sondern mit einem anderen Menschen.
Was mich an dieser Stelle im Sinne des Lebensspiegels hinblicken lässt, ist die Frage, ob mich das Gegenüber in dem Moment als "Erni" sieht und nicht als "Ernold"…

Auch hat mein Name "Ernold" für mich eine stimmige, schlüssige Energie. Machte ich nun ein "Erni" draus, veränderte sich dies für mich. Und dies nicht im "positiven", angenehm empfundenen Sinn.

Ist also die Verteilung von Spitznamen tatsächlich nur eine Lapalie, eine Erbsenklauberei…?
Sollen wir uns einfach "locker machen"…?

Oder darf ich – in gesundem Selbstbewusstsein – hinter meinem Namen stehen und ersuchen, auch so benannt zu werden… und nicht anders?


WIE GEHST DU – FÜR DICH – MIT DIESEM THEMA UM ???

Bist Du gerne die verniedlichte "Babsi" … oder erfüllst Du den Raum, Dein Leben, mit Barbara?
Bist Du gerne der verniedlichte "Hansi" … oder beziehst Du Position als Johann, Hans?

Ich für meinen Teil habe mich bereits entschieden. Vertrete das auch – wie Du unschwer gesehen hat. Und muss mich in keiner Weise rechtfertigen wann…, was…, warum… o. dgl.

Wie aber nun bekommen wir diese Spitznamen aus dem eigenen "Bestand"?
Sicher nicht, indem sich der/die Betroffene ärgert.

Klar ansprechen / aussprechen heißt die Devise!  "ICH WILL DAS NICHT (MEHR)!"

Und wenn es dann solche Mitmenschen gibt, die eine solche Aussage ignorieren, dann dürfen wir gut und gerne den Spiegel einmal umdrehen… Und denjenigen, der weiterhin auf dieser eingefahrenen Spitznamen-Welle zu gleiten glaubt, von seinem "Brett" holen. Nicht darauf reagieren. So als hätte dieser Mensch jemand anderen angesprochen.


Da aus benannten psychologischen Gründen – speziell im Hinblick auf gesunden Selbstwert – eine Betrachtung dieser Thematik durchaus einmal zu empfehlen ist…
…lade ich Dich herzlich ein, vor allem auch Dein Gefühl dazu zu Rate ziehen!

Denn, nur weil etwas (eine Vergabe/Annahme von Spitznamen) bisher "normal" war, heißt das noch lange nicht, dass es nicht spätestens ab heute anders sein darf! Ich hielte dies für einen Bereich eines gesunden Selbstwertes.

Und wenn sich dann jemand auf den Schlips getreten fühlt, nur weil ich bei meinem Geburtsnamen genannt werden möchte… Dann hat dieser Mensch damit offensichtlich sein Problem. Ist mitunter eingeladen, da mal hinzufühlen, was genau ihm dieses Verlangen verschafft, jemanden zu "verspitzifizieren"… oder betreffend dem Widerstand, die Bitte des Gegenüber schlichtweg als solche anzunehmen… wink

 

Sohin liebe(r) LeserIn wünsche ich Dir eine schöne weitere, achtsame Zeit!
Beobachte. Treffe Entscheidungen. Stehe dahinter!
Es ist DEIN Leben, DEINE Freiheit!

Dein Blogautor
Ernold Prinz
(pscholog. Berater, Lifecoach, Biofeedback (HRV), Sachbuchautor)

PS: Wer die Achtsamkeits-Beiträge nicht gelesen hat / erst jetzt "eingestiegen" ist…  Die Blogs sind gerne nachzulesen,zusammengefasst auf der Projekt-Seite  https://www.das-neue-ich.com/achtsamkeitstraining/

PS: Ein Direktlink zu meinem neuen Buch: Informations- und Kaufseite zur Verlagsseite von Tao.de

Das „Muss“ – Zwang oder Chance?

Muss

Das "Muss" – tatsächlich nur Pflicht, oder Chance auf die Kür?

Herzlich willkommen liebe Leserinnen und Leser!


Zumal ich mich nun schon einige Zeit mit der Sprache, Sprachanwendung und "Sprach-Energetik" befasse, widme ich heute diesen Beitrag dem allseits bekannten "Muss".

Die Frage vorweg: wo fange ich da an?

Denn… ich denke, wir "müssen" nicht allzu intensiv in die eigene Vergangenheit/Kindheit spüren, und wir können feststellen, dass wir da mitunter sehr bald… und sehr oft auf das "Muss" in diversen Formen und Anwendungen stoßen.

Beginnen wir also einmal mit einem kleinen Experiment, o.k.?! Und ich lade Dich herzlich dazu ein, hier tatsächlich mitzumachen!
Egal, ob Du Dich nun schon mit dem "Muss" selbst in Resonanz begeben hast, oder ob das noch "Neuland" ist…

Was benötigst Du dazu? Nur ein paar Minuten Deiner Zeit – möglichst ohne Störung. Dich. Und einen Spiegel.

Alles bereit?

Prima!
Stell/setze Dich also so, dass Du Dich, Dein Gesicht, gut im Spiel beobachten kannst.
Und nun…
…sprich ein oder mehrmals ganz bewusst, überdeutlich, langsam das Wort "Muss" aus… und beobachte. Fühle auch die Muskulatur Deines Gesichts. Betrachte den Ausdruck Deines Gesichts, Deinen Atem…
Wie fühlt sich das an?
Alles locker, easy cheesy?
Oder ist da doch eine gewisse Anspannung, Verkrampfung, ein Schließen, eine klangliche Schärfe zu bemerken?

Und jetzt die "Gegenprobe":
Sprich in gleicher Weise das Wort "darf" aus.
Wie empfindest Du dies?
Doch öffnender, weicher, fließender, sanfter im Klang…?

So. Jetzt haben wir nur einmal ganz konkret die Aussprache, das Spüren dabei angesprochen.

Jetzt lass und einmal einen Schritt in die Tiefe gehen…


Was verbinden wir herkömmlich mit dem Wort "Muss"…?
Ist es nicht eine schier unausweichliche Verbindlichkeit, Zwang, Notwendigkeit/Übel… und noch so einiges mehr?
Und wie ist entsprechend das Gefühl, dass uns beim "Muss" so ereilt…?

Friede Freude Eierkuchen? "Ooooch… ich muss jetzt eben mal malochen gehen, weil ich ja die Rechnungen bezahlen muss… (*tänzel tänzel…*)"

Ist es DAS???

Oder verbinden wir mit dem "Muss" viel eher eine schier bleierne Schwere, eine Art Übelkeit, eine Unlust die zum Himmel schreit… und noch so einiges mehr?
Kommt eher hin, ja?


