Biofeedback – Herzratenvariabilität (HRV)

Herzratenvariabilität (HRV) – ein "Zungenbrecher" … und Möglichkeit aus dem Biofeedback…

 

Mit dem Begriff Biofeedback (aus dem Altgriechischen: bios, Deutsch ‚Leben‘ und Englisch feedback ‚Rückmeldung‘) wird eine Methode bezeichnet, bei der Veränderungen von Zustandsgrößen biologischer Vorgänge, die der unmittelbaren Sinneswahrnehmung nicht zugänglich sind. Mit technischen, oft elektronischen,, Hilfsmitteln können diese Wahrnehmungen beobachtbar, d. h. dem eigenen Bewusstsein zugänglich gemacht werden. Biofeedback weist eine inhaltliche Nähe zu verhaltenstherapeutischen und lerntheoretischen Ansätzen auf.

Biofeedback ist in dem Sinne jedoch klar von Bioresonanz zu trennen.

 

HRV – Herz-Raten-Variabilität

Die Messung der Herzratenvariabilität ist nun eine, die mit technischem Hilfsmittel die Wahrnehmung sehr gut beobachtbar und dem Bewusstsein zugänglich macht. Dabei wird lediglich ein Sensor am Ohrläppchen oder am Finger befestigt und die Messung durchgeführt.

Als Herzfrequenzvariabilität (englisch: heart rate variability, HRV) wird die Fähigkeit eines Organismus (Mensch, Säugetier) bezeichnet, die Frequenz des Herzrythmus zu verändern. Auch im Ruhezustand treten spontan Veränderungen des zeitlichen Abstandes zwischen zwei Herzschlägen auf.

Über autonome physiologische Regulationswege passt ein gesunder Organismus die Herzschlagrate beständig momentanen Erfordernissen an. Körperliche Beanspruchung oder psychische Belastung hat deswegen in der Regel eine Erhöhung der Herzfrequenz zur Folge, die bei Entlastung und Entspannung normalerweise wieder zurückgeht. Dabei zeigt sich eine höhere Anpassungsfähigkeit an Belastungen, in einer größeren Variabilität der Herzfrequenz. Unter chronischer Stressbelastung ist beides dagegen wegen der beständig hohen Anspannung, die dafür typisch ist, mehr oder weniger eingeschränkt und infolgedessen reduziert. (Formulierung: Wikipedia)

Schon vor vielen hunderten Jahren stellte man – wie konnte es auch anders sein – in der chinesischen Medizin fest, dass eine möglichst hohe Variabilität der Herzrate auf gute Gesundheit hindeutete. Würde im Gegenzug der Herzschlag… oder dieser Abstand zwischen den Herzschlägen… immer gleich bleiben, wäre der Mensch innerhalb kürzester Zeit tot.

Diese Herzratenvariabilität nun hat mitunter rein gar nichts mir der grade stattfndenden körperlichen Aktivität zu tun. Sondern Forschungen belegten mit der Zeit, dass diese Variabilität sehr stark mit der menschlichen "Emotionsladung" des Menschen verknüpft ist.

Wenn es also auch etwas poetisch klingt… Das Herz besitzt eine eigene Art von Intelligenz! Es wurde mittlerweile nachgewiesen, dass der Informationstransfer vom Herzen zum Gehirn wesentlich höher ist, als in umgekehrte Richtung!

Und erneut nun kommen hier nun Beeinträchtigungen von Außen ins Spiel. Die da zusammengefasst werden können unter dem Begriff STRESS. Weiters kommen hier Beeinträchtigungen ins Spiel, die aus einer meist emotionsgeladenen Gefühls- und Gedankenwelt stammen. Die ebenfallls sogar zu Dauerstress ausarten können. Mitunter herrührend schon aus einer Zeit einer kindlichen Anpassung her. Vor allem beeinflussen, beeinträchtigen diese STRESS-Faktoren ein autonomes Nervensystem.

Ein Herzschlag wird beim gesunden Individuum durch einen Impuls des Sinusknotens als zentralem Taktgeber des autonomen Erregungssystems des Herzens ausgelöst. Dieses steht seinerseits unter dem Einfluss des übergeordneten vegetativen Nervensystems, wobei über den Sympathiskus ein aktivierender Einfluss ausgeübt wird, der u. a. eine Erhöhung der Herzfrequenz zur Folge hat. Körperliche und psychische Belastungen gehen mit einer Steigerung der Aktivität des Sympathikus einher, parallel zu der vom Vagus regulierte Körperfunktionen wie etwa Verdauung reduziert werden. Äußere Einflüsse (Reize), psychische Vorgänge (Gedanken) oder mechanische Abläufe (Atmung) greifen dabei komplex ineinander, können sich dabei aber je nach eigenem Gewicht auch unterschiedlich auf den Herzschlag auswirken

Moderne Technik hat hier allerdings einen Vorteil geschaffen: Diese Herzratenvariabilität ist technisch messbar!

Die Messung der Herzratenvariabilität lässt sich somit darstellen und Hinweis im Sinne eines Biofeedbacks zum gesundheitlichen Zustand erstellen. Sogar z.B.. im Bereich des Spitzensports wird die HRV gemessen.

Vor allem lässt sich – selbst im vermeintlichen Ruhezustand des Körpers – Stress "messen", sichtbar machen. UND… beeinflussen!

HRV-Messung ist in dem Sinne nicht als Therapie werten. Es gibt jedoch ganz simple Übungen, um einem Stressverhalten des Körpers entgegen zu wirken. Dies durch tägliche Übung auf einen Alltag (überall und jederzeit) anwendbar zu machen. Zu einem energetischen Ausgleich für den Körper zu gestalten!

So kompliziert hier auch der Algorythmus für die Berechnung der HRV ist… so einfach ist mitunter ein weiteres Mal im Leben eine Möglichkeit, sich selbst gegenüber achtsamer, bewusster zu denken und handeln! Stress… und drastischen Auswirkungen wie Überlastung, Burnout entgegen zu wirken. Die körpereigene Resilienz zu stärken und zu bewahren.

Sie werden erstaunt sein!

Bei Interesse … kontaktieren Sie mich!