Mit Angst – Beeinflussung von Menschen

Diesmal geht es um die Angst und damit die mögliche Beeinflussung von Menschen… oder anders ausgedrückt: wie lassen sich Menschen eher (unbemerkt) beeinflussen?

Herzlich willkommen zu einem neuen Blogthema liebe LeserInnen!

 

Grade in einer so aktuellen Zeit, in der sich in der Gesellschaft immer deutlicher bestimmte „Meinungs-Lager“ zu bilden scheinen, die letztlich auch in Form von Äußerungen, Handlungen niederschlagen… Zeiten, in denen Angst noch mehr ver-wickelt, anstelle zu ent-wickeln…

…umso interessanter schiene doch einmal ein Blick auf Möglichkeiten, die diese Dynamiken ermöglichen, gar zu fördern…

Eigengrafik Komfortzone

 

Die Komfortzone

Grundlegend dazu könnte man nun einmal in einem Satz zusammenfassen – und entschuldige jetzt die harsche Ausdrucksform:

„Das Gehirn ist eine faule Sau!“

Etwas detaillierter/sachlicher nun ausgeführt… Man kann sich das Gehirn durchaus als Super-Computer in biologischer Form vorstellen. Das Gehirn ist nicht nur Schaltzentrale allen biologischen und chemischen Lebens eines menschlichen Körpers. Es ist auch Zentrum von Aktion-Reaktion. Emotion-Gefühl. Das Gehirn selbst vergisst auch nichts. Hat anders herum betrachtet, jedoch Mittel und Möglichkeiten, zu „vergessen“.

Grundlegend trachtet auch das Gehirn als einer der größten und permanenten Energieverbraucher im menschlichen Körper (im Schnitt um die 20% des Energievolumens), insbesondere neue Dinge, Einflüsse, Abläufe etc., möglichst schnell zu automatisieren. Damit wiederum schnellstmöglich den erforderlichen Energieaufwand zu reduzieren.

Man könnte diese betitelte „Komfortzone“ nun auch in gewisser Weise, als „Weg des geringeren/geringsten Widerstandes“ sehen…

Ein etwaiges Lernen nun, somit also Neues, bislang außerhalb der Zone befindliches, bedeutet nun zusätzlichen Aufwand.

Motivantion - Inspiration

 

Wodurch fühlen wir uns mehr angezogen, inspiriert?

In allem, was uns in einer mehr oder minder fernen Zukunft unseres Lebens begegnen darf…, soll…, wird sich also – zumeist unbewusst – diese Frage stellen!

Was ist für uns Inspiration?

Und bereits hier nun sitzen wir – in „Aufsplittung“ zwischen bewusstem und unbewusstem Denken und Handeln – einem möglichen, riesigen Irrtum auf. Ich werde versuchen, diesen verbal nun darzulegen…

 

Wenn wir unser herkömmliches Denken und Handeln einmal aus einer Metaperspektive betrachten, wird in der Regel alles drauf hindeuten, dass wir uns selbstverständlich durch angenehme Dinge inspiriert fühlen, dies auch umsetzen. Einen grenzwertigen „Ausreißer“ aus diesem Verhaltensmuster mag z.B. ein als „Masochismus“ bekannter Verhaltenszweig bekannt sein…

Zurück jedoch…   Es sind also die schönen Dinge, jene Dinge die wir lieben, die uns motivieren. Wir wünschen diese möglichst mehrfach zu erleben. Unser offensichtliches Handeln richtet sich bewusst, wie unbewusst dorthin aus.

Inspiriert uns also das Fliegen?

Doch…

…ist dies tatsächlich DER Antrieb? DIE Motivation, DER Ruck, der uns gegebenenfalls den Arsch aus der Komfortcouch heben lässt…?

