Das Leben findet immer einen Weg

Ursprünglich ein Zitat aus einem bekannten Reptilienfilm: "Das Leben findet immer einen Weg"…

 

Willkommen liebe Freunde zu diesem Blog!

Heute möchte ich dieses Film-Zitat einmal mehr in einem metaphorischen Zusammenhang beleuchten.

Ich hatte einmal das Vergnügen, mich an einem wunderschönen Fleckchen Erde – den Plitvicer Seen – für 2 Tage in höchst erfüllende Abgeschiedenheit zu begeben.

Falls es so manchen nun verwundert, wie das möglich sein soll… an einem solchen Ort…!?!?
Ja – es ist… war möglich!

Alles zur richtigen Zeit!  🙂

Wie es die vorherrschende Jahrzeit so mit sich brachte, erschien die sonst so wundervolle, saftig grüne Landschaft… eher in "nackiger" Weise.
Die Natur hatte einen Teil ihrer Verhüllung noch nicht wieder hergestellt.

 

Das Leben findet immer einen WegUnd wie oft fanden wir uns selbst schon in so einer ähnlichen Situation? Sei es nun, dass äußerliche Umstände dies bewirkt haben. Oder dass so manch Mutiger sich absichtlich, vollen Bewusstseins "nackig" gemacht hat…!? Masken, Verkleidungen, Rollen fallengelassen hat… Unsere Wurzeln, unser Ich sichtbar wurde…

Doch grade diese "Nacktheit" nun erlaubte mir, einen Blick auf oftmals ungesehene Stellen zu richten. Dinge zu sehen, die sonst im Verborgenen blieben. Ohne Ablenkung.

Die Natur erlaubte ob dieser "Offenbarung" Einblick in eine unglaubliche Verwurzelung von Leben. Obwohl nun zum Beispiel dieser Baum grade an seinen Wurzeln entblößt ist… so steht er doch wehrhaft und stark in seinem Leben.

Wie sehr gelingt uns Menschen dies?

 

Und weiter…
…es erlaubte mir den Verlauf des Wasser an Stellen zu beobachten, die ich zuvor dort nicht einmal vermutet hätte…

Das Wasser.

Jenes Wasser, dass sich – gleich dem Leben – immer und überall seinen Weg sucht… und findet! Egal, welche "Barrikaden" der Mensch erschafft…

An jenem Ort war nur das Wasser, die Natur, eine eigene Art von Stille… das Leben… und ich.

Ein Ort, auf sich…, in sich zu hören und zu gehen. Sich wahrzunehmen. Eigene Gedanken wahrzunehmen. Festzustellen, zu erleben, ob oder wie sehr ich mich in diese Natur einfügte, sich in mich eindringen ließ.


Wie bringe ich dies nun mit meinem Blog-Titel in Einklang…?

Das Leben findet immer einen Weg!

Es fand zum Beispiel den Weg, dass ich dort just zu diesem Zeitpunkt war.
Es findet im Grunde genommen jeden Tag, jede Stunde, ja jede Sekunde seinen Weg zu dem Geschehen, das eben gerade IST!

Man mag nun herumphilosophieren, gleich der Überlegung, was wohl zuerst gewesen sei: Das Huhn – oder das Ei.

Doch sagt mein Herz mir, dass es ein gänzlich eigener Reigen von Energien ist, die sich zeitlos immer zum "richtigen" zusammenfinden … und auch wieder trennt.
Nicht menschlichen Vorstellungen, Erwartungen folgend… sondern seinen eigenen "Gesetzmäßigkeiten"…

Irgendwie absolut unverständlich… und doch erreicht mich ein sanftes Gefühl der Vertrautheit…

Das Leben findet immer einen WegJeder Tropfen Wasser, der an mir vorbei rann, war ein einzigartiger Tropfen.
Gleich dem Leben. Jede Sekunde war und ist eine einzigartige Sekunde…

…die so nie wiederkehren wird.


Das Leben findet immer einen Weg!

Für Dich, für mich… für uns alle!

Es stellt sich für uns einzig die Frage: Wie bewusst gehen, folgen wir diesem Weg…?


In diesem Sinne wünsche ich Dir eine wundervolle Wochenmitte. Auf Deinem Weg des Wassers, des Lebens!

Lasse Deine Fantasie spielen, Dein Herz Kompass sein…

Dein Prinzerl

Bildquelle: Eigen (C)

2 Antworten auf „Das Leben findet immer einen Weg“

  1. Es stellt sich für uns einzig die Frage: Wie bewusst gehen, folgen wir diesem Weg…? Leider muss ich gestehen…ich gehe wahrscheinlich viel zu schnell. Obwohl ich mir sicher bin das man seine Zeit mehr genießen sollte

    1. Vielen Dank für Deinen Einblick lieber Frank!

      In der Tat… wie bewusst gehen wir diesen Weg? Gehen wir ihn bewusst, ist – so mein Gefühl – egal, welche Geschwindigkeit damit verbunden ist. So wie es ist, ist es richtig! Das Jetzt bietet jederzeit die Entscheidungsmöglichkeit, bewusst zu sein. Bewusst zu machen. Meine Erfahrung hat mir erlaubt, just in den Momenten, in denen ich bewusst mache/werde, schier „automatisch“ eine Art „Zeitblase“, Verlangsamung eintritt.

      Und ob Du genießen „solltest“…? Dies ist so eine Möglichkeitsannahme. Wenn Dir wirklich danach ist, dann erlaube es Dir! Tu es! Eine zweite – genau gleiche – Situation kommt nicht mehr…  🙂