Wenn wir an dieser Stelle nun angelangt sind, dann will ich mal eine Frage markant in den Raum stellen, die mitunter alles auszuhebeln vermag:

WAS MUSS ICH WIRKLICH ???

Und ich erahne, dass alleine schon aus einer Art "Reflex", einem Impuls, da eine ganze Liste möglicher Einwände hochkäme!
Einwände, die dahin gehen, wie im Beipiel eben aufgeführt: "Ja, ich muss ja arbeiten, sonst kann ich meine Rechnungen nicht bezahlen".

Folgende These drücke ich nun ganz bewusst einmal provokant aus: Ist es möglich, dass dieses "Muss" lediglich als Vorwand dient, ein Konstrukt des sogenannten Verstandes ist…, Namensgebung eigenen Unvermögens, oder Rechtfertigung eigenen Unwillens ist, sein Hinterteil aus der Komfortzone zu bewegen? Wie ehrlich gehen wir hier mit uns selbst um???

Wie weit reichen diese vermeintlichen Zwänge in uns hinein, dass sogar Belastungsstörungen, Burn-Outs entstehen können? Wie weit ist dieses "Muss" auferlegte Erfüllung eigener Erwartungen oder die Anderer?

Nun…, stellen wir mal "Gleichungen" an…
…reduzieren wir einmal kurz auf ein "Ursache-Wirkung-Modell":  Arbeit ergibt Geld. Geld ermöglicht Bezahlung von Rechnungen.
So gesehen Richtig.

Jetzt verändern wir einmal fiktiv eine Komponente: Die da heißt "Geld".
Was wäre, wenn wir anstelle von Geld, z.B. Lebensmittel verdienen würden… oder Steine… oder was weiß ich.
Womit würden wir Rechnungen bezahlen? Würden uns dort z.B. Steine "vorgeschrieben"…
Die Gleichung beginnt ob der praktischen Handhabung nun ein wenig zu wackeln. Im Prinzip jedoch stimmt sie noch immer.

Verändern wir nun die Komponente "Arbeit".
Diese fällt weg.
Jetzt wird die Sache kniffelig.
Denn… egal ob wir nun in Geld oder Steinen "rechnen"… wir benötigen diese(s), um bezahlen zu können. Haben diese(s) also bereits auf Vorrat… oder es wird eng.
Diese Gleichung nun beginnt in der Tat erheblich zu wanken.

Was nun passt für mich nicht in dieses "Gleichungs-Bild"?
Eine Art Abhängigkeit, die im bestehenden System geschaffen wurde.
Ich bin letztlich davon abhängig, entweder Geld bereits im Überfluss zu haben… oder dieses mittels Arbeit verdienen zu können, um meine Rechnungen zu bezahlen.
Besteht diese "Vorraussetzung, Grundlage" nicht, dann gibts Brösel.

Kleiner Seitenhieb an dieser Stelle, in Richtung bedingungsloses Grundeinkommen… wink

"Muss" ich also deshalb arbeiten gehen?
Rein logisch gesehen, wenn ich nicht nackt unter einer Brücke "wohnen" will… Logisch gesehen… ja.


MÖCHTE ich unter einer Brücke hausen?

Irgendwann… in grauer Vorzeit bereits… hat sogar der Steinzeitmensch begonnen, sich Behausungen zu schaffen, zu suchen.
Ja sieh einer an! Er wollte / möchte also nicht mehr im Freien hausen… zumal es auch noch keine Brücken gab… laugh Ein Bedürfnis verschaffte sich somit Form.

Wir Menschen der Moderne möchten also auch eine schöne Behausung haben. Die Bedürfnisse gehen hier bekanntlich auseinander. Manchem reicht eine kleine Räumlichkeit, manche "benötigen" halbe Schlösser.

 

Muss

Wäre es also im Sinne einer bewussten, sprachlichen Verwendung dann bedeutsam und empfehlenswert, das zuvor aufgestellte "Muss" einmal mehr als gründlich zu überdenken…?!?

 

Könnte es so sein, dass aus dem "Ich muss arbeiten gehen"… schlussendlich ein "ich möchte arbeiten gehen" viel eher "passend" ist bzw. wird? "Ich möchte Arbeit, damit ich…soundso"

Nochmal: "Ich möchte eine nette Wohnung"
Dann "möchte" ich aber nicht dafür arbeiten? Ja soll´s die vom Himmel regnen?

"Muss" ich dann noch? Oder möchte ich schon viel eher…?

 

"Ich möchte ein glückliches Leben!"

Wartest Du womöglich tatsächlich, dass Dir jemand anderer dieses Leben ermöglicht? Dass Dich ein Anderer glücklich macht? Dass ein Wunder geschieht, Dir dieses erwünschte Leben so einfach in den Schoß fällt? Ich würde meinen, dann wird Dir das Leben auf seine "charmante Weise" begreiflich machen, dass Du schön weiter warten darfst!  wink

Möchte ich ein glückliches Leben, dann darf ich meinen Allerwertesten aber sowas von rasch aus meiner Komfortzone bewegen… und etwas dafür tun! Und ich für mich, möchte dies in der Tat tun! Ich möchte nicht Mangelkind sein und diese Verantwortung auf andere abwälzen, sondern ich möchte selbst tun… und DANN dies mit anderen teilen und feiern.

 

An dieser Stelle lade ich Dich liebe Leserin, lieber Leser nochmals herzlich ein:
Halte noch einmal inne… und fühle in Dich hinein. Auf die Wirkung dieser beiden Sätze!

"Ich muss arbeiten gehen"    vs.    "Ich möchte arbeiten gehen"

Welcher der Beiden fühlt sich für Dich besser an?
Und aus welchem Grund?

Lasse Dir zur Beantwortung, zum Erfühlen dieser Antworten ruhig Zeit!

***   G E D A N K E N –  UND  F Ü H L P A U S E   ***


Ich frage Dich also nochmal:   WAS MUSST DU ???

Welchen Ausdruck schenkst Du letztlich Deinem Leben???

Jenen des "Muss"… somit eines Widerstandes, eines Kampfes, eine Zwangs und dieser Dinge…  Oder Jenen des "Darf"… somit eines Geschehen lassens bzw. aktiven Tuns, eines Empfangens, Gestaltens, Wollens…?

Wenn Du nun Lust bekommen hast, kannst Du gerne einmal alle Deine "Muss" auf den Prüfstand stellen!