Und da ja jede Medaille bekanntlich zwei Seiten hat…, es auf unserem Planeten aus naturgegebener Willkür auch Tag- und Nachtseite gibt, möchte ich meinen Fokus jetzt auf ebendiese „Nachtseite“ lenken wollen…

Jene „Schattenseite“, die dorthin führt, dass die wirkliche, zutiefste Motivation der Menschen nicht dorthin führt, wo dieses oder jenes geliebt wird. Jene Seite, wo es in ein Fallen, Aufschlagen übergeht…

Also dorthin, wozu im Vergleich,  die Wahl des „Geliebten“, letztlich einzig deshalb darauf fällt, weil uns diese „Option“ weniger aufwendig, weniger angstmachend, weniger unangenehm ist, als der Rest. Der sonnige Tag ist also geliebter, weil er kein zusätzliches Ankleiden, kein Nasswerden etc. mit sich bringt.

Ein Beispiel: Bereits des Öfteren wurden Menschen dazu befragt, ob sie diesen oder jenen Politiker per se, diese oder jene Partei mehr oder weniger mögen. Beziehen wir mal auf Österreich oder Deutschland… Eine FPÖ, eine AfD, wird doch von Vielen ganz klar negiert. Selbst regierende Paqrteien, Politiker, verloren in den letzten Jahren in Umfragen ganz klar Zuspruch. Wenn dann nun aber gefragt wurde, weshalb diese Personen/Parteien letztlich doch immer wieder gewählt wurden, traten plötzlich Argumentationen in den Raum nach dem Motto: „Naja… ich hab mein Haus noch, mein Auto. Auf Urlaub komm ich auch noch. Es ist also soweit alles o.k. Es gäbe Schlimmeres!“

Ein weiteres Beispiel aus der Praxis: Viele von uns haben schon von Vorkommnissen gehört, bei denen Ehefrauen/Kinder in Beziehungen geschlagen wurden. Mitunter greift dann der Staat ein, es gibt befristet Betretungsverbot gegen den Agressor. Betrachten selbst die Opfer diese Konstellation, sprechen sie sich ganz klar gegen die Gewalt aus. Was geschieht danach jedoch oft? Die Opfer kehren wieder in die gleichen 4 Wände zum Agressor zurück. Befragt man diese dann, erhält man inhaltliche Aussagen wie „Das Übel, ohne Ernährer, ohne Wohnmöglichkeit etc. etc. dazustehen, wäge nicht mit diesem Erlebnis auf. Sei also das geringere Übel“

Zugegeben… DAS eben waren zwei schwerwiegende Beispiele, wie abstrakt ein menschliches Denken geht. Und doch steckt hinter all diesen Facetten einer Entscheidungsfindung, Zuordnung ob ich liebe oder eben nur das geringere Übel in Kauf nehme… ein grundlegender Faktor: DIE ANGST!

Liebe zum Meer

 

Ein Beweis-Versuch

Da man mir ja nun vorhalten könnte, dass ein großer Unterschied zwischen etwas lieben und etwas in Kauf nehmen sei…  mal ein „unauffälligeres Beispiel“ zur Relation…

Ich nehme hier gleich mich selbst als „Versuchskaninchen“ und benenne mein Beispiel mit dem Satz:

„Ich liebe es am Meer zu sein!“

An sich eigentlich überhaupt nichts auffälliges daran, oder?

So. Und nun betrachten wir es ganz bewusst angeleitet, von der „Schattenseite“ her!

Was nun zum Beispiel, könnte mir als andere Alternative zur Verfügung stehen? Eine Alternative, die mehr Energieaufwand, mehr Bewusstheit, mehr Relativierung etc. benötigt? Die „unangenehmer“ ist…

„Wenn ich nicht ans Meer fahre/nicht am Meer bin, bleibt zuhause bleiben. Mich dort mit dem umgeben, abgeben, was ich ohnehin jeden einzelnen Tag habe. Mich dort mehr anstrengen zu müssen, um aus diesem alltäglichen Hamsterrad zu entkoppeln. Am Ende mich mit mir selbst befassen zu müssen, um einige Dinge zu klären. Auf Dinge draufzukommen, die mir nicht ins Konzept, Eigenbild passen. Letztlich das Meer nicht zu (miss-/ge-)brauchen…“

Klarer Weise ist hier die Differenzierung zu tatsächlich Unangenehmem, Ablehnendem, nicht so groß, nicht so deutlich. Auch der „Angst-Faktor“ würde – auf einer imaginären Skala betrachtet – nicht so hoch ausschlagen. Aber zumindest ein unangenehmes Gefühl der Ablehnung bleibt dennoch.

