Projekt Achtsamkeit

Was könnt Ihr Euch unter dem geplanten Projekt Achtsamkeit vorstellen – heute ein Beispiel dazu, was Euch erwartet!

Herzlich willkommen liebe LeserInnen und Seitenbesucher!


In Kürze (Anfang Juni) möchte ich mein kleines Projekt Achtsamkeit starten.

Jetzt mag so mancher zurecht überlegen, was man unter Achtsamkeit versteht!
Es ist ein sehr allgemeiner Begriff, in den man nun viel hineininterpretieren könnte…

Mir geht es konkret nun aber nicht um Interpretationen, denn diese sind in der Regel viel zu "schwammig", "unverbindlich", als dass man hier eine bewusste, aufmerksame Herangehensweise aufbringen könnte.

Ich darf mir also heute erlauben, Euch ein kleines Beispiel zu bringen!

Wie im Titelbild dargestellt (hier "zur Sicherheit" nochmals wiederholt, da es auf Handys oftmals nicht sichtbar wird – trotz Einstellungen in WordPress)…
…hier ein beispielsweiser Anstoß, von denen ich dann wöchentlich jeweils 1-2 geben möchte.
Zu dem dann jeder eingeladen ist, einmal in sich selbst hinein zu fühlen. Gedanken, Emotionen, die in diesem Zusammenhang auftreten, zu beobachten.

Und…Porjekt "Achtsamkeit"
…soferne sich der jeweilige Leser/die jeweilige Leserin drauf bewusst einlassen möchte, sich mit diesem "Wochenthema" dann einmal aktiv auseinander zu setzen!

Heute… als "Beispiel" nun…
…das Thema einer "BITTE".

Ich möchte mit Projekt Achtsamkeit jede(n) Einladen, dieses Thema nicht unbedingt sofort zu separieren. In … Bitte an mich… oder Andere.
Denn letztlich ist es völlig egal.
Vielmehr sogar könnte man ableiten, dass wenn ich mit mir selbst diesbezüglich nicht in einer Art Balance, Bewusstheit, Erfülltheit bin…, dann vermag es schwierig zu werden, dies gegenüber anderen Mitmenschen zu behandeln. Ich selbst bin also in seeehr vielen Dingen mein eigenes "Versuchskaninchen"!
Oder bildlich verglichen: Wie könnte ich ein Glas Wasser mit jemandem teilen, wenn dieses Glas leer ist? Wenn ich gar nicht einmal wüsste, was Wasser ist!


Zum heutigen Thema also:

HAST DU EINE BITTE?

Ich hoffe doch! wink

Hast Du Dich selbst nun schon einmal, Deine Gedanken, beim Formulieren dieser Bitte beobachtet?

BEOBACHTEN BITTE! – Nicht be- oder gar verurteilen!!!

Denn nur allzu gerne ist das ein sofort anlaufender Prozess, der infolge oft nicht ganz so ausgeprägtem Selbstwertgefühl sofort zu demontieren, be- und verurteilen beginnt!

Also…

Warst Du Dir bei der Formulierung Deiner Bitte ganz bewusst? Konntest Du diesem Wunsch klare Formen, Bilder, Geräusche, Gefühle, Emotionen zuordnen, beschreiben…?
Oder war das dann doch nur eher mehr so ein "Wischi-Waschi"…?

War dieser Wunsch JETZT erfüllbar?  Oder hat sich dieser Wunsch irgendwohin in eine Zukunft bewegt? Hat sich dieser Wunsch dorthin bewegt, wo er in eines anderen Menschen Verantwortung eingreift?

Paradebeispiel, weil unendlich oft gehört: "Mein Partner/meine Partnerin soll sich ändern!"

Dieser Wunsch ist zum Einen schon einmal so ganz und gar nicht konkret, klar. Zum Anderen weder zeitlich noch verantwortlich im Jetzt!
Er/sie soll sich ändern? Was, womit denn genau, wie denn genau? Was passt mir denn nicht, aus welchem Grund passt mir dies oder jenes nicht?
Wann soll er sich ändern? Ist diese Änderung im Jetzt möglich? Und… griffe ich da nicht in des Anderen Lebensverantwortung ein, lasse den Anderen nicht so sein, wie er will, sondern will so haben, wie ich will?

Ist der Wunsch so gesehen also machbar?
Ob ich nun grade zuvor genanntes Beispiel erneut bemühe… oder ein anderes: Ist der Wunsch eine weit hergeholte Fantasie. Oder gar viel zu groß?
Oder ist der Wunsch etwas klares, jetzt Machbares?

Wieso erwähne ich das "viel zu groß"?

Es verhält sich so wie mit den Zielen! Oft sind diese einfach viel zu groß gegriffen! Und wenn dann schon die ersten Hindernisse auftauchen, wird das Ding gleich samt und sonders in die Tonne geknickt, weil man vermeintlich gleich den Überblick verliert.
Nehme ich mir hingegen überschaubare, klare, machbare Dinge vor… die womöglich auch noch zeitnah zu schaffen sind… dann sieht jegliche(s) Gedankenwelt, Einstellung, Verhalten sofort anders aus.

Als "Vergleich" nun ein schönes Beispiel:

Mein Wunsch: "Kannst Du mich bitte jetzt umarmen / drücken / in den Arm nehmen?!"  (Jeder vermag seinen Wunsch in seinen Worten formulieren!)

Ist dieser Wunsch nun konkret? Direkt erfüllbar?  JA
Hat – in diesem Fall mein angesprochenes Gegenüber – nun die Möglichkeit, von meinem konkreten Wunsch zu erfahren? Die Chance, diesen Wunsch nach Umarmung, Kontakt, Geborgenheit JETZT zu erfüllen?  JA
Hast Du Dich damit Deinem Gegenüber geöffnet, ausgedrückt?  JA

Oder…
…ist a) Dein Gegenüber weiterhin im Unklaren, kanns weder riechen noch schmecken, was denn Dein Wunsch wäre…?  Und… b) bleibst Du nicht in einer unausgesprochenen Erfüllung, Erwartung, Täuschung, Vorstellung der Erfüllung kleben… und wirst am Ende dann eben ent-täuscht, weil Dein Gegenüber – wie unter a) erwähnt – Deinen Wunsch ja nicht kennen kann!
Bei aller Liebe nicht!

Wie geht es Dir nach diesem Beispiel?
Wie fühlen sich die Gedanken dazu an?
Wohliger, freier, weiter, lebendiger…?


Und bevor jetzt bitte noch der wohlbekannte Einwand käme: "Ja und was, wenn mein Gegenüber "Nein" sagte…?"

Dann hielte ich dagegen: Wirst Du einen Menschen darum bitten, Dich zu umarmen, von dem Du schon von vornherein ausgehst, er würde "Nein" sagen?

Selbst wenn Du allen Mut zusammenpackst… auf einen Wildfremden zusteuerst und Deinen Wunsch voller innerer, klarer, direkter Überzeugung vorträgst… Wieviele werden Dich da dann tatsächlich abblitzen lassen?
Nicht viele… denn Du bist authentisch in Deinem Tun, Deinem Wunsch!

Und ganz ehrlich… falls es doch einer täte…  NA UND!?!?!?

Täte DAS Deinem Wunsch, Deinem Selbstwert, Deiner Erfüllung wirklich einen Abbruch???
Ist DAS dann "Dein Ding"… oder machst es womöglich mit der Ablehnung zu Deinem?
Oder ist es vielmehr einzig "das Ding", die Entscheidung des Anderen…?  wink


Hiermit also nun die "Hausaufgabe" und gleichzeitig Einladung im und mit Projekt Achtsamkeit:
Beobachte Dich in den nächsten Tagen ganz in Ruhe.
Nochmals: BEOBACHTE!

Wenn Du willst, mache Dir auch kurze Notizen, die Du am Ende der Woche noch einmal durchgehen kannst.
Wo Du dann mitunter ein gewisses Muster erkennen können wirst…

Die Einladung gilt, sich eigenes Verhalten zu allererst einmal bewusst zu machen!
Und dann gemäß einem inneren Lernprozess die eine oder andere Veränderung darin zuzulassen. Neuerlich zu beobachten, was es bewirkt, ob es etwas bewirkt.
Neues auszuprobieren. Veränderung zu schaffen. Fülle in Dein Leben zu bringen.

Projekt Achtsamkeit

In diesem Sinne also wünsche ich Euch viel Spaß und Erfahrung mit Eurer Achtsamkeit und freue mich auf Eure Teilnahme am Projekt Achtsamkeit

Nähere Infos zum Ablauf des Projektes findet Ihr hier:  Projektbeschreibung/-erklärung

Euer Prinzerl

 

 

 

 

Bildquelle: Pixabay, Bilderstellung "Achtsamkeit" (c) Ernold Prinz

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