Jaaaa… die Wahl der Gedanken!  Welche Wahl triffst Du?

Hallo zusammen an diesem Wochenteiler!

Eine liebe Freundin hatte einmal dieses Bild bzw. den Text gepostet (siehe Titelbild zum Blog)…
…Danke dafür!


Und somit darf ich dieses Thema gleich aufgreifen!

Es ist in der Tat genau so…
…sämtliche Empfindungen gehen einzig und alle von uns aus!

Niemand anderer kann uns in Wirklichkeit weder glücklich machen, noch zu Tode beleidigen oder ärgern…!
Nur wir selbst schaffen dies! Wahl der Gedanken!

Warum?

Nun…ist in mir selbst nicht der Wunsch, Wille und Gedanke, dass ich das Leben schön finde, dass ich es leicht haben will und glücklich sein will…
…sondern nur Missmut, Neid, Missgunst, Ärger, Frust und diese vielen Begleiter der ureigensten Kraft namens Angst…
…dann kann kommen wer will!  Selbst der liebe Gott könnte dann niemanden glücklich machen!

Denn selbst Gott ist kein Marionettenspieler! Er gab uns das Leben – JA!
Er gab uns aber auch Entscheidungsfreiheit, was und wie wir leben wollen – JA!
Wir selbst und alleine haben diese Verantwortung!

Niemand tut Böses oder Ärger, oder Wut u. dgl. in uns hinein. Es ist bereits da….geschaffen zumeist unbewusst in frühen Tagen…VON UNS SELBST!  Wahl der Gedanken!

Und ich möchte nun einflechten…: Ich halte so absolut nichts von irgend welchem Affirmationsschmarren! Denn was brächte es, mir im Außen tagelang… wochenlang… irgendwelche Sätze ins Gehirn zu pauken…  ich wäre super, ich wäre toll, ich wäre schön…  oder gleichen Mist mit Leben oder sonstigem!

Leben ist an sich … weder gut noch schlecht!
Leben IST !
Nur der Mensch macht es durch seine Bewertung, seine Be- und Verurteilung zu dem. Vor allem zu jenem, was er sehen will! Es geht hier oftmals in die Richtung der selbsterfüllenden Prophezeiung.
Er redet sich nur drauf hinaus, schafft Vorwand, dass das Leben so Scheiße sei… um zumeist sein Nichttun, seine Unbewusst, seine Nicht-Annahme dessen, was eben IST, zu rechtfertigen.

Ebenso ist auch Glück, Ruhe, Frieden bereits angelegt. Wir habens nur vergessen bzw. uns seit Kindheit an, zumeist veranlasster Weise ins rationale Verstandes- und Urteilsdenken geflüchtet und sind dort hängen geblieben.

Wie es so schön in dem Text geschrieben steht….wir haben alles in uns!
Diesen sogenannten Himmel und ebenso die Hölle.
Wir haben Göttliches in uns wie auch das Allerschlechteste!

Einzig was wir zu sehen und leben beabsichtigen, dass werden wir sehen und erleben!


Wie schon ein weiser Mann namens Jesus einst sagte: "Deinem Willen nach geschehe dir!"

Wir sind somit eingeladen, in unserem Leben all das anzunehmen, was ist!
Denn unser Leben soll genau so sein!
Beweis?
Ja….das Leben selbst liefert den Beweis! Sollte es anders sein, ….ja dann wäre es ja anders. Ist es aber nicht!

Alles anzunehmen also! Nicht dagegen wettern, kämpfen u.v.m.
Auch oder vor allem unangenehme Dinge pflegen wir in der Regel ja gerne beiseite zu schieben, zu ignorieren, zu betäuben mit sogenannter Freizeit…
Aber auch grade diese Dinge wünschen sich nichts anderes als Annahme…liebevolle Annahme.
Freilich sollte man zum Beispiel nicht immer nur einen Advent als "Sündenbock" der inneren Einkehr und Annahme verwenden. Das Jahr hat auch noch 11 weitere Monate, die sich dies wünschen!
Das Jahr hat nicht nur einen Tag, wo man mal eine Mutter "aus dem Regal nehmen und abstauben" darf. Es hat 365 Andere, um sie zu ehren.

Das Jahr hat 365 Tage für alle möglichen Gelegenheiten einer Bewusstheit!