Eine Sache ist mir im Zuge meiner eigenen Beobachtungen aufgefallen…:
Jedes Mal, wenn mir etwas meinen Vorstellungen, Erwartungen entgegenkam, dann war alles eitel Wonne. Weit und breit kein "Muss" zu entdecken!
Ergab es jedoch nur den Ansatz einer Schieflage hinsichtlich meiner Vorstellungen… Ohhhh… ja wie schnell trat da das "Muss" auf den Plan.
Was geschah?
Nichts anderes, als dass ich durch diese vermeintliche Schieflage, schnell an meine Komfortgrenze geraten war! Schluss mit lustig. Es galt, den Arsch zu bewegen.
Oder im Weiteren dann meine Grundsatzgedanken, meine Einstellung zu überprüfen! Somit Aufwand!
Und wir Menschen sind doch derartige Gewohnheitstiere. Machen auch gedanklich sooo gern und schnell daran fest, dass etwas am Besten immer gleich bleiben müsse. Nur ja keine Veränderung.

Nur… ist Leben auch tatsächlich IMMER gleich? Gibt es im Leben keine ständigen Veränderungen?
"Muss" das Leben immer gleich sein… oder böte grade die Veränderung erst die Chance, zu wachsen, zu erfahren, zu erfüllen…?

"Muss" ich also leben… oder darf ich…, möchte ich? Mit allem darin…


Irgendwann in meiner Kindheit schnappte ich von meinem Opa den Spruch auf: "Ich muss gar nichts, höchstens irgendwann sterben!"

Nun…
…je nachdem, wie sehr ich spirituell "veranlagt" bin, werde ich dem beipflichten. Da ich selbst an eine Art "göttliche Energie" glaube, die in menschlichen Körpern zu Gast ist, um zu erfahren… Ja da stellte ich mittlerweile selbst diese Aussage in Frage. Je nachdem, wie ich dieses "Ich" definiere…


Da nun – um den Beitrag abzurunden – im tagtäglichen Geschehen an allen Ecken und Enden ständig ein "Muss" im Raum steht, so darf ich diesmal zu folgender "Hausaufgabe" im Sinne einer Achtsamkeit einladen:
Beobachte Dich selbst in der nächsten Zeit!
Je nach Lust und Laune… in der Intensität Deiner Beobachtung.
Stelle für Dich fest, wann Du jeweils im "Muss" bist.

Eine Bitte dazu: Be- oder Verurteile Dich in diesem Zusammenhang jedoch nicht! Bedenke Dich auch nicht mit allfälligen "Selbstliebkosungen" wie "schon wieder, ich Trottel" oder Sonstigem!
Wir alle wurden bereits über unzählige Generationen in dieses "Muss-System" geboren, haben diese Muster übernommen. Es WAR so, Punkt.

Nur weil wir dies einst getan haben, "müssen" wir dies nicht fortsetzen!

Vergangenheit war damals! Raus aus diesem konstruierten Zwang!

Oder… um gleich mit "Beispiel" voran zu gehen bzw. zum "zweiten Teil" der Hausaufgabe überzuleiten:

"Nur weil wir dies einst getan haben, MÖCHTEN wir dies nicht fortsetzen!"

Wie klingt dies für Dich?

Seltsam? Abstrakt? Weil es etwa eine "neue Form" ist, zu denken. Ungewohnt…?

Doch fühle tief hinein in Dich!!! Lasse Dich von dieser möglichen "neuen Stimmung" mittragen in das jeweilige Tun! Ginge es hier aus der vermeintlichen Pflicht in eine gewollte Kür?

Welche Aussage verschafft Dir welche Energie, welches Gefühl?
Und so kannst Du jedes Deiner "Muss" auf den Prüfstand stellen!

Willst Du letztlich Vergangenheit, Stillstand sein… oder Erneuerung, Veränderung, Jetzt, Möglichkeit und Chance?

WAS "MUSST" DU…  oder… WAS MÖCHTEST DU ???

Es ist eine Entscheidungsfrage, an deren Beantwortung sich alles in Deinem Leben ausrichten wird.


In diesem Zusammenhang wünsche ich Dir eine spannende Zeit voll vieler "Aha-Momente" Deiner Beobachtung und Veränderung!
Für allfällige Anfragen stehe ich Dir natürlich gerne zur Verfügung!

Dein Blogautor
Ernold Prinz
(pscholog. Berater, Lifecoach, Biofeedback (HRV), Sachbuchautor)

PS: Wer die Achtsamkeits-Beiträge nicht gelesen hat / erst jetzt "eingestiegen" ist…  Die Blogs sind gerne nachzulesen,zusammengefasst auf der Projekt-Seite  https://www.das-neue-ich.com/achtsamkeitstraining/

PS: Ein Direktlink zu meinem neuen Buch: Informations- und Kaufseite zur Verlagsseite von Tao.de

Heute beginnt der Rest Deines Lebens

Heute

Heute beginnt der Rest Deines Lebens!

Herzlich willkommen zu diesem Beitrag liebe Leserin, lieber Leser!

Es ist ja nicht so, dass gewisse "Weisheiten" erst seit gestern existieren. Nein.
Gewisse "Weisheiten" reichen über tausende von Jahren zurück in die menschliche Vergangenheit.

Es könnte nun in der Tat die Frage aufwerfen: Aus welchem Grund nun haben sich diese "Weisheiten" nie wirklich verbreitet? Wirklich großflächig Umsetzung gefunden? Bis ins Heute…
War es – auf das Grundlegende reduziert – schließlich die Angst, die alles zunichte machte…?

Denn was anderes als Angst, wären da deren Ableger namens Neid, Eifersucht, Ärger, Unzufriedenheit, Einsamkeit u.v.m….?


Keine tausende Jahre ist es nun her, dass hier zum beispiel ein bekannter Musiker und Entertainer namens Udo Jürgens ein Lied schuf.
Genau genommen ist es nun 22 Jahre her.
Der Titel des Songs: "Heute beginnt der Rest Deines Lebens"

Ich darf an dieser Stelle mal den Text zitieren:

"Von jetzt an Freiheit wagen
Heuchelei nicht ertragen
Das Glück erfassen
Statt nur suchen nach mehr

Fünf einmal grad sein lassen
Nicht in Tabellen passen
Und um die Wahrheit kämpfen

Tun, was man will
Und wollen, was man tut
Ob jung oder alt
Gilt unsre Devise

Heute beginnt der Rest deines Lebens
Jetzt oder nie und nicht irgendwann!
Schau' auf dein Ziel kein Traum ist vergebens
Heut' fängt die Zukunft an!

