Die Leichtigkeit – Tatsache… oder versteckte Bequemlichkeit?

Die Leichtigkeit. Ist sie im täglichen Leben einfach abhanden gekommen? Wird damit auch vielfach plumpe Bequemlichkeit geschickt getarnt?
Oder gibt es sie noch…?

Wie achtsam sorgen und folgen wir einer Leichtigkeit in unserem Leben? Wie passt Achtsamkeit generell in dieses Thema???


Willkommen meine lieben Leser und Leserinnen!

Allzu schwere Themen umranden unser heutiges Dasein. Tagein – tagaus!

Grade dieser Tage, wo sich nun Meldungen immer mehr verdichten, dass z.B. über Atomschlag gesprochen… nein – falsch… vielmehr gedroht wird.
Da verstehe ich die Welt nicht mehr.

An sich glaubte ich irgendwann einmal, mit dem Alter würde das Verständnis zunehmen.
Doch grade in solchen zuvor geschilderten Themenbereichen scheint mein Fähigkeit zu verstehen, immer mehr dahinzuschmelzen.

Oh ja… die Mechanismen von Wut, Zorn, Minderwertigkeit, etc….  Alles also letztlich Ableger einer allumfassenden Angst sind mir schon klar!
Und dennoch… solche "Entgleisungen", "Zuspitzungen" um letztlich das Bestehen dieses Planeten, der Menschheit, geht genau ins Gegenteil eines Verständnisses.
Oder ist dieses Geschehen – ganz simpel – einzig Abbild und schier logische Schlussfolgerung sich immer mehr ausbreitender Angst…???

War dies aber immer schon so? Sahen wir dies immer so?

Oder war da zumindest einst eine unbedarfte Kindheit, in der vieles dessen nicht existierte? Während oder in dieser Kindheit im Zuge einer Anpassung erst Angst mit all seinen Ablegern erschaffen wurde?

Hier auch ein kleiner Filmausschnitt aus "The World Beyond", der wieder einmal sehr treffend Themen des täglichen Lebens zwischen den Zeilen anspricht… (In diesem Kontext "wichtig" bis Minute 13:15. Wer allerdings Lust hat, kann sich diesen Film natürlich gerne ganz ansehen, soferne er ihn nicht schon kennt…)

 

Was also, wenn alles möglich ist…?

So auch eine Leichtigkeit…? Als Kind konnten wir vielleicht mir diesem Wort an sich, noch nichts anfangen. Aber umso mehr mit dessen Bedeutung!

Erst kürzlich begegnete ich einer Aussage zu diesem Kind-Sein. Im Hinblick auf eine "Innere-Kind-Arbeit". Dass diese eigentlich gar nicht notwendig sei. Wir bräuchten uns doch nur zu erinnern, was wir als Kinder (zumindest bis zur/nach erfolgter Anpassung) gerne gemacht hätten… dies wieder tun… und damit wäre das Innere Kind "automatisch" geheilt. Wenn´s so leicht dann bloß ginge! Denn im Grunde genommen erfolgt von Beginn an Anpassung. Es entstehen mitunter von Beginn an unwahre Gedanken, Muster, Glauben, Lebensskripten, welche wir bis ins Heute tragen, schleppen. Und diese begünden – ganz und gar reduziert auf den Ausgangspunkt – Angst.

Auf einen flüchtigen Augenblick hin, scheint es manchmal schwer, diesem Angst- und Notwendigkeits-Treiben zu entrinnen.
Ob man nun noch TV und Radio hört oder nicht, ob man Zeitungen liest oder nicht…
…spätestens im täglichen Tratsch wird man unweigerlich wieder auf diese Themen gestoßen.

Oftmals stellt sich eine Flucht aus diesem gesamten Geschehen im Außen, nur in Form von kurzweiligen Unterbrechungen namens "Urlaub" oder anderwertigen Ablenkungen dar… Ja ein ganzer Industriezweig schöpft aus diesem Potential.
Und selbst diese Urlaube scheinen bei manchen straff durchgeplant, vereinzelt gestresst… um nicht zuletzt in dieser kurzen Zeit möglichst viel zu erleben, nichts zu verpassen was das restliche Jahr schon ausbleibt… oder im totalen Gegensatz dieser Seite, nur mehr irgendwo nichts tuend an einem sooooooo schönen Strand schier zu "verrotten", um z.B. längst überfälligen Schlaf einmal scheinbar nachzuholen…


Wo also bleibt das heutige Thema ab…?

