Bewegung – Veränderung

Heute – angestoßen von einem Zitat eines bekannten Speakers – möchte ich mich dem Thema Bewegung widmen. Diesmal jedoch eher im metaphorischen Sinn…

Herzlich willkommen liebe(r) LeserIn zu einem neuen Blog.

Um dahin nun entsprechend vorzustoßen, darf ich doch noch ein bildliches Beispiel der tatsächlichen, körperlichen Bewegung, heranziehen… Speziell wenn wir dann auf den zweiten Begriff der heutigen Beitragsüberschrift blicken: die Veränderung

Wollen wir uns also kurz einen Menschen vorstellen, der vor uns steht. Und wir bitten diesen nun, ein paar Schritte auf einer imaginären Linie entlang zu gehen…

Oder wie sähe es mit jener Dame aus…

 

Pixabay: Dieter Robbins

Ist die Bewegung nur Bewegung?

Was geschieht hier nun?

Geht dieser Mensch einfach nur? Vielleicht mehr oder minder um Ausgleich bemüht, die Linie zu halten… aber letztlich geht er/sie… Punkt? Ist diese Frau in Pose verharrend… aber dennoch in Bewegung…?

Oder bewirkt ein einziges Zucken einer Muskelfaser, geschweige dem dann die gesamte Bewegung des Körpers, Veränderung. Veränderung in der Haltung, im Zustand, der Position, etc. etc.?

Könnten wir den unsichtbaren Faden sogar noch soweit aufdröseln, dass wir festmachen, dass die Veränderung bereits im Gedanken, in der Absicht, dem Befehl des Gehirns an den Körper, Veränderung impliziert…?

Ist die Bewegung an und in sich also wirklich nur eben simpel Bewegung verschiedenster Intensität, Richtung? Oder steckt da durchaus Veränderung dahinter? Körperlich wie auch mental?

Und dann wäre da noch ein Gedanke wie…: Was soll aus der Bewegung resultieren, entstehen? Ein Ziel, eine Motivation also wird ebenfalls in die Art und Weise der Bewegung miteinfließen, prägen…

Betrachten wir hierzu vielleicht mal kurz das Titelbild dieses Blogbeitrages… Was geschähe hier ohne Bewegung? Welche grandiose Veränderung bewirkt sie?

 

Pixabay: Selling of my photos with StockAgencies is not permitted

Zum Zitat… oder… die metaphorische Betrachtungsmöglichkeit

Am Beginn des heutigen Beitrages berief ich mich auf ein Zitat, das mir heute zufiel…

„Bewege Dich, oder Du wirst bewegt werden!“

Wenn man diesen kurzen Satz jetzt nun ein bisschen wirken lassen will…  Den mal so auf ein bisheriges Leben „anwendet“…  Worauf könnte man hier nun stoßen…?

Ja, ich weiß. Viele Menschen können alleine das Wort, die Bezeichnung, nun mittlerweile nur mehr schwer hören… Aber was für ein Beispiel nun könnte grade diese aktuelle Herausforderung besser darstellen!?

Corona. Covid19.

Ein weiteres Mal will ich mich an dieser Stelle in keine Grundsatzdiskussionen vertiefen, irgend ein Meinungs-Lager betreten. Ich möchte nur einmal einen dezent außergewöhnlichen Aspekt einer Betrachtung aufwerfen, einen Blick anstoßen, der im herkömmlichen Mainstream völlig unbekannt ist… und wohl auch bleibt. Möglicherweise sogar als Blödsinn abgetan würde…

Corona, Covid19:  Es ist, was es ist. Ein Virus. Nicht mehr, nicht weniger. Weder gut, noch böse/schlecht.

Was wir daraus machen… Ja das ist eine sehr breit gefächerte Auswahl an Möglichkeiten, die mitunter sehr weitreichende Folgen haben können…

Dazu nun folgend, gleich eine kleine „Einstiegs-Übung“!