Und just hier nun tritt einer dieser geheimnisvollen Mechanismen des Gehirns in Aktion und lenkt das gesamte Denken und Handeln nun in jene Richtung, sodass das Geliebte, Positive, in der einen oder anderen Form letztlich Umsetzung findet!

Ich werde also ziemlich viel in Bewegung setzen, um letztlich genau dort, am Meer, zu sitzen!

Dass nun die Umgebung, das tägliche Rundherum, nun eine Art „Ausrede“ ist… Dass es letztlich rein an mir selbst liegt, mich noch an Ort und Stelle, von allem zu entkoppeln… Selbst wenn die Welt um mich herum unterginge…  DAS erfordert Übung. Bewusstsein, Achtsamkeit, Energie! Eine klare Entscheidung, meinen Arsch aus der Komfortzone zu bewegen!

Weshalb nun blicken wir so ungern auf die „Schattenseite“…? Wieso gehen wir ungern aus der gemütlichen Komfort-Couch…? Um auch diesen Mechanismus gleich generell auf diese Thematik auszuweiten!? Weshalb blenden wir hier gerne aus, lenken uns gerne mit anderen Themen ab, erklären das hoch und heilig für „unwichtig“?

Weil genau der gleiche Entscheidungsfindungs-Mechanimus in die Richtung lenkt, wo das von uns Geliebte wohnt: „Es ist doch alles in Ordnung!“. Sich mit dieser meiner These wirklich auseinander zu setzen, bedeutete Aufwand, Energie, Bewusstheit, Aushalten, Relativierung. Mitunter Veränderung!!!  Genau das, was das Gehirn nicht will!!!

Obwohl das Erkennen dieser Dynamik eigentlich der erste große Schritt in eine Freiheit ist und dass danach oft nur mehr ein bisschen Feinjustierung erforderlich ist… Es zieht in der Entscheidungsfindung bzw. spätestens in der Umsetzung den Kürzeren.

Und diese Findung und vor allem Umsetzung, ist nur außerhalb der Komfortzone möglich und zu bewerkstelligen!

Legen wir genau diese Dynamik nun in eine heutige aktuelle Zeit, das aktuelle Geschehen um…

Manipulation

 

Das Manipulationsinstrument namens Angst

Da mich – insbesondere von derartigen geschichtlichen Hintergründen – es sehr interessiert, wie solche sich derzeit grade entwickelnden Mechanismen, derart in erkennbare „Ergebnisse“ einer Spaltung, Aggression, umsetzen lassen, möchte ich nun konkret auch diese These einbringen…

Ganz klar bin ich längst nicht der Einzige, der ANGST als schlechten Ratgeber deklariert.

Und… Angst erzeugt Stress! Mit all seinen negativen Aus- und Einwirkungen!

Als man im Zuge der bekannten „Nürnberger Prozesse“ um die Aufarbeitung des Nazi-Regimes, auch einen Hermann Göring danach befragte, wie dieses schreckliche Gespenst er NS-Zeit derart umgesetzt werden konnte, soll Göring geantwortet haben, dass dies nicht an Personen oder Symbolen etc. gelegen habe, sondern einzig in der Art und Weise des Einsatzes und der Umsetzung von Angst.