Von jetzt an Sein statt Haben
Nicht das Gefühl vergraben
Einander finden anstatt Worte verlieren

Über die Trägheit siegen
Und nicht das Rückgrat biegen
Nicht seinen Traum verraten

Sehen mit dem Herz
Und nie resignieren
Mit dir Hand in Hand
Alles erfühlen

Heute beginnt der Rest deines Lebens
Jetzt oder nie und nicht irgendwann!
Schau' auf dein Ziel kein Traum ist vergebens
Heut' fängt die Zukunft an!

Heute beginnt der Rest deines Lebens
Heute fängt an was du daraus machst!
Geh' durch die Nacht dem Morgen entgegen
Als ob du neu erwachst"

(Songwriter: Udo Jürgens / Michael Kunze
Songtext von Heute beginnt der Rest deines Lebens © BMG Rights Management US, LLC)

 

Wie wirkt dieser Text auf Dich? Welche Gefühle schafft er, welche davon lässt Du zu?

 

Erwecken diese Worte doch eine Art "Sehnsucht", Erinnerung an einen einstigen Traum…? Oder ist dies für Dich einzig Schnulze und irgendein hohles Wortspiel…?


WO SIND SIE DENN HIN, UNSERE TRÄUME UND ZIELE ???

Sind letztlich wieder einmal die äußeren Umstände oder eine Vergangenheit schuld?
Oder haben wir einfach nur zu früh aufgegeben, weils halt ein bisschen "anstrengend" wurde? Weg des geringeren Widerstandes? Haben wir überhaupt angefangen, Träume zu verwirklichen???

Sind wir Macher, die ihr Bestes entdecken und geben…
…oder sind wir Jammerer, die Verantwortung abgeben, die (er-)warten, hoffen?

Und wann wollen wir unseren Traum in unserem Leben verwirklicht sehen?
Zeitnah…?
Oder kommt kurz vor dem Abtreten dann spätestens das große Bedauern auf, dies und jenes an Traum nicht getan, gelebt zu haben?
Haben wir immer und immer wieder aufgeschoben…? Und stellen dann fest, dass die Zeit um ist…


HEUTE BEGINNT DER REST DEINES LEBENS !!!

Heute!
Jetzt – in dieser Sekunde!

Und dieser…

Und dieser…

Wie lange also möchtest Du noch zuwarten?
Wie lange möchtest Du womöglich Begründungen dafür suchen, das etwas nicht funktioniert?

Wo bleibt der Blick dafür, was funktioniert? Dass etwas umsetzbar wird?

Wann beginnt Dein Rest des Lebens???

Wenn wir (er-)warten, dass eine geteerte Strasse auf einen Berg führt, auf der wir gemütlich hinauffahren können… Dann werden wir mitunter lange warten!
Dann wird uns das Leben auf seine Weise lehren, dass wir schön brav weiter warten dürfen!
Sobald wir jedoch erkennen, dass wir uns die Strasse selbst schaffen dürfen…, diese Strasse mitunter gar nicht benötigen, um oben anzukommen…
Dann gehen wir ins Tun!
Dann beschreiten wir aktiv den Rest unseres Lebens!


Im Sinne einer achtsamen Betrachtung und Nutzung unserer Lebenszeit, heute und hier folgende Einladung an Dich:
Mache Dir Deine Träume einmal bewusst!!!
Und das nicht nur so mal schnell "wischi-waschi"… sondern ganz konkret!
Schaffe Dir Bilder! Gehe ins Fühlen zu diesen Bildern! Lebe sie mit dem Herzen!
Und dann öffne Dich, gib dem Leben sprichwörtlich die Erlaubnis, Dich mit Ideen zu füllen, wie Du dieses Ziel erreichen kannst!

Nicht nach herkömmlichen Gedankenmustern! Nicht dort verweilen, das bedauern, was nicht funktioniert hat. Der, der denkt und tut, was er immer getan hat, wird das bekommen, was er immer bekommen hat!

Erlaube Dir neue Gedanken, neue Wege!


Und ein kleiner gedanklicher Ausflug sei mir noch erlaubt:
Im Song-Text heißt es da gegen Schluss… "Mit Dir Hand in Hand…"

Wir Menschen sind Gesellschaftswesen.
Allerdings – letztlich obliegt unser Weg, unser Leben, einzig uns selbst!
Jedoch… wir dürfen um Hilfe bitten! Wir dürfen miteinander etwas schaffen! Gemeinsam ein Stück des Weges gehen…
Und dieses "Mit Dir…" bedeutet für mich nun, nicht einzig eingeschränkt auf Lebenspartnerschaften, Freundschaften. Dies wäre für mich so eine gesellschaftliche Reduzierungen, Einengung von Chance und Möglichkeit.
Wir alle dürfen mit diesem klassifizierenden Denken aufhören, weiter denken. Vor allem aus dem Mangeldenken heraus, dass ein Anderer micht glücklich machen könnte! Da wären wir dann wieder bei jener erwähnten Strasse…, dass jemand Anderer diese bauen sollte, damit ich…
Schwachsinn!
Jeder Einzelne von uns, kann zu diesem "Mit Dir…" werden. Jedoch aus eigener Fülle und Balance heraus. Letztlich erfüllt miteinander feiern, beschenken, teilen! Und wer könnte wirklich wiederlegen, dass mit diesem "Dir" … auch das Leben direkt gemeint sein könnte…  Alle Möglichkeiten also stehen uns offen!


HEUTE BEGINNT DER REST DEINES LEBENS !

BEGINNE !!!

JETZT !!!


WORAUF ALSO WARTEST DU NOCH ???


In diesem Sinne liebe Leserin, lieber Leser…
…hier noch der Song zum Anhören…

Die Umsetzung dessen obliegt Dir. Auch die Nicht-Umsetzung. Deine Entscheidung!!!

Dein Blogautor
Ernold Prinz
(pscholog. Berater, Lifecoach, Biofeedback (HRV), Sachbuchautor)

PS: Wer die Achtsamkeits-Beiträge nicht gelesen hat / erst jetzt "eingestiegen" ist…  Die Blogs sind gerne nachzulesen,zusammengefasst auf der Projekt-Seite  https://www.das-neue-ich.com/achtsamkeitstraining/

PS: Ein Direktlink zu meinem neuen Buch: Informations- und Kaufseite zur Verlagsseite von Tao.de

Das Gefühl – Chance des menschlichen Ausdruckes

Gefühl

Das Gefühl. Ist das nur chemisch bedingte Dusselei… oder haben Gefühle einen wichtigen Hintergrund?

Herzlich willkommen liebe FreundInnen und LeserInnen!

Habe ich das korrekt ausgedrückt… nach letztem Stand des "Gender-handlings"…?