 

Facebook: unknown

Die Betrachtungsweise

Zumindest jene, die schon so manchen Blogbeitrag von mir gelesen haben, könnte nun schon eine Ahnung ereilen, wohin die „Reise“ heute zu gehen vermag…

Erkennst Du in dem Bild die 16 Kreise?

…und… nimm Dir ruhig jetzt etwas Zeit, so Du sie benötigst…

 

An dieser Stelle liebe(r) LeserIn…  Hast Du  Dich womöglich gefragt, was es damit auf sich haben könnte…?

Hier die „Lösung“, so Du nicht selbst bereits für Dich die Deine gefunden hast…: FOKUS

Wie „im richtigen Leben“, offenbart sich in diesem einfachen Bild, hinter einer anfänglich offenbar scheinenden Tatsache oder „Realität“ (den offensichtlichen Rechtecken), eine weitere Betrachtungsweise. Eine, die jedoch mitunter nicht ganz so schnell augenscheinlich wird…

Es kommt also auf den Fokus an, mit dem wir betrachten!

Sähen wir also – um auf mein „Lebens-Beispiel“ zurückzukommen, in dieser Corona-Krise nun tatsächlich nur eine Krise? Mit all ihren Negativen, Auswirkungen, Einschränkungen… u.v.m.?

Oder erlaubt es unsere Gedankenwelt (Grundsatzgedanken, Glaubenssätze über das Leben, uns selbst etc.), einen anderen Fokus, eine andere Betrachtungsweise, anzuwenden? Ist unser Geist so beweglich, offen, neugierig, um in Bewegung zu sein, zu bleiben…  Um mitunter auch Veränderung zu sehen, zuzulassen? Gar aktiv in die Wege zu leiten? Oder sitzt uns – oftmals ja unbewusst, jedoch geschickt gesteuert und getriggert – eine Angst im Nacken, die uns dieser an sich angeborenen Fähigkeit der Bewegung beraubt, diese lähmt?

Wie weit können wir mit dieser Angst, welche ja ein angeborener „Schutzmechanismus“ ist,  umgehen? Somit also nicht in einen Flucht- oder Kampfmodus einzutreten… Nicht in eine Art „Totstell-Starre“ gehen, stumpfe Befehlsempfänger werden…  Sondern in Bewegung bleiben, wertschätzend, produktiv und zielorientiert Veränderung bewusst herbeiführen. Agieren… anstelle nur reagieren!

 

Pixabay: Xuuxuu

Eine Betrachtungsvariante der Metaperspektive

Kurz vorweg – was ist die Metaperspektive? Im Fachjargon spricht man hier von einer Art lose verwendetem Begriff einer Betrachtungsweise aus der „Vogelperspektive“. Eine übergeordnete Sichtweise, in der jeweilige Dinge, Probleme, Strukturen u.v.m., aus der Emotion genommen und als Objekt behandelt werden… „Von oben“ betrachtet, können enge, anstrengend wirkende Dinge plötzlich eine völlig andere, weite Perspektive erhalten…

Wie können wir Covid19 nun von dieser Metaebene betrachten?

Lassen wir also einmal sämtliche Diskurse über die derzeit bestehenden Streitigkeiten weg! Betrachten wir es, als das, was es ist – und ich zuvor schon ausgeführt hatte:

Es ist ein Virus. Unter vielen Viren. Wir können (nicht müssen!) daran erkranken. Es kann im „ungünstigsten Fall“ auch zum Tod führen. Im „günstigen Fall“ können wir es auch nicht einmal bemerken.  Punkt.

Nochmal bitte: Wir betrachten es rein, als das was es ist. Keine allfälligen Interpretationen dazu!

Allfällige Begriffe wie gut oder böse, gut oder schlecht… und all diese Begrifflichkeiten einer Bewertung entstehen erst durch subjektives Empfinden, Bewerten, Be- und Verurteilen. Das Virus an und in sich, ist nichts von dem. Wir Menschen neigen stark dazu, vieles erst zu dem zu machen!