Aus der menschlichen Evolutionsgeschichte geht klar hervor, dass in früher Zeit Angst ganz klar ein „Überlebensinstrument“ war. Die äußeren Umstände des Lebens an sich, haben sich über die Jahrtausende jedoch verändert.

Dennoch löst dieser Urtrieb, dieser „Angst-Instinkt“, Mechanismen wie Flucht-Modus, Kampf-Modus, Totstell-Modus (Starre) aus.

Und nun grade in einer heutigen Modernen Zeit nun, löst zum Beispiel eine Begrifflichkeit wie „hungriger Säbelzahntiger“, „wütendes Mammut“ etc., wohl eher noch ein süffisantes Lächeln aus. Führe ich jedoch Begriffe wie „tödliches Virus“, „Millionen Tote“, „Tod“ an sich ins Feld…  Was geschieht dann? Wie reagierst Du zum Beispiel auf diese Worte?

Und jetzt treiben wir diese Dinge noch auf die Spitze!

Jetzt stellen sich angesehene Experten, Politspitzen, Weltorganisationen etc. vor eine Kamera und verbreiten solche Begrifflichkeiten in stetigem Rhythmus in allen Medien. Spielen dazu mit diversen Grafiken, Bildern uvm. Die meisten Medien tun dies dann noch im Gleichklang. Im Gegenzug werden bald auftauchende Gegenstimmen sofort im Keim erstickt, diffamiert, mit Konsequenzen bedacht.

So. Und dann kommen diverse Maßnahmen, Beschränkungen, Verbote, Konsequenzen auch gegenüber der Bevölkerung. Es werden sogar demokratische Prinzipien über Verordnung ausgehebelt, Zwangsmöglichkeiten im Hintergrund eingeführt…  Teils spielt man auch noch mit diversen Abstrakten, die zu begreifen/einzuordnen/glauben sich der menschliche Geist ohnehin schwer tut…  Und schon ist das Schlamassel zusätzlicher Verwirrung perfekt.

Welcher Wahl nun wird ein Mechanismus nun wohl folgen?

Auch wenn diverse Einschränkungen an sich unangenehm sind… Die bittere Pille wird unter dem „Vorwand“ geschluckt, dass z.B. Maßnahmen nun gegen solch zuvor angeführte Begriffe wie „tödliches Virus“, „Millionen Tote“, ja vor dem „Tod an sich“, ja auch „nur“ vor eine schweren Krankheit, schützten…  Auch hier wieder im Gleichklang, dass alle Anderen, die nicht mitmachten, CovIdioten, Verschwörer, „Lebensgefährder“ seien. Wir wählen also vermeintlich offenen Auges Einschnitte ins persönliche Leben als geringeres Übel. Gehen mitunter in eine Art „Totstell-Modus“, harren nur mehr den Dingen, die man uns eventuell vorgibt, in der Meinung, dies brächte die Lösung, die Rettung. Wir verbannen uns unbewusster Weise freiwillig, aus der Aktion in eine Re-Aktion. Aus einem lösungsorientierten, produktiven Denken und selbst Agieren… in ein teils paralysiertes Verharren, Nichtdenken, Re-Agieren auf Vorgaben….

 

Mit dieser – mir persönlich höchst suspekt erscheinenden und sich in gewissen Mechanismen scheinbar wiederholenden – Vorgehensweise, wird also eine scheinbar bessere Wahl impliziert, um eine Befolgung zu erreichen und einem vermeintlich größeren Übel aus dem Weg zu gehen.

Dass genau diese Vorgehensweise – in meinen Augen beinah hinterhältige Manipulation – nun derartige Spuren, Spaltungen, Aggressionen u. dgl. in Bevölkerungen hervorruft, sähe ich als höchst unverantwortlich und gefährlich. Denn wie zumindest Manche von Euch auch wissen, gibt es da einen gewissen Punkt, ab dem sich entwickelnde Eigendynamiken „verselbstständigen“ zu Gruppendynamiken. Diese dann nicht mehr kontrollierbar, revidierbar sind…

Raus aus der Angst, raus in die Freiheit

 

Wie kommen wir aus der Angst-Kiste raus?