 Die  LEICHTIGKEIT


Ja. Der Mensch hat es wohl in den Jahrtausenden seiner sogenannten Entwicklung – ich bezeichne sich vielmehr Verwicklung – geschafft, für alles Mögliche Ersatz zu finden, Hilfe zu finden. Vor allem im technischen Bereich.
Ja auch Ausreden, Vorwände zu finden, um dies oder jenes nicht mehr tun zu müssen… und sich damit ja angeblich doch mehr Freiraum zu schaffen. Das Leben "leichter" zu machen.

Doch…
…ich frage Dich:

IST ES TATSÄCHLICH LEICHTER?

Selbstverständlich. Es ist gewissen technischen Errungenschaften zu verdanken, dass z.B. große Entfernungen überwindbar wurden in kurzer Zeit. Dass es nahezu keinen Winkel der Erde mehr gibt, an dem man nicht erreichbar wäre…
…und doch…:
Hat dies die Menschen, das Leben, in dem Sinne "leichter" gemacht? Oder letzten Endes mehr Abschottung, Konfliktpotential, Entfremdung etc. gebracht…? Wurde einstige Begehrlichkeit in teils nervenden Überfluss verwandelt…?

Wo trenne ich nun tatsächliche Erleichterung von etwas… und geschickt getarnte Bequemlichkeit?

Wenn man heute durch die Straßen geht… jeder Wievielte starrt während des Gehens, Sitzens … egal wo … zunehmend nur mehr in Handy, Tablets, PC´s?
Wieviel Unterhaltung – so richtig Kommunikation – findet noch statt?

Können Menschen aufgrund verschiedenster Vernetzungen, noch ohne diese leben? Oder muss ständig Verbindung dazu bestehen. Ob in einer Arbeit, in einer vermeintlichen "Freizeit"…?
Und da ich grade das Thema Arbeit anspreche!
Ist diese zusehende Technisierung, also Ersatz des Menschen durch PC und Maschine, tatächlich so förderlich? Wieviele Arbeitsplätze gehen weiter und weiter verloren? Wovon wollen bzw. werden die Menschen also im Weiteren ihren Lebensunterhalt bestreiten? Wenn doch Maschinen ihre Arbeit erledigen! Oder wollen die Menschen eigentlich gar nicht mehr arbeiten gehen? Läuft es darauf hinaus?
Kann man also hier tatsächlich noch von Erleichterung sprechen?

Können bzw. vielmehr oft noch… wollen sich Menschen miteinander beschäftigen, sich treffen, unterhalten, etwas unternehmen…
…oder ist auch hier ein regelrechter Schwund in Richtung Technik festzustellen?
Wollen Menschen sich noch begegnen… Auge in Auge… um eine Zweisamkeit zu begründen? Oder wieviel wird auch hier schon auf das "Versteck Technik" überantwortet…?
Inwieweit ist es noch wichtig, menschliche Kontakte zu pflegen? Oder ist zunehmend immer mehr bevorzugt, dass ich diesen allfälligen Kontakt per Knopfdruck / Mausklick einfach beenden kann?

Gehen Leute heute noch einkaufen… oder wie modern … immer mehr … wird ein Online-Shopping?
Begründung?
Viel billiger, direkt nach Hause, kein Aufwand! Billiger ist nur suggerierte Scheinwelt!

Nach Hause…ja will ich denn nur mehr zuhause kleben. Und kein Aufwand…?  Was soll das denn?

Und irgendwann soll noch einer für uns das Atmen, das Denken übernehmen…!?

 

Im Grunde ja sogar strebt man offenbar auch bereits dorthin! "K I"… die künstliche Intelligenz. Mitterweile warnen die Ersten schon davor. Sind also einstige Sience-Fiction-Stories a´ la "Terminator" auch nicht mehr allzuweit entfernt? Übernimmt irgendwann eine Maschine das Denken und Entscheiden? Sägen wir uns denn nicht auch damit einen Ast nach dem anderen ab, auf dem wir sitzen…?


Wo also ist die Leichtigkeit?  Die Leichtigkeit des Tuns?  Die Leichtigkeit des Lebens…?


Um nun aber nicht einzig auf die Technik abzuzielen, zu "spotten"…
…nehmen wir doch den neuen "Gott namens Geld" in Einbezug!

Wie sähe es denn so aus?