Vielleicht ist es also ein guter Beginn und die Stimmung – auch trotz Nicht-Advent – entsprechend, dass man grade jetzt vermehrt beginnt, in sich zu gehen….auf sein Herz zu hören, alles liebevoll anzunehmen…. "auszumisten", was sich in all den Jahren da mehr oder minder unbemerkt angesammelt hat an "Altlasten". Wenn man da einmal klar Schiff macht, könnte es durchaus sein, dass man dann auf sein Inneres, das ungeschminkte, unmaskierte Ich stößt.


Die Natur hat auch Winterschlaf gehalten. Erwacht jetzt grade wieder neu! Weshalb sollte der Mensch nicht ebenso tun dürfen…?

Aus welchem Grund wundert sich wirklich so mancher im Heute, dass sein Geist immer zäher, immer langsamer, immer blockierter funktioniert?
Dass teils der Körper schon in Streik tritt und protestiert? Oftmals lauthals…?! Wir kennen dies in leichten Fällen mit Müdigkeit? JA?  Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Magenproblemen? JAAA…?
In heftigen "Fällen" diesen Streik auch unter dem "Sammelbegriff / Modewort: BURNOUT"…?


Bevor eine Leichtigkeit, ein Glück beginnen kann…darf vorher "altes Gerümpel" erst angesehen, geklärt und angenommen werden, damit es gehen kann!

Dieses "alte Gerümpel"….zumeist bislang abgelehnte, betäubte, weggeschobene alte Gefühle…hat keine Halbwertszeit, kein Verfallsdatum. Gefühle sind, um gefühlt zu werden! So wie Bonbons sind, um gelutscht zu werden!

Haben wir sie denn endlich dann liebevoll geklärt und angenommen… dann können sie gehen. Sie haben keinen Bock drauf, ewig in uns herum Wahl der Gedankenzu spuken. Sie lassen uns dann los – nicht umgekehrt!


Ich wünsche Euch allen noch eine weise Wahl der Gedanken… Eurer Gedanken… und einen wundervollen Tag, eine coole restliche Woche… ja ein sensationelles Leben… voller Frieden, Leichtigkeit und Einkehr!

Euer Prinzerl

Bildquelle: Pixabay, FB

8 Antworten

  1. Habe seit 4 Wochen neue Mieter über mir, die mir wortwörtlich am Kopf rum trampeln. Alles reden hat nichts gebracht.

    Wie soll man bei so einer Situation, die einem selbst langsam an die Gesundheit geht, positive Gedanken fassen? Natürlich bin ich dankbar, ein Heim zu haben usw.

    Doch auf diese Nachbarn kann ich gut und gerne verzichten.

    1. Liebe Anna!

      Danke für Dein offenes Statement! Es wäre in der Kürze nun vermessen, Deine Situation zu beurteilen und hier mit “schlauen Tips” um mich zu werfen.
      Doch aufgrund Deiner Schilderung klingeln da auch bei mir noch Erinnerungsglocken! Ich habe auch eine Partei ober mir, wo man glauben könnte, da wohnt wohl eher ein Elefant. Und der träte noch sanfter auf…

      Grundsätzlich hatte ich mich auch ziemlich geärgert, da – in dem Fall eine Dame – zu jeder Tages- und Nachtzeit diesen Gang vorlegt. Und je mehr ich mich ärgerte, desto mehr richtete sich mein Augenmerk noch auf deren Getrampel.

      Irgendwann einmal begann ich, mal ganz genau mich selbst zu beobachten. In mich hineinzuhören und ganz genau dorthin zu fühlen, woher dieser Ärger kam. Was mich denn daran so aufregte. Ihn richtig zu spüren, mal hochkochen zu lassen.
      War es womöglich am Ende diese vermeintliche Rücksichtslosigkeit?

      Nach einem Spiegelprinzip bekommt man ja oft vor Augen gehalten, was man selbst ist, tut… oder zumindest zutiefst ablehnt.

      Ich selbst wurde immer so erzogen, dass ich – zumindest absichtlich – nie auf anderen herumgetrampelt bin. Das konnte es also nicht gewesen sein.

      Lehnte ich das Herumtrampeln auf Anderen ab?  Wohl wahr! Das tue ich.
      Jetzt wurde die Spur also “heißer”!

      Zurück aber nochmal zu der Dame!
      Sollte ich meinem Ärger Luft machen? Sollte ich sie beschuldigen?
      Weiß die Gute am Ende nicht einmal, dass sie jemandem auf die Nerven geht?

      Irgendwann stand da für mich auf einmal die Frage im Raum: Wie sehr trample ich eigentlich auf mir selbst herum?
      Nicht zuletzt, indem ich diesem Ärger ständig Energie, Futter zuwende…

      Im Gegenzug dann die Frage: Was würde mich hindern, dies nicht einmal genauso zu tun? Herumtrampeln… Gestünde ich mir dies – zumindest in Gedanken – einmal zu? OHNE dann ein sogenanntes schlechtes Gewissen zu haben?

      Und dann war ich beim zweiten Punkt: woher denn käme ein schlechtes Gewissen, wenn nicht schon aus früher Vorzeit meines Lebens? Einer Anpassung! Wenn im Grunde genommen nicht nur Ärger, sondern auch eine gewisse Art von Neid, Eifersucht auf das Tun anderer vorhanden wäre…?
      Weil andere ihr Ding durchziehen, ich aber nicht, weil… dies und jenes. Rechtfertigung, Vorwand, bla bla bla…

      Seitdem…
      …ward es still.

      Die Nachbarin ober mir trampelt weiter. Ich nehme es höchstens noch am Rande wahr.
      Ich habe nicht einmal diese Energie verschwendet, sie darauf anzusprechen. Weil sie nur tut, was sie tut.
      Wohl habe ich da meinen inneren “Knopf”, der gedrückt wurde, gefunden. Habe ihn betrachtet, auch wenn das für den Moment unangenehm war.
      Habe meinen Frieden gemacht damit.

      Diese “Knöpfe” die da in uns gedrückt werden, wurden zumeist schon vor langer langer Zeit angelegt. Das Leben bringt dann immer und immer wieder solche Situationen, “Arsch-Engel” in unser Leben, um uns an sie zu erinnern! Um uns ihrer endlich anzunehmen. Das was grade im Außen geschieht, ist nur der Bote!

      Vielleicht konnte Dir meine “Geschichte” einen Ansatz liefern liebe Anna…

  2. Hi Prinzerl,

    danke für deine wahren Worte. Ich denke, dass jeder Mensch intuitiv fühlt, dass sein Denken sein Handeln, seinen Alltag, sein Leben bestimmt. 

    Aber – leider nehmen sich nicht viele Menschen ausreichend genug Zeit und Muse, um dem, was sie intuitiv spüren, auch genügend Freiraum zu geben. Weil anderes immer wichtiger erscheint, weil es immer schnell gehen muss. Nur wer die Möglichkeiten hat, auch finanzieller Natur im Sinne von Möglichkeiten, kann einen Schritt zurücktreten aus diesem Kreisel und begreifen, dass seine Intuition schon richtig war und er nur nicht richtig zuhören konnte. 

    Mir ist es gelungen – ich bin jetzt LangsamMacher und zuFüßler!

    Liebe Grüsse, Jana

    1. Hallo liebe Jana!

      Sehr aufmerksam habe ich Deinen Kommentar gelesen. Und ich freue mich für Dich, dass Du für Dich einen bewussteren Weg finden konntest. Vermutlich noch finden wirst … denn nichts ist Stillstand.

      Was nun die anderen Menschen betrifft…

      …ich versuche mich loszusagen vom “Bedauern” Anderer. Denn ihr Weg ist nicht meiner… und umgekehrt. Ich sähe es in diesem Fall wie zum Beispiel ein Gastronom. Ich versuche durch mein Tun etwas interessantes anzubieten. In meinem Fall gedankliche, seelische Köstlichkeiten. So interessant, dass der/die Eine oder Andere vielleicht sogar “probieren” mag. Ich versuche einzuladen, zu inspirieren…

      Was nun jeder daraus macht…, ob er/sie die Einladung annimmt…  DAS kann und will ich niemals bestimmen. Jeder Gast ist ein herzlich willkommener Gast. Und wenn jemand nicht annehmen will, so bleibt er dennoch immer herzlich willkommen.

      Das tägliche Leben im Draußen liefert heutzutage immer mehr Anstoß. Es beginnt immer mehr an allen Ecken und Enden zu haken. Menschen beginnen sich seit geraumer Zeit zu fragen, zu besinnen. Zuvor war vieles auf Funktionieren des Menschen ausgelegt. Auf entsprechende Ablenkung. Langsam – so scheint mir – gibt es eine Wende.

      Du bist nun auch ein “Beispiel” dieser Wende. Du gingst in die Bewusstheit. In Deinem Fall sogar wortwörtlich zu nehmen! Und es ist wichtig, dass wir tun, was wir tun.

      Mir hat Dein Beitrag über das “richtige Gehen” auch einen wichtigen, interessanten Anstoß gegeben, den ich nun bewusst und willig in Umsetzung bringen möchte…  🙂

      Und ich werde mir erlauben, Deinen Beitrag zu verlinken…  😉

  3. Ich bin ein sehr emotionaler Mensch. Auf der einen Seite kann ich mich richtig ausgelassen freuen, auf der anderen Seite bin ich aber auch schnell auf 180, wütend, traurig, unsicher. Und das, obwohl es meistens gar nicht notwendig wäre und auch überhaupt nicht weiterhilft. 

    Klar weiß ich, dass das unnötig ist. Oft sind die Gefühle und Emotionen aber einfach stärker als der Kopf. 

    Liebe Grüße
    Jana 

    http://www.comfort-zone.net

    1. Liebe Jana!

      Danke für Dein offenes Statement von Dir!

      Ich für meinen Teil würde nun meinen, dass emotional sein einfach eine Menschlichkeit ist. Eher allzu oft wird dieses Emotionsleben von vermeintlichem Verstandesdenken völlig platt gemacht. Ratio.

      Ob es nun aus der Situation heraus “nötig” ist, könnte man nun vielleicht aus anderem Standpunkt so betrachten: Wenn Dir im täglichen Geschehen etwas begegnet, dass oft blitzartig Deinen Ärger auf sich zieht…  Das Gegenüber (ob nun Situation oder Mensch, oder Ding…) schaufelt in diesem Moment nicht den Ärger in Dich hinein!  Der ist da schon! Und zwar vermutlich schon lange lange Zeit!

      Das oder der Dir da begegnet, vermeintlich ärgerliches tut… der ist nur da.

      Er tut nichts Gutes… oder auch nichts Schlechtes. Er/sie tut einfach. Punkt. “Gut” oder “Schlecht” ist nur ein menschliches Gedankenkonstrukt einer Bewertung, Beurteilung… und meist auch Verurteilung.

      Der oder das Dir da begegnet, ist aber nun nicht “zufällig” da. Es hat einen Ursprung. Und zwar in uns selbst! Irgendwann haben wir auf eine Art und Weise Gedankenergien erschaffen… oftmals völlig unbewusst. Die haben wir ausgesendet. Und sie kehren zu uns zurück.

      Und die drücken dann innere Knöpfe und lassen uns in die Luft gehen!

      Was machen wir? Wir ärgern uns… denken und reden uns etwas schön, arrangieren uns irgendwie, schließen mitunter faule Kompromisse… verdrängen… und weiter gehts. Versuchen aber erst gar nicht, das zu erkennen, was uns diese Wut, den Zorn, den Ärger beschert.

      Und zumeist sind dies eigene Mängel oder Ängste.

      Ob diese begegnenden Dinge also so wirklich unnötig sind…?  😉

      Zumindest sind sie Boten, Hinweise, “Arsch-Engel”… die uns in – zugegeben manchmal oft seltsamer Form – hinweisen wollen. Damit sie ihre Botschaft überbringen … und letztlich gehen können!

      Liebe Grüße auch an Dich!

  4. Hallo!
    Wow, deine Worte machen mich sehr nachdenklich!
    Dein Bericht schafft für meine derzeitige Situation einen ganz anderen Blickwinkel. Ich setze mich jetzt mit einer guten Tasse Tee in die Sonne und lass das Gelesene erstmal auf mich wirken… Oh… gerade fängt es an zu hageln . Hmm. .. dann mach ich es mir eben vor dem Fenster gemütlich!
    Du wirst in Zukunft sicher von mir hören!

    Allerbeste Grüße,

    Tine von https://frauensache.wordpress.com

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