Metaebene! Das Virus ist rein ein Objekt!

Oder welchen Beweis (und ich spreche nicht von irgendwelchen Meinungen, Glauben etc., sondern von wirklichen BEWEISEN) hast Du für mich, dass es anders wäre?

 

Um nun aus dieser omnipräsenten Denkfalle der vermeintlichen Bedrohung zu kommen, in Bewegung zu bleiben, uns nicht von Angst lähmen zu lassen, Veränderung zu ermöglichen…

…da stelle ich gerne die Frage:

„Welche anderen Dinge gibt es noch auf diesem Planeten, die mein Leben beenden können?“

Auch hier nun bitte wiederum nur eine rein sachliche Betrachtung ohne jegliche Bewertung!

Ja… jetzt könnte so Mancher nun meinen, das wäre ja jetzt eigentlich noch schlimmer! Da gibt es also nicht nur Corona! Sondern noch „zig“ andere Varianten, die mein Leben mehr oder minder rasch beenden können…  Das erzeugt am Ende ja noch mehr Angst! Hilfeeeee!

Und ich sage Dir: Ja! Du hast Recht! Das könnte passieren! Leben birgt immer ein gewisses „Risiko“! Leben ist endlich – auch wenn so einige „Versuche“ dahin laufen, dem zu trotzen.

Allerdings gäbe ich folgende Tatsache zu bedenken…  Das Leben ist eine runde Sache. Es endet mit dem Tod. Lautete da nicht sogar mal ein Song-Titel scherzeshalber „Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei“?

Es liegt also in der scheinbar natürlichsten Sache der Welt, dem Leben, eine Kehrseite der Medaille… Der Tod. Es scheint nur – bei all der Entwicklung, die der Mensch bisher in seiner Existenz getan hat – dass just der Tod ein derart befremdliches „Ding“ geworden ist, sodass man es nach allen Regeln der Kunst unter den Teppich kehrt, verdrängt.

Sind… bzw. bleiben wir also WÄHREND unseres gesamten Lebens ausreichend in Bewegung, erschaffen wir genug Veränderung? Um dieses Leben in vollen Zügen zu genießen? Agieren wir?

Oder verplempern wir dieses mit allerhand sogenannten Notwendigkeiten bzw. deren Gestaltung…? Lassen wir uns durch eine zunehmend wachsende Komfortzone derart einnebeln, blenden? Gelingt es Manchen, Manchem, über eine Angst mehr Lähmung zu erschaffen? Sodass wir letzten Endes – nicht zuletzt aufgrund eines möglichen, drohenden Todes – in Starre verfallen? Und am Tag X dann nur mehr bedauern äußern können… „Hätte ich doch dies oder das…!“…?

 

Pixabay: Pavlofox

Ohrfeigen des Lebens

Jetzt machen wir also den Sack mal zu! Eine „runde Sache“ draus…!

Könnte es nun – auf den Punkt gebracht – so sein, dass das Leben mitunter so seine ganz eigenen Regeln und Möglichkeiten hat und ausschöpft?!? Eine Form von Regeln und Möglichkeiten, die sich mitunter weit weit außerhalb unseres kleinen, menschlichen Auffassungs- oder Verständnisvermögens bewegen…!?

Regeln und vor allem Möglichkeiten, die wir dann z.B. schlichtweg als „Schicksalsschläge“ bewerten, be- und verurteilen…!?

Wenn ich – ganz persönlich – auf mein Leben blicke, so erlaubt es mir eine Betrachtung aus der zuvor bezeichneten Metaebene, dass ich ja gradezu ständig irgendwelche Ohrfeigen des Lebens entdecke! Manche davon waren regelrechte Faustschläge direkt auf die 12…  Dass ich mich an gewissen Stellen zu sehr in vermeintlicher „Sicherheit“ gewiegt habe. Ich an etlichen Bereichen meines Lebens wohl geglaubt habe, ich könnt einfach mal laufen lassen… Ich müsste mich mal nicht bewegen…

Wie lautete da das heutige Zitat?

„Bewege Dich, oder Du wirst bewegt werden!“

Und genau so ist es! Tue ich es nicht, dann schickt mir das Leben seine „Arsch-Engel“, die mir eine entsprechende Ohrfeige verpassen, damit ich wieder in die Gänge, in Bewegung komme!

Es ist so ein tief verwurzelter Irrglaube, dass etwas, was man z.B. „erreicht“ hätte, auch dann so bleiben müsse… Dass sich dies dann am Besten nie mehr bewegte, sich nicht mehr veränderte…

So ist das Leben aber nun mal nicht!

Was also nun, wenn Corona/Covid19, nun so eine einzige, gesalzene, schallende Ohrfeige ist?!?

Nicht nur für Einzelne, sondern zugleich für die gesamte Menschheit…?

Haben wir denn nicht festgestellt, dass so einige Dinge auf diesem Planeten, in dieser einen gegebenen Natur, der Gesellschaft und ihren Mechanismen, doch schon längst nicht mehr zeitgemäß…, eben nicht mehr „rund“ läuft…?

Wieviele von uns sind denn wirklich in Bewegung gekommen…? Und ich nehme mich selbst hier in keiner Weise aus!!!

Wir selbst sind kaum bis gar nicht in die Gänge gekommen. Also gab´s jetzt mal einen „fetteren Knall“, damit wir ebendies tun! Und siehe da…

 

Pixabay: Pezibaer  Pixabay: Gerd Altmann

Produktive Bewegung, Vergnügen – oder Flucht-/Kampfmodus/Exit?

Wie zuvor schon ausgeführt, neigt der Mensch aufgrund ururalter Entwicklungsmuster, insbesondere bei Angst, zu Flucht, Kampf oder Totstellen.

Damals, als noch hungrige Säbelzahntiger, wütende Mammuts u. dgl. herumstreiften, könnten sich alle drei Möglichkeiten bereits als „wenig produktiv“ herausgestellt haben. Der Mensch war also gefordert, andere „Überlebenstaktiken“ zu begründen. Dies war aber nur möglich, wenn er erst gar nicht in diese Überlebens-Modi eintrat. Exit.

Wie die jetzige, ganz aktuelle Entwicklung nun jedoch ganz deutlich zeigt, wirkt dieser Machanismus einer Angst noch immer sehr gut. Trotz tausender Jahre sogenannter Entwicklung. Wir sind also wenig ent-wickelt, sondern noch sehr verstrickt…  😉

Eine Bitte an Dich: Unterbrich das Weiterlesen jetzt nur für 1 oder 2 Minuten… und stelle Dir mal den Gedanken vor, spüre womöglich richtig rein…, gib dem so viel Raum wie nur möglich:

Die Angst ist mir ein nützlicher Freund und Wegbegleiter!

 

Ein nützlicher Freund!

Ein Wegbegleiter!

Nicht mehr oder weniger!

WOW!!!

Wer bitte soll Dich in allen Deinen Bewegungen Deines Lebens noch je das Fürchten lehren wollen…? Wer soll Dich noch Deiner Fülle entledigen können? Dich gar steuern oder manipulieren können, wenn Du jederzeit einen Freund, Wegbegleiter bei Dir hast, der Dich nur zu schützen sucht… Du jedoch voll in Deiner produktiven Kraft und Fokussierung bist und bleibst…!

IST DAS EIN LOHNENSWERTER UND UMSETZUNGSWERTER GEDANKE FÜR DICH…?!?

 

Wie also kriegen wir den „Spagat“ (eine Form des Strecksitzes, Strecksitzes, bei dem beide Beine eine Linie bilden) in diesem Fall hin??? Dass wir einerseits nun das Leben in seiner Form so aktzeptieren, wie es ist? Also MIT Viren, mit möglichem Tod? Uns  jetzt nur mehr verkriechen, distanzieren, einmauern/hinter irgendwas verschanzen? Vor allem immer mit dem Finger auf Andere zeigen…?

Wie schaffen wir produktive Bewegung?!?

Bitte – Folgendes jetzt nicht missverstehen…! Wer jedoch glaubt, z.B. eine Politik wird dies alles schon für uns regeln… Da würd ich meinen: 5! Setzen!

Wäre ich denn nun dafür verantwortlich, dass Du Dich, liebe(r) LeserIn, im Bedarfsfall ausreichend bewegst? Körperlich wie auch mental? Wäre das meine Aufgabe, Zuständigkeit?  Oder läge diese Entscheidung – und nichts anderes ist letzten Endes das Leben selbst – rein Deine Sache?

Wie sähe es aus mit Deiner Gedankenwelt, Deinen Gefühlen/Emotionen? Wäre dies meine Sache… oder bestimmst rein Du, trägst einzig Du die Verantwortung dafür? Wie und worauf Du fokussierst?

 

Pixabay: Duc Quang Tran

Die Fülle des Lebens

Ist das berühmte Glas zumindest halb voll…? Oder halb leer? Wie sieht das bei Dir aus?

Wie weit stehst Du in Deiner Verantwortung?

Bist… und bleibst Du in Bewegung? Vor allem DEINER Bewegung? Oder bist, wurdest, wirst Du bewegt?

Agierst Du… oder reagierst Du nur?

Ist Dein Leben bereits derart erfüllt, sodass es letztendlich egal ist, wann der Sensenmann vor Dich tritt…? Kannst Du – eben erfüllt – auf dieses Leben blicken und mit Fug und Recht sagen: „YESSSS – I DID IT!

Ganz ehrlich… Selbst ich bin noch dran! Ich denke sogar, ich werde bis zur letzten Minute dafür sorgen, dass es so ist! Ein bisschen mehr geht immer noch! (*sehr fett grins*)  Und das auf eine sehr liebevolle Weise! Weit weg von Egoismus oder sonstigen Bewertungen/ Verurteilungen…

Seit ich DAS jedoch kapiert habe, seitdem geriet meine Einstellung zum Leben in Bewegung. Auch jene zum Tod. Seitdem suche ich Veränderung. Mal mehr, mal weniger. Seit dieser einsetzenden Erkenntnis betrachte ich selbst solche Geschehnisse wie Corona, als Weckruf! Es muss sich ein sogenannter „Sinn“ nicht immer als sofort erkennbar geben… Ich gehe jedoch fix davon aus, dass mir etwas ganz bestimmt etwas sagen, mitteilen, lehren will. Ansonsten wäre es mir schlichtweg nicht begegnet! Spiegel, Resonanz! Und alles braucht seine ganz eigene Weile!

 

Pixabay: Gino Crescoli

Raus aus der Angst!

Angst ist eine Art „Urinstinkt“. Sie ist jedoch nicht unser Feind, nicht das böse Monster. Auch nicht das unliebsame Anhängsel, das man am liebesten im dunklen Keller wegsperrt, verdrängt wo es nur geht… Das hätten wir nur gerne.

Für mich beginnt der Weg aus der Angst, der Ent-wicklung, in der Begegnung mit einer Angst. Sei es nur ein minimaler Anflug eines leichten Unwohlseins – bis hin zur nackten Panik.

Und dazu gibt es im Grunde kein fertiges Konzept, keinen „Marshal-Plan“. Denn die Gründe dazu sind so mannigfaltig, wie das Leben selbst. Die Begegnung mit der Angst ist somit einer sehr individuelle Angelegenheit, die nicht selten einer Begleitung bedarf.

Aus einer Angst entwickelt sich dann oft eine Angst vor der Angst. Also eine Art „Teufelskreislauf“, der unweigerlich nach unten zieht.

Ich getraute mich an dieser Stelle nicht derart mitzureden, wüsste ich nicht auch davon aus eigener Erfahrung zu berichten! Manches Mal betrachtete ich die Angst wie den Apfel aus einem der wohl berühmtesten Märchen namens „Adam und Eva“. Es wohnt der Angst eine gewisse Verführung inne. Eine Verführung, die eigene Verantwortung nur allzu gerne abzugeben durch die Angst…  Und wenn ich dann „in der Hölle“ schmorte ob der Erliegung der Verlockung… ja dann wär der Apfel schuld. Und die Versuchung. Und der Teufel… Und.. und.. und…

Doch… wohin sollte mein Lebens-Schiff steuern? Speziell, wenn ich das Steuer aus der Hand gäbe? Bewege ich dieses in jene Richtung, wohin es gehen soll…? Bewege ich – oder lasse ich bewegen?

Nur eines ist gewiss… und ich durfte kürzlich erneut eine Art „Beweis“ in der Natur, selbst und direkt erfahren…:  Lenke ich nicht, dann werde ich gelenkt. Bewege ich nicht, so werde ich bewegt. So sicher, wie das Amen im Gebet! Jene, die ein Boot/Schiff lenken, werden mir zustimmen. Leben ist immer in Bewegung. Nur manchmal… ja manchmal vielleicht hält es kurz den Atem an…

 

Das Neue Ich

Was hab ich mit der Bewegung zu tun?

Wie nun schon öfter in meinen Beiträgen ausgeführt, wiederhole ich mich in gewissem Maße…

Ja. Mein Berufsbild ist das eines psychologischen Beraters. Es berührt also vor allem den Bereich der mentalen Bewegung…

Ja. Meine Interesse und Expertenstatus haben sich in Richtung Stressmanagement und Burnout-Prävention gerichtet.

Nur eine kurze Frage: Was anderes, als Stress, ist es denn bitte, wenn nun plötzlich – zumeist unerwartet – Bewegung und Veränderung ansteht?

Honiglecken?

NEIN! Das ist es nach meiner bisherigen Erfahrung – beruflich wie auch privat – nur ganz selten!

Da nun also – grade wie in solchen Bewegungs- und Veränderungsprozessen – Angst IMMER mitschwingt, ist das also die erste „Anlaufadresse“. Und wie schon erwähnt, ist das eine ganz feinfühlige, individuelle Vorgehensweise, dem auf den Grund zu gehen.

Das Schöne an meiner Arbeit ist, dass just genau DAS, oft der einzige und eigentliche Knackpunkt ist. Alles Andere ist nur der Auslöser, oder mitunter jener „Rucksack“, der sich über lange lange Zeit schon angesammelt hat… Den wir mitschleppen, unseren Rücken krumm machen…

Ist die Angst erst angenommen, geklärt, durchschritten… dann kehren die Energien plötzlich wieder zurück. Dann kommt wieder Bewegung in die Sache und Veränderung ist eigentlich der Preis, der für diese Arbeit abgeholt, eingefahren wird.

Veränderung selbst erinnert uns immer wieder an die eingefahrene Komfortzone. An Stillstand. Diese Komfortzone ist wie eine Bremse, eben jener Rucksack. Wie ein eingetretener Schiefer, der mit zunehmender Zeit immer mehr rumort und Unbehagen steigert…

Es ist Zeit!

Wir dürfen umdenken!

 

Abschließend…

Wenn Du also liebe(r) LeserIn zu dem Eindruck gekommen bist, dass nun genug Stillstand stattgefunden hat…  Dass Du wieder in Bewegung und Veränderung kommen willst…

Möglicherweise auch von/an solchen Geschehnissen, wie derzeit, neue Ansätze entdecken willst, um letztlich Dein Leben damit zu er-füllen (nicht zu entleeren)…

Dann lass uns doch mal zusammensetzen und genau dies beginnen:

Bewegung – Veränderung

 

http://www.das-neue-ich.com/kontakt/

 

Ernold Prinz

psychologischer Berater, Experte Stressmanagement & Burnoutprävenion, Lifecoach