Wer hortet Geld? Wer läuft dem Geld nach? Nichtzuletzt aufgrund des Systems beides möglich!
Macht die Existenz des Geldes – ursprünglich als Ersatz des Warentausches gedacht – ein Leben letzten Endes wirklich "leichter"…?
Für die, die es horten … wohl möglich.
Für die, die es brauchen, um über die Runden zu kommen… wohl eher nicht!
Und ich will jetzt keine ohnehin bekannten Statistiken bemühen müssen, wie dieses Geld unter den Menschen dieses Planeten verteilt ist… wer also "kann"… und wer vielmehr "muss"…
Geld wurde also auch von einigen wenigen missbraucht. Es wurden damit Macht- und Kontrollkunstrukte geschaffen.

Ist Geld so gesehen also einzig eine Form von Ausgleich…? Oder liegt mit der Verwendung, der Bedeutung, die Geld gegeben wurde, schon vieles längst in grobem Ungleichgewicht…? Wohnt ihm noch Leichtigkeit…, Balance inne… oder haben wir uns damit "beschwert", unser Boot selbst überladen und einem Kentern nähergebracht…?

Leichtigkeit


Wie schon eingangs erwähnt… sehr Vieles wird nur mehr zur Last degradiert, zum Problem, zum Aufwand!
Nichts ist mehr mit Chance, etwas zu tun, zu schaffen, zu er-schaffen, verbunden!

Nehmen wir ein sehr bekanntes Beispiel namens Arbeit!
Freilich – ich gebe zu: im Wandel dieses Systems namens "Leben" hat auch hier eine starke Veränderung stattgefunden. Als Arbeitender ist man zumeist nur mehr "Nutzvieh", Nummer auf einem Papier, dass einen Umsatz- oder Arbeitsauftrag zu erfüllen hat.
Wieviel alleine schon wurde durch die sogenannten technischen Entwicklungen an Arbeit weggenommen!?!? Weil Computer, Roboter ja weniger anfällig seien. Perfekter, länger und effizienter nutzbarer seien!?
Das Gut "Mensch" wurde und wird immer mehr ersetzt – wie schon zuvor erwähnt!

Erleichterung… Leichtigkeit also…?

Mit der Arbeit Spaß und Leichtigkeit zu verbinden ist für heutige Verhältnisse oft schon ein schier unlösbares Anliegen.

Wer geht heutzutage, bitte noch aus reinem Spaß an der Sache, arbeiten…???


Nicht, weil man etwa selbst eine zu schwache, schlechte Einstellung hätte.
Aber mit dem geltenden System wurde Druck erschaffen, der gemäß Hierarchie ganz einfach von oben nach unten weitergereicht, -getreten wird!

Und man ist – in Anbetracht des Austausches Mensch gegen Maschine – und des Überhandnehmens an Menschen ohne Beschäftigung austauschbar.
Man ist in gewissen Rahmen "erpressbar" geworden, da ohne das System – allem voran das System "Kapitalismus / Geld" – ein Überleben nicht möglich ist. Und das Druckmittel ist Angst. Soweit das Auge reicht!

Leichtigkeit also…? 

DAS eben grade nun war und ist die harte Variante der Realität.


Deshalb nun die Frage an Dich:

Wie gestaltest Du Dir Leichtigkeit in Deinem Leben…?

 

Leben hat bekanntlich viele Seiten!

Darunter…: eine Äußere… und die viel Wichtigere – die Innere!


Wie es schon oft in meinen Blogs zutage gefördert wurde, ist unter den Menschen schon seit unzähligen Generationen ein Anpassungsprogramm maßgeblich daran beteiligt, dass sich im Heute jene Umstände so darstellen, wie sie es eben tun! Und die Spirale nach unten scheint sich zu beschleunigen…


Der Mensch scheint in sich in seinem Streben schon vor langer Zeit "verrannt" zu haben. Er verwickelte sich wohl immer mehr in vermeintlichen Fortschritt im Außen. Jedoch gleichzeitig immer mehr in einem Ablegen von Bewusstheit, Eigenverantwortung. Sei es nun dass diese beiden wichtigen Dinge an Personen "übertragen" wurden oder technischen Errungenschaften. Beides lief und läuft daraus hinaus, dass man nicht mehr selbst tun, tragen, erledigen muss… möchte…! Zumindest nicht mehr, als im unbedingt notwendigen Ausmaß…


Nun mal so ein Herzgedanke, der sich hier bei mir einstellt…
…im Sinne einer nun mal herrschenden Polarität des Lebens…:

Wie in aller Welt soll Ausgleich, Leichtigkeit eintreten… wenn sich doch offenbar die gesamte Verwicklung nun sehr einseitig hin bewegt?