Mein Credo lautet:

„RAUS AUS DER ANGST!!!“

Liebe LeserInnen!

Ich gehöre ganz sicher nicht zu möglichen Gruppierungen, die etwa das Virus an sich leugnen. Ich bin auch politisch gar keiner Gruppierung zugehörig. Ich trage keinen Alu-Hut. Ich bin nur kritisch hinterfragender Mensch, Beobachter.

Mein Ansatz – sowohl im Privaten als auch in meinem beruflichen Tun als psychologischer Berater – gilt vielmehr, dass wir uns gewissen grundlegenden Regeln des Lebens wieder „rückannähern“ dürfen! Und eine dieser Regeln lautet da immer noch, dass am Ende eines Lebens der Tod steht. Der Tod gehört also dazu, ist eine Natürlichkeit in sich.

Welche Frage befasst viele Menschen am Ende ihres Lebens?

„Weshalb habe ich nicht….!?“

Es deutet also nicht einmal viel auf die tiefe Akzeptanz des Todes. Sondern das Leiden fokussiert sich vielmehr auf oft vielfache Versäumnisse während des Lebens!!!

Und hier nun schließt sich wiederum ein schier gigantischer Kreis: Viele dieser Dinge, die wir dann bedauern, nicht getan, erlebt zu haben, finden wir nur außerhalb dieser nun schon oft erwähnten Komfortzone!!!

Wenn wir am Ende also die Rechnung präsentiert bekommen, ist nicht das Leben schuld! Es ist, wie es ist. Hat mitunter viele Jahre an Zeit und Möglichkeit geschenkt, um eben Schritte raus aus der Komfotzone zu tun und zu er-leben!!!

Wie gehen wir also mit solchen Krisenzeiten um? Wie gehen wir generell mit dem Leben um?

Also selbst ich setze mich im Rahmen meiner Möglichkeiten auch dafür ein, dass gewisse Menschenrechte, für die sich Menschen teils bekriegt, eingesetzt haben, nicht durch Kurzsicht vor die Säue gehen zu lassen… Das ist die eine Seite, das eine Lebenssystem.

Das Andere hingegen befindet sich einzig und alleine in mir!

Und dorthin, also IN DICH, möchte ich auch Dich liebe(r) LeserIn einladen!

 

Wenn also die Angst hochkommt…

Wenn also nun Angst oder auch nur ein leises Unwohlsein,  aufgrund diverser Geschehnisse, Äußerungen von XY, in Dir hochkriecht…

Es ist in Ordnung!!!  Es ist gut so!!!

Es lädt Dich förmlich ein, dass Du dieses Gefühl ganz bewusst DA SEIN lässt!

Und dann gilt es nur mehr, dem nachzufühlen – und ich sage jetzt ganz bewusst nachFÜHLEN – was hinter dieser Angst steckt! Nicht denken. Vielfach sind es Ängste eines Verlustes, einer eigenen Unsicherheit, etc. etc. Manche dieser Ängste sind auf dem Weg aus dem Mutterleib entstanden, manche erst später auf dem Weg von der Kindheit ins Erwachsenenleben… Jene Dinge, die sich mit Denken nicht erfassen lassen…

Wichtig zu erkennen und erlauben ist, was diese Angst, dieses ungewohnte Gefühl, mit Dir macht. Ob dieses Denken, „Verhalten“ schließlich tatsächlich grade ins Jetzt passt…

Was meine ich mit einem groben Beispiel damit?

Ein Bundeskanzler stellte sich vor nicht allzu langer Zeit ins Fernsehen und sprach von möglichen 100.000 Toten. Oder dass „jeder bald jemanden kennen würde, der…“. Wir kennen das ja…   Na Buuuuummm!

Was nun realisiert jedoch das augenblickliche Jetzt? Du sitzt womöglich zuhause auf der Wohnzimmercouch, relativ entspannt… Besteht jetzt, in dem Moment, augenblicklich, für Dich irgendeine Gefahr? NEIIIIN! Natürlich nicht!

Nächster Schritt: Jetzt gilt es, dass alles mal zu hinterfragen! Was davon ist real, was nicht? Wo findest Du für Dich glaubhafte „Beweise“? Denn nur weil irgendein Medium da etwas vorkaut, musst Du doch nicht automatisch sofort in die gleiche Kerbe schlagen!

Du fragst Dich, wem oder was Du glauben kannst?

Niemandem! Außer Dir selbst!

Du glaubst das nicht, hälst Dich nicht für kompetent, intelligent, ja was weiß ich nicht? Dann ist der „Fehler“ auch nicht da draußen zu suchen, sondern bei Dir selbst. Dann stellt sich die Frage, was in Deinem Leben geschehen bist? Wo Dein Vertrauen in Dich abgeblieben ist…? Dass Du ein derartiges Bild von Dir durchs Leben trägst… und selbstverständlich auch die „Beweise“ dafür findest…? Auch so eine unvorteilhafte Funktion unseres Geistes…

Zusammengefasst ist das mit der Angst ähnlich, wie bei z.B. einem Mobbing. Es gehören zwei dazu. Einer der Angst zu machen versucht… und einer, der Angst hat.

Wenn also all diese sogenannten Darstellungen in Medien, seitens einer Politik, auf keinen fruchtbaren Boden fallen…  Keine Resonanz entsteht…  Was kann dann geschehen?

Umgekehrt jedoch… was wird (so lange) geschehen, als diese Angstsaat auf fruchtbaren Boden fällt…?

Wie vieles im Leben, ist also jegliches Geschehen im Jetzt, eine Entscheidung!

Die Fähigkeit nun, mit einer Angst konstruktiv umzugehen, sie nicht als unliebsames Anhängsel/Überbleibsel einer Evolution, sondern als mitunter hilfreichen Partner zu sehen, nennt man auch Resilienz. Und diese kann man „trainieren“. Sie ist ein klarer und großer Schritt zu einer persönlichen Freiheit!

Ja. Wir können erkranken. Das war immer schon so. Wird es auch weiterhin. Wir können aber auch gut auf uns achten! Wir können uns einer fortschrittlichen Medizin anvertrauen, wenngleich sie selbst nicht „zaubern“ kann…  Wir können LEBEN mit allem Drum und Dran!

Deine Entscheidung - Deine Entwicklung

 

Dein Leben – Deine Entscheidung – Deine Ent-wicklung!

Sohin kann ich Dich zum Abschluss dieses Beitrages letztlich auch nur nach einer Entscheidung, Deiner Entscheidung fragen:

Willst Du Dich von Deiner Angst, von Anderen (und womöglich deren Ängsten) regieren lassen… Oder willst Du selbst der Regent, der Kapität Deines Lebens sein?

 

In diesem Sinne…

Triff Deine Wahl!

 

Und wenn Du ein Anliegen, Fragen hast, wie es nachhaltig gelingen kann…  Dann melde Dich!

Ich wünsche Dir ein angstfreies erfülltes Leben!

 

Ernold Prinz

psycholog. Berater, Life-Coach, Experte für Stressmanagement & Burnoutprävention

 

PS: Wer sich gerne mal zum Thema der Abgrenzung zu Angststörungen informieren möchte – hier eine gut dargestellte Seite…  Die Trennung zwischen „normaler“ Angst und zum Bild einer Störung/Erkrankung ist oft ganz fein. Eben im Beitrag erwähnte Resilienz nun kann definitiv hier vorbeugend (präventiv) einen positiven Einfluss auf das Leben nehmen. Mehr dazu gerne in einem informativen Gespräch!

https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/erkrankungen/angsterkrankungen/was-sind-angsterkrankungen/