Welches Gefühl erreicht Dich bei dieser "Begrüßung" grade?
Fühlt es sich grade heraus, ganz logisch an? Oder kommt da zumindest irgendwie ein seltsames Gefühl hoch?

Und schon wären wir mittendrin im Gefühl!

Was hat es also mit dem Gefühl so auf sich… in unserem menschlichen Dasein…?

Ich will mich hier nun nicht lange in irgendwelchen Definitionen versteigen. Auch läge mir nun nichts daran, einen vermeintlichen Unterschied zwischen Gefühl und Emotion zu erläutern.
Ich würde meinen: spätestens wenn jeder von uns mit seinen Gefühlen konfrontiert ist… wen interessiert da Definition?

Wie ist das aber nun mit dem Gefühl?
Ist dies tatsächlich einzig eine Reaktion chemischer Prozesse im Körper, Ablauf von Energieflüssen im Gehirn…? Eine "Herumdusselei", eine Vergabe von Namen, Bezeichnungen dafür. Mehr nicht…?

Nun… rein biologisch (chemisch) gesehen könnte man nun in der Tat darauf reduzieren.
Die Forschung/Wissenschaft hat dies schon von längerer Zeit belegt.

Jedoch…
…selbst wenn diese Prozesse aus körperlicher, oder wie auch immer gearteter Sicht gegeben sind…
…aus welchem Grund wurde uns diese Fähigkeit gegeben?

AUS WELCHEM GRUND / ZU WELCHEM ZWECK HAT DER MENSCH DIE FÄHIGKEIT ZU FÜHLEN ?

Eine Fähigkeit, oftmals ein tiefes Gefühl zu empfinden!

Es genau nicht zu tun…???

Vorweg… ja… es existiert auch bei einem sehr bekannten Begriff, schon lange eine Diskussion aus selbem Hintergrund: Chemie oder Einbildung? Oder Tatsache?
Es geht um die viel zitierte LIEBE.

Unsere "Palette" an Gefühl/Emotion nun umfasst aber nicht nur Liebe. Da gibt es zum Beispiel den großen "Gegenspieler"… Die Angst mit all ihren "Kindern"… Wie Eifersucht, Neid, Minderwertigkeit; Wut etc. etc. Und selbstverständlich die ganze Bandbreite "dazwischen"! Vielfältig wie das Leben selbst.

Wenn wir zurückgehen in der menschlichen Entwicklung, dann war die Angst einst einmal sehr nützlich. Bog da in grauer Vorzeit ein hungriger Säbelzahntiger oder ein wütendes Mammut ums Eck, dann war Angst sicherlich hilfreich.
Egal nun, ob der damalige Mensch dann in den "Flucht- oder Angriffsmodus" überging. Was es "gebracht" hat, lasse ich mal dahingestellt…

Was ist mit Gefühlsbereichen wie Mitgefühl…? Bitte nicht verwechseln mit Mitleid!
Das sei gar das Selbe?
Bei weitem nicht!
Erlaube Dir doch mal hineinzuhören, hineinzufühlen… beide Worte langsam, sehr bedacht, genau, übertrieben deutlich auszusprechen! Am Besten vor einem Spiegel…
Und dann beobachte! Fühle hinein in Dich, was bei der Aussprache möglicherweise hochkommt!

Naaaa…?  wink


Nach einer sehr schönen und für mich stimmigen "Definition" von R. Betz zufolge, sind Gefühle da, um gefühlt zu werden. So wie ein Bonbon dazu da ist, um gelutscht zu werden!

Gefühle.

"Geh und fühle!"


Was allerdings nun geschieht seit Generationen einer Anpassung?
Wir werden in Vorgaben gepresst, in denen es oftmals nicht erwünscht, erlaubt ist, ein Gefühl zu fühlen! Oder die andere "Variante"…: wir dürfen nur das Fühlen, was uns erlaubt ist, was "angesagt" ist.

"Jungs weinen nicht!"   "Du brauchst keine Angst zu haben!"   "Reiß Dich endlich zusammen!"   …und dererlei Aussagen, sind ständige Wegbegleiter.

Gehen wir nun ebenfalls mal in die Basics kindheitlichen Heranwachsens.
Welche Ausdrucksmöglichkeiten hat den ein kleines Kind?

Kommt da mit Geburt ein derart eloquenter kleiner Erdenmensch hervor, der den Erwachsenen gleich einmal tierisch ne Ansage macht? So nach dem Motto: "Ich glaube, ihr irrt hier!"
Wohl kaum!
Das Baby schreit, ob der Dinge, die ihm in dieser kalten, fremden Welt z.B. Angst machen. Das Kind kommt aus DER innigsten Verbindung zu einem Menschen, der Mutter. Wird dann mit Geburt getrennt. Darf sich im weiteren Lebensweg Liebe erst verdienen.
Das z.B. soll keine Angst bereiten?
Nein?
Wer steht dem kleinen Kind denn als das berühmte Engelchen, der Mentor ständig zur Seite und sorgt dafür, dass möglichst erst gar keine unwahren Gedanken entstehen?
Keiner!

Wozu aber nun ist Gefühl dann nütze?


Stellt das gesamte Gefühlserleben für uns Menschen denn nicht ein riesengroßes Potential dar, uns als Mensch Ausdruck zu verschaffen?!?

Wie stellte sich für Dich das Leben dar, könntest Du Dich mit keinerlei Gefühl ausdrücken?

Erlaube Dir doch mal den Gedanken, es gäbe kein Gefühl. Nichts. Gar nichts!
Was wäre das für ein Gefühl? Nur alleine diese Vorstellung…!

Ist es für Dich liebe(r) LeserIn überhaupt möglich, rein gar nichts zu fühlen? Wie alleine fühlst Du Dich bei dieser Frage…?!?

So. Jetzt haben wir also diesen großen Schatz der Gefühlswelt.
Weshalb aber geriet diese in eine Art "Tabu-Zone"? Oder oftmals diese bewertete Trennung von Gefühlen… in "gute" und "schlechte"? "Freude" zum Beispiel darf sein, wird erwünscht, gesucht, ja regelrecht gejagt. "Trauer" hingegen wird unterdrückt, verdrängt, verurteilt.

Aus welchem Grund laufen unzählige Menschen durchs tägliche Treiben… allesamt mit Masken auf???
Gefühle äußern, zeigen…  ein "No-Go"!   "Reiß Dich zusammen!"

Auch hier in diesem Bereich, oftmals dann Auswirkungen in Form passiver Aggressivität zu bemerken.

Nur als Beispiel: Zwei Menschen treffen sich. Übliche Standardfloskeln "Wie geht es Dir?" werden ausgetauscht. Jeder stellt sich entweder total toll in seinem Befinden hin, denn "man kann ja nicht"…  Oder auch oft das umgekehrte Beispiel… alles wird ins Negative gezogen. Es geht ja soooo schlecht.
Masken! Es wird mitunter schöööön gejammert.
Kaum gehen diese zwei wieder ihres Weges, kommt dann innerlicher Groll hoch. Sei es, dass sich diese beiden über den jeweils Anderen ärgern (z.B. aus Neid, Eifersucht, etc.). Oder dass sie sich letztlich über sich selbst und ihr "Unglück" ärgern usw usw.
Und der Nächstbeste, der den beiden dann im Weiteren über den Weg läuft, bekommt diesen Groll, eine allfällige Unzufriedenheit, mehr oder minder zu spüren.

Haben wir zu diesem Zweck denn Gefühle? Um sie sozusagen "hinter Glas" zu stellen, jedoch auch hier nicht einmal zu betrachten…? Oder diese maximal an anderen unpassender Weise auszuleben…


WIE GEHST DU MIT DEINEN GEFÜHLEN UM ???

Um nochmal auf grade angeführtes Beispiel einzugehen… Oder auch eine hervorragende "Spielwiese": Beziehungen!
Was machen diese beiden… oder halt jener, der Groll, Unzufriedenheit u. dgl. empfindet, fühlt…?
Entweder, wie erwähnt, aus mangelnder Konfliktfähigkeit, vielleicht auch mangelndem Selbstbewusstsein, "sich hinten anstellen", diesen Groll dann am Nächstbesten auslassen, der einem über den Weg läuft? Diesen Nächstbesten als Blitzableiter zu missbrauchen, um eigene Verantwortung abzuschieben?
Oder… er/sie macht…  NICHTS.
Verdrängt maximal…

Der Groll jedoch… er bleibt. Er unterliegt keinem Verfallsdatum, besitzt keine Halbwertszeit. Und gärt. Und wächst…

Wer von uns nimmt sich unmittelbar oder zumindest zeitnah die Zeit, ganz genau auf dieses Gefühl einzugehen? Es da sein zu lassen…? Es zu fühlen…?!?

Kommt da jetzt etwa sowas wie… "Das kann man nicht", "Das darf man nicht", "Sowas macht man nicht", "Das gehört sich nicht" …usw. usw. usw.
Oder packts die Denkmurmel da oben auf den Schultern gleich eine Stufe trickreicher: "Dafür hab ich jetzt keine Zeit" … oder dergleichen.

Wie steht es da so mit Deinen Gedanken, Gefühlen…?!?
Ganz ehrlich!

Nimm Dir mal ein paar Minuten Zeit und lasse diese Fragen an Dich wirklich wirken!


***  G E D A N K E N P A U S E  ***


Und? Wie erging es Dir?

Zu zuvor angeführten Vorwänden darf ich an dieser Stelle dann noch ergänzen:
Wer ist alleine schon einmal "man"???  ""Man" darf das nicht!"

Wer oder was … ist diese(r) "Man"???

Das ist eine verbale Ausflucht! "Man" existiert nicht! "Man" ist eine Depersonalisierung, um es wohl leichter mitsamt Verantwortung abschieben zu können. Eine Form der depersonalisierten "Vergesellschaftlichung".
Wenn ich hier die selbe Aussage ""Man" darf das nicht!" transformierte in ein individuelles "Ich darf das nicht!", dann kommen wir alleine anhand dieser Aussage schon einen gewaltigen Schritt näher an das "Grundübel", letztlich einer Angst.

Und zudem:
Welch gewaltiger Grundsatzgedanke offenbarte sich hier…?

"Ich darf das nicht"

Sagt wer bitte!?!?!?!?

Vermutlich habe ich genau diesen Satz dann schon sehr oft in meinem Leben gehört. Ihn irgendwann geglaubt. Ihn zum Grundsatzgedanken gemacht. "Ich darf das nicht"…

Oder dann noch die andere Ausrede: "Ich habe dafür jetzt keine Zeit".
Ich meine… ja… es kann durchaus sein, dass auf die Sekunde hin vielleicht wirklich "schwierig" ist. Wenn ich zum Beispiel in einem Kundengespräch bin.
Jedoch kann mir niemand weismachen, dass zu einem zeitnahen, späteren Zeitpunkt nicht ein paar Minuten frei wären, um mich diesem Gefühl zu widmen. Es zu fühlen, da sein zu lassen!
Nicht analysieren, begründen und all diese teils mühsamen Ansinnen. Einfach nur da sein lassen. Es bewusst wahrnehmen.
Keine Zeit also … hmmm…? Im Hamsterrad der vermutlich bekanntesten Mantras der Menschheit gefangen!  wink


Im Sinne einer Achtsamkeit nun darf ich Dir folgende "Hausaufgabe" mitgeben:
Ich möchte Dich einladen, zumindest in den nächsten Tagen, ganz bewusst auf Deine Gefühlswelt zu achten!!!
Und alles, was da hochkommt, einzig mal ganz bewusst DA SEIN ZU LASSEN !!!
Keinesfalls sofort in einen schier automatisierten Verdrängungsmechanismus zu gehen und Dich sofort abzulenken!

Ja! Es wird Deine Geduld und Fokussierung fordern!
Ja! Es wird sich mitunter nicht angenehm anfühlen!

Jedoch: All diese Gefühle – sowohl "positive" wie "negative"… Sie sind Du… Du bist Sie.
Somit lade ich Dich herzlich ein:

Sei Du! Erlaube es Dir!
Du bist die einzige "Instanz", die dies zu entscheiden vermag!

Gefühl also… im Sinne der "Hausaufgabe" … nicht analysieren, Ursachen zuweisen etc.
Raus aus dem Kopf – hinein ins Herz!

Wenn Du Lust hast… notiere Dir Dein jeweiliges Gefühl… Mache an dieser Stelle Notizen, aufgrund welcher Situation dieses Gefühl kam, um später bei Lust und Laune mal hinblicken zu können!
"Positiv" wie "negativ". Ganz wichtig!

Das Wichtigste bei diesem Gefühlserleben: TUE ES MIT UND IN LIEBE!!!

Wenn sich Deinerseits Fragen auftun sollten, was dann die jeweiligen Gefühle und deren mögliche "Auslöser" betrifft, stehe ich Dir gerne zur Verfügung!

In diesem Sinne wünsche ich Dir also eine schöne Zeit voller Gefühle!

Dein Blogautor
Ernold Prinz
(pscholog. Berater, Lifecoach, Biofeedback (HRV), Sachbuchautor)

PS: Wer die Achtsamkeits-Beiträge nicht gelesen hat / erst jetzt "eingestiegen" ist…  Die Blogs sind gerne nachzulesen,zusammengefasst auf der Projekt-Seite  https://www.das-neue-ich.com/achtsamkeitstraining/

PS: Ein Direktlink zu meinem neuen Buch: Informations- und Kaufseite zur Verlagsseite von Tao.de

„Ach das passt schon!“ – Aussage eigener Verleugnung?

Verleugnung

Wie oft fällt die Aussage eigener Verleugnung, Verleugnung von Bedürfnissen, Anliegen?
"Ach das passt schon!"
Wie oft "passt", tief in uns, rein gar nichts…???

Herzlich willkommen zu einem weiteren Achtsamkeitsbeitrag!

Erneut aus aktueller, achtsamer Wahrnehmung in meinem Umfeld, stieß ich auf dieses "Thema".

Die Hintergrundgeschichte dazu:
Eine bekannte fragte kürzlich über einen Chat nach, wie es denn ginge.
Da ich erst am Nachmittag dann dazu kam, in Ruhe zu antworten, tat ich dies.
Als weiteres Statement kam dann zurück, dass sie an sich am Vormittag hinaus ins schöne Wetter wollte. Aber jetzt sei es ohnehin zu spät (das Wetter hatte sich merklich in Richtung unfreundlich verändert).

Aus einem inneren Impuls heraus fragte ich dann nach, was sie denn abgehalten habe, aus welchem Grund sie nicht eben hinausgegangen sei?
Inhaltliche Antwort: Weil sie nicht so ganz alleine wollte…
Nochmalig nachgefragt, was denn nun in dem Moment (also Vormittag bei Schönwetter) wichtig(er) gewesen sei… das schöne Wetter… oder nicht allein zu sein… Da kam als Antwort dann retour: "Ja ist eh Wurst. Egal. Wollt halt nur fragen!"

Wurst ist bekanntlich gefüllte Haut, hinten und vorne abgebunden.

Ich hake also nochmal nach, mit dem Hinweis, dass ich dies aus einem bestimmten Grund täte…
Erneut: "Ist Wurst".

Die Frage anders formuliert, ob die Bedürfnisse (welche auch immer) "Wurst" seien…, oder wichtig wären, gelebt zu werden?
Als erneute "Entwertung"…: Es wäre "nur" eine Frage gewesen.

Also erlaubte ich mir die letzte Hinterfragung: Wenn also die Beantwortung einer so einfach scheinenden Frage zur "Wurst" gemacht werde… Wie wichtig sei sie sich selbst?
Dahingehend wurde dann unwirsch abgewürgt, dass ich mit meinem "Psychogequatsche" aufhören solle.


Nun… liebe(r) LeserIn!

Wie bekannt kommt Dir so eine Situation vor…? Schon mal gehört/gesehen/erlebt?

Wie oft haben wir selbst schon, die Antwort einer Frage zur "Wurst" gemacht? "Passt schon!"


Passt es denn wirklich…?

Wie in diesem geschilderten Beispiel nun geht es doch darum, dass wir als Menschen nun einmal kleinere bis größere Bedürfnisse haben!
Menschlich!
Absolut in Ordnung!

Ob diese Bedürfnisse nun einzig aus unerfülltem eigenem Mangel entstammen… nicht Thema dieses Beitrages!  Und ja… vielleicht dürfen wir auch ein wenig auseinanderhalten, was die Art von Bedürfnissen angeht. Wenn es zum Beispiel körperliche angeht wie Essen, Trinken… na dann wird da im Sinne einer Existenzfrage wenig Spielraum für Debatte sein. Aber auch nicht wirklich Thema heute.

Ob wir diese Bedürfnisse – wie im Beispiel geschildert – nun im Jetzt erfüllen können? Punktlandung!
Dass diese Bedürfnisse – am Besten grade heraus – klar angesprochen werden dürfen? Punktlandung Nr. 2!
Und dass diese Bedürfnisse nicht durch eine floskelhafte Verleugnung abgewertet, verdrängt, zunichte gemacht werden mögen? Punktlandung Nr. 3!


Im Einzelnen nun…
Wenn zum Beispiel schönes Wetter ist draußen… Wir das Verlangen verspüren raus zu gehen…
Was hindert uns daran?
Die schier übermenschliche Anziehungskraft des Wohnzimmersofas?
Mehr nicht…?

Eine Ebene "tiefer" nun … wie im beschriebenen Beispiel…:
Wenn sich nun hier als eigentliches Bedürfnis hervortut, dass man keine Lust hat, alleine herumzustapfen…
Was hindert uns daran? Was hindert uns, konkret nach "Begleitung" Ausschau zu halten?
Oder in dem Sinne nun treffender beschrieben: Was hindert uns daran, dies ganz offen und gerade anzusprechen?
Aus welchem Grund nun erfolgt hier so eine Art "Herumgeeier" um das grundlegende Anliegen, Bedürfnis?
Dass gefragt wird, wie es mir geht… Feine Sache! Nur hier dient es einem anderen "Zweck".

Wenn nun letzten Endes nun ein Gegenüber nicht (sofort) reagiert…, wir die Gelegenheit vermeintlich verpassen… wohl eher vorübergehen lassen…
…ja was tun wir dann in der Regel?
Aufgeben? Sauer, frustriert sein? Und so weiter…  Aufgrund nicht erfüllter eigener Erwartung… Es geht also oft nicht nur um das Bedürfnis alleine…

Und dann erfolgt doch ein Kontakt, es wird in die Tiefe nachgefragt…
Schon "passt es schon". Schon wird die Angelegenheit zur "Wurst". Zur "nur eine Frage". Zur Not… zum "Psychogequatsche".
Im Hintergrund nun aber brodelt der Groll.
Sei es über sich selbst, dass man halt nicht rausgegangen ist, die Chance eben nicht genutzt hat. Sei es über die Nachfragerei… weil sich das Gegenüber erdreistet.

Mich beim Verleugnen meiner eigenen Bedürfnisse im Grunde voll erwischt hat. Sowas geht schon gar nicht!


Aus welchen Gründen gehen wir aber oftmals in solche Verleugnung eigener Bedürfnisse???
Verpacken sie maximal in ein verbales Herumeiern um das Thema, anstelle grade mit dem Anliegen rauszurücken?

Vielleicht etwa aus Angst…?
Angst davor, eine Absage zu bekommen? Angst, dem "gefragten" Gegenüber doch irgendwie zu nahe zu treten?
Zeigt sich durch den Lebensspiegel hier eine Art von mangelndem Selbstwert…?


Ich darf an dieser Stelle ganz klar auseinander halten: Selbstwert, Selbstliebe hat nichts mit Egoismus zu tun!
Ein etwaiges Bedürfnis ist auch ganz klar kein Fehler, keine Schwäche nach hinlänglich bekanntem Bewertungsmaß!

Wieder an dieses Beispiel angelehnt…:
a) Wenn es tatsächlich um das schöne Wetter geht… Aus welchem Grund könnte ich dieses nicht ebenso alleine in vollen Zügen genießen? Bräuchte ich dazu Beistand? Bestätigung? Aufmerksamkeit?
b) Oder bin ich genau bei diesen zuletzt genannten Themen? Geht es mir vielmehr um das Bedürfnis von Gesellschaft? Etwas miteinander teilen? Welche Scheu hätte ich, dies direkt anzusprechen?

Wie ergeht es uns im Leben?
Können wir auch völlig alleine genießen? Oder sehen wir uns in dieser Form getrennt…?

Und aus welchem Grund wird ein Bedürfnis dann zum "Wurst"? Zum "passt schon"?
Zum "es war ja nur eine Frage"…?


Worauf ziele ich ab?
Auf die eingangs angeführte, eigene Verleugnung! Abwertung, Hintanstellen von Bedürfnis!

In dem Moment, wo ich ein Bedürfnis habe, hat es eine Wichtigkeit! Punkt! Basta!
Sonst käme mir der Gedanke ja erst gar nicht!
Aus welchem Grund also, wird diese Wichtigkeit dann wieder bewusst negiert? Ist "Wurst", "passt schon"?

WIE WICHTIG BIST DU DIR IN DEINEM TUN, DEINEN BEDÜRFNISSEN ???


Wir alle sind erwachsen. Und ja – wir wissen, dass wir manches Mal nicht absolut gleichzeitig mit Auftauchen eines Bedürfnisses, dieses auch umgehend befriedigen können. Weil es vielleicht grade äußere Umstände nicht erlauben… (was hinsichtlich Auslegung "Umstände" auch seeehr dehnbar ist)…

Es geht mir grundlegend viel eher um die "chronische Verleugnung"! Es geht um die Anzahl der Impulse, die Menschen sich hier setzen!
Wenn Bedürfnisse ständig nach dem Motto "Wurst" und "passt schon" unterdrückt werden. Wenn grob gesagt, dauernd gute Mine zum Bösen Spiel gemacht wird, tief in uns jedoch Ärger, Frust brodeln… und natürlich weiterhin das Bedürfniss auf seine Befriedigung wartet.
Oder noch gröber ausgedrückt: "Wenn einen Scheiß etwas passt… oder Wurst ist!"

Es beginnt bereits in der Kindheit… findet im Erwachsenenalter seine Fortsetzung. In Form von ständiger Unzufriedenheit, einem Jammern, schlechter Stimmung die ins Umfeld projiziert wird. Nicht selten wird zum Beispiel in Beziehungen gerne auf den jeweiligen Partner/die Partnerin projiziert. Der jeweils Andere möge mich glücklich machen. Ja es wird gradezu die Forderung aufgestellt, dass der jeweils Andere am Besten Gedanken lesen können soll… Weiters Probleme in Arbeitsumfeldern. Entsprechende Kommunikation steht hinten an.

An dieser Stelle… Hast Du meinen letzten Blog zur passiven Aggressivität gelesen?  Falls es Dich interessiert: Am Blog-Ende findest Du einen Hinweis / Link zur den gesammelten Achtsamkeitsbeiträgen.

Genau solche Aggressivität nun vermag auch über diese Verleugnung entstehen!

Wir riskieren mitunter eher, dass wir einem Bedürfnis keinen Raum geben, es einer inneren Verleugnung, Abwertung unterziehen…
Und im "Härtefall" weisen wir dann dafür noch einem Gegenüber die Verantwortung zu. Gehen gar zu anderen jammern.

"Weil der und der nicht Zeit hatte, konnte ich nicht rausgehen ins schöne Wetter!"
"Aber es ist ja "Wurst", "passt schon"!"


Als schöne und interessante "Hausaufgabe" im Sinne einer Achtsamkeit nun, heute folgende Einladung:
Beobachte in der nächsten Zeit einmal Dein Denken und Tun!
Wann treten eigene Bedürfnisse auf? Innerhalb welcher Zeit gibst Du diesen Zeit und Raum zum Erleben, Ausleben?
Oder wo wird verdrängt … tritt oft Anwendung von vermeintlich sachlich begründeten Ausreden an deren Stelle?

Als zentrale Frage:

WIE WICHTIG BIN ICH MIR ALS MENSCH ???

Wichtig in diesem Zusammenhang: bewerte nicht, be- oder verurteile nicht! Das ist ganz sicher nicht Sinn und Zweck der "Übung"!
Sondern viel mehr darf ich hier motivieren, inspirieren… dass Du ganz bewusst, achtsam und liebevoll mit Dir selbst umgehst!

Dass Du der Erfüllung Deiner Bedürfnisse, Möglichkeit gibst!

Vielerorts wird immer von Zentrierung, innerer Mitte, Balance gesprochen. Meiner bescheidenen Meinung nach gehört dieser liebevolle Umgang und eine allfällige innere Zufiredenheit mit sich selbst, vorrangig dazu!

Eine kleine "Vorwarnung" dazu allerdings…: Sollte zur Erfüllung eines Bedürfnisses die Präsenz eines oder mehrerer anderer Mitmenschen vonnöten sein… ERWARTE NICHT!
Lade sie ein, an Deinem "Vorhaben" teilzunehmen. Aber erwarte nicht, dass dies "automatisch" so sein müsste! Mache Dein Glück nicht von Anderen abhängig!  wink

 

Abschließend wünsche ich Dir somit von Herzen eine achtsame Zeit, mit dem Fokus auf den Umgang mit Deinen Gefühlen!

Wenn Fragen bestehen… ich bin gerne für Dich da!

Dein Blog-Autor
Ernold Prinz

(Lifecoach, psycholog. Berater (i.A.), Sachbuchautor)

 

PS: Wer die Achtsamkeits-Beiträge nicht gelesen hat / erst jetzt "eingestiegen" ist…  Die Blogs sind gerne nachzulesen,zusammengefasst auf der Projekt-Seite  https://www.das-neue-ich.com/achtsamkeitstraining/

PS: Ein Direktlink zu meinem neuen Buch: Informations- und Kaufseite zur Verlagsseite von Tao.de