Wenn wir uns alle miteinander immer mehr in Angst verstricken, verwickeln lassen! Angst, die jedoch nicht unbedingt im Außen erzeugt wird.

Die Angst… JENE ANGST… sie ist schon in uns. Schon sehr lange. Über Generationen hinweg weitergeben, selbst genährt. Und jetzt wird sie durch Dinge, Geschehnisse im Außen berührt. Aktiviert.

Beispiel gefällig?

Begriff: "Krieg"

Ich zähle mich mittlerweile – höchst dankbar – zu einer Generation, die keinen Krieg (mehr) live miterleben musste. Und dennoch… Ich kenne Erzählungen aus meinem Familienkreis, Bekanntenkreis, aus Schule, Medien und noch viel mehr. Und ich würde doch jetzt rotzfrech lügen, würde ich bestreiten, dass diese ganzen Berichte von sich ausweitenden Krisen, teils schon fast Kriegen, Drohungen mit Atomwaffen keinerlei Angst in mir schaffen würden! Angst… ist also ein durchaus generationsübergreifendes Relikt, mit dem sich sehr gut dirigieren lässt!

Es sich also zusehends verwickelt…. jedoch nicht entwickelt!

Keine Entwicklung, ein Lösen von Verwicklungen, Verstrickungen also, die nach herkömmlicher Bedeutung ja Freiheit, Leichtigkeit ermöglichen sollten…
Oder kommt die im Sinne eines universellen Lebens-Maßstabes vielleicht erst viel später…? Muss es tatsächlich also erst wieder mal wirklich "knallen", damit sozusagen nichts anderes übrig bleibt, um endlich den Arsch in die Gänge zu bringen… Auf dass das Spiel dann letztlich von Neuem losgehen möge…

Denn…: Wie oft hat es denn bereits geknallt in der Historie der Menschen…!?!?!?

Und wo stehen wir jetzt? Haben wir gelernt…?

Lässt man also das Boot einfach mal weitertreiben…, weiterneigen auf die eine Seite…? Wenns kentert, absäuft… na dann isses halt so…
…oder hat der Mensch Dank seiner Schöpferkraft die Möglichkeit, schon beizeiten auszugleichen?

Hätte … vielmehr!

Nur: "Hätte", "könnte", "müsste", "sollte"…  All dieser fiktive Mistkram einer scheinbaren Wahl.  Alles nicht im JETZT und HIER!


Nur…: worauf wartet man? Auf einen bestimmten Moment?

Es gibt hier keine Zeit, keinen Moment, der geeigneter ist, als das JETZT!

JETZT zeigt keine Zeiger. Keine Gewichtung auf eine Fiktion namens Zeit.

Leichtigkeit

Erwarten wir, dass irgend jemand anderer anfangen soll? Jemand anderer schon machen, richten wird? Nicht zuletzt Gott? "Die Anderen" eben… bloß man selbst nicht!
Doch in welchem Ausmaß?
Erwartung, Hoffnung, Wunschtraum?


Tja…
…und nun genau jene innere Entwicklung…
…zu dieser tun sich zwar leichte Anzeichen eines "Erwachens" auf.

Doch sehr tröstlich wirkt diese Entwicklung noch nicht…
…denn wielange nun schon wandelt der Mensch auf diesem Planeten? Wieviele Götter, Propheten und Weise, wiesen schon lange und eindrucksvoll in die Richtung hin, in der der Mensch Leichtigkeit erfahren könnte…  Und doch flüchtet man sich teils neuerlich in moderne Formen der Verantwortungsabgabe… 

Da wird auf Steine, Karten, Engel, Geister/Ahnen, Energiewesen, Quanten und noch vieles mehr geschoben! Die helfen, die heilen, die tun und machen…

Sorry… aber bei allem offenen Ohr für Spiritualität… das halte ich für definitiven Bockmist!  HIER SPIELT DIE MUSIK!  laugh

Wir selbst sind hier, um zu tun. Um "Klarschiff" zu machen. Das war immer unsere Aufgabe, ist sie jetzt, wird sie immer sein. DASS ist Eigenverantwortung. Und wer´s nicht rafft, der wird wieder und wieder und wieder seine Gelegenheiten bekommen, sich unter "Beweis" zu stellen…    Leben ist geduldig.

 

Und doch: Die Übermacht scheint noch immer in der Unbewusstheit, der Verwicklung zu liegen.

Gewisse nutzen dieses Desinteressse, diese Unbewusstheit natürlich sehr zu ihrem Vorteil. Die Unbewussten jedoch jammern nur. Protestieren, schreien, machen sich mitunter mit Gewalt Luft…
Tagtäglich überhäufen sich Meldungen, Darstellungen der Kritik an diesem oder jenem.
Sie greifen es an, denunzieren es, stellen es lauthals an den Pranger.

Wird jedoch – anstelle des ständigen Anprangerns – eine Lösung geboten? Eine ganz konkrete Lösung?

Das Innen also bleibt unbewusst. Weil zuviel Aufwand! Der Kreis schließt sich also wieder!
Ein Weg des geringeren oder geringsten Widerstandes. Schön auf Andere abschieben – DIE sind ja die Schlechten, Bösen.

Diejenigen, die Lösungsansätze böten… die überhört man. Tut sie als Querulanten, Besserwisser etc. ab. Stellt sie auf Abstellgleise.

Doch wie auch kürzlich in einem Film wieder verpackt, das inhaltliche Statement:
"Die Menschheit wurde gewarnt. Und doch fährt sie weiter auf den Eisberg zu. Will ihn scheinbar rammen und sehenden Auges untergehen!"

 

Muss es also tatsächlich soweit gehen, dass der Untergang unmittelbar vor Augen steht…?

Leichtigkeit also…?

Man könnte durchaus jetzt so interpretieren, dass ich grade eben in meinem Beitrag, auch nichts anderes täte, als aufzuzeigen, zu kritisieren. Wohl wahr.
Aber noch bin ich ja nicht fertig!  wink

 

Für mich nun, der ich ja auch erst einmal "erwachen" durfte, noch darf… aus meiner Umnachtung…
…für mich stellt sich seit jenem Moment "Leichtigkeit" ein, seit dem ich begonnen habe, anzunehmen, was IST!
Die "Lösung" steckt also nicht im Außen!!!

Nichts, was ist… oder nicht ist… soll gemäß Gesetzen des Lebens nicht sein… oder eben umgekehrt schon sein!
Alles, was IST, ist genau richtig! Soll uns vor Augen halten!
Auch wenn unser vertrackter Verstand sich daran mitunter einige nicht vorhandene Zähne ausbeißt! Ein Ego zu revoltieren beginnt.

Natürlich würde ich jetzt lügen, wollte ich behaupten, dass alles, was mir nun so in meinem Leben begegnet, "leicht" wäre. "Angenehm" wäre.
Es hat aber auch nie jemand behauptet oder gar notariell beglaubigt, dass etwas im Leben ständig "leicht" oder "angenehm" sein müsse!


Doch…
…einzig die Art und Weise, wie ich mit etwas umgehe, kann die Sache nun schwer machen… oder leicht(er)!

Wenn ich nun beginne, mit irgend etwas zu hadern, die "Ungerechtigkeit der Welt" ins Spiel bringe, mich zum Opfer mache, meine Verantwortung ablehne, abgebe… mich in der Tat dann selbst zur Marionette von Anderen, Anderem mache…  was wohl wird dann sein? Ich mache es mir selbst schwer! Ich beginne festzustecken im eigenen Morast unproduktiver, schwerer Gedanken. Ich stecke im Problem, lasse mich durch Angst lähmen und fesseln.
Nehme es nicht an und halte Ausschau nach Lösungen…

Leichtigkeit

Wenn ich aber nun annehme, was grade IST…!

Das heißt 1. schon mal nicht, weil es jetzt grade ist, muss es auch noch morgen, übermorgen oder in 5 Jahren sein!
Und das heißt 2. auch schon mal nicht, dass ich mich deshalb nicht genauso ernst damit auseinander setzen könnte!

Nur…: brächte es mir etwas, wenn ich mich zum Opfer machte…?
Ja! Mehr Ärger, mehr Opfer.
Denn das Leben sagt Dir dann: "Deinem Willen nach geschehe Dir. Was Du ausstrahlst… sollst Du natürlich bekommen!"


Leichtigkeit also…?!

So bekommt – jetzt mal das gesamte Außen vorlassend – dieser Begriff "Leichtigkeit" doch eine fassbare, "erklärbare" Seite … nicht wahr!?


Ein Beispiel nun aus meinem Leben, vielmehr dem meiner Frau:
Sie hatte – nach langer Suche – Arbeit gefunden.
Nun.
Oftmals ist diese Arbeit anstrengend, Kräfte raubend. Länger tun, ohne Pause tun, Arbeit von anderen mitmachen… usw.
Und doch HAT sie diese Arbeit!
Und… wenn jetzt freilich nicht alles … aber sie LIEBT diese Arbeit. Bringt sich mit vollem Einsatz ein, wo andere bei bestimmter Zeitanzeige alles liegen und stehen lassen. Möchte sich da weiterbilden.
Sie lebt es in gewisser Weise, wo andere schon längst davongelaufen und hingeschmissen hätten.
Allerdings: wo ergibt sich dann mitunter die Grenze, wo man noch liebt und möchte… und aber womöglich nicht mehr kann, weil genau diese Liebe und das Möchten von der "Gegenseite" schamlos ausgenutzt wird…? Gibt es noch allzu viel Spielraum, um dies zu unterbinden? Habe ich noch wahnsinnig viele Möglichkeiten, mich einzubringen, Vorhaben umzusetzen?

Nun also frage ich: Kann ich mit Liebe zum Tun an sich Leichtigkeit IN mir schaffen…, auch wenn es im Außen oftmals weit nicht so aussieht…? Wenn hier definitiv innere und äußere Welten kollidieren?

JA.
Ich kann!


Kann ich im Umgang mit mir selbst Leichtigkeit schaffen, indem ich zuerst einmal herausfinde, wer ich wirklich bin? Masken und Theater ablege und meinem Herz folge…?
JA.
Ich kann!

Kann ich dadurch dann auch im Umgang mit anderen Leichtigkeit schaffen, indem ich aus Bewusstheit, Eigenverantwortung, Respekt und Liebe zu mir selbst heraus… diese auch anderen Menschen schenken kann…?
JA.
Ich kann alles, wenn ich es möchte!

Der Weg beginnt von innen nach außen!


Ich kann nicht von Anderen erwarten, fordern etc., was ich nicht selbst mir gegenüber zu vertreten, zu denken, zu handeln bereit bin! So funktioniert das nicht!

Bin ich bereit, in den täglichen Spiegel zu sehen???

Bin ich bereit, dieses tagtägliche Bewertungs- und Objektdenken über "gut" und "schlecht", über "positiv" und "negativ" abzulegen… und anzunehmen, was ja bereits IST???

Kann ich dies mir selbst schenken und zugleich abverlangen… dann werden plötzlich Türen aufgehen, von denen man nie zu träumen wagte.


Leichtigkeit ist in meinen Augen also kein spritueller Hokuspokus, schon gar kein stumpes affimieren von Sprüchen, kein Anwenden von irgendwelchem Zeugs welches letztlich ja doch wieder nur Abgabe von Verantwortung ist…
…Leichtigkeit entsteht einfach nur in der bewussten, achtsamen und verantwortlichen Annahme dessen, was IST.

Ein entsprechender Umgang damit, einzig nur schon aus der Frage heraus:
Will ich mich jetzt runterziehen… will ich Opfer sein…
…oder will ich einen Sinn und Nutzen für mich erkennen und MEIN Leben weiterleben? Will ich mein Leben ERFÜLLEN… oder entleeren?

Leichtigkeit heißt für mich also: Ganz sicher nicht "blauäugig" in etwas hineinlaufen… Jedoch etwas möglichst bewertungsfrei, als IST, anzunehmen. Damit umzugehen, gegebenenfalls Lösungen zu schaffen. Kein Drama, kein Opfer, keine Verurteilung.

SEIN. LEBEN!

Leichtigkeit ist – für mich zumindest – keine Sache, kein Einfluss, keine Darstellung von außen… Sondern einzig Sache innerer Entstehung, Schöpfung, Einstellung. Unter anderem ein Produkt der Achtsamkeit.


Wenn Du lieber Leser, liebe Leserin… nun Lust hast…
…Lust Dich auch mal auf die Frage nach der Leichtigkeit Deines Seins einzulassen… eine kleine Hausaufgabe für dieses Mal:

Ich hab da zum Ausklang noch eine angenehme Musik, in der sich die Künstler wohl kaum getroffen hätten, um Schwere zu produzieren…
…sondern in der Leichtigkeit des Zusammenseins, ein gemeinsames Stück, Werk zu schaffen. Geschehen zu lassen, was geschehen will. Ein IST entstehen zu lassen.

Es trägt den bezeichnenden Titel:  "The Song of the Butterfly"

Und welchen Eindruck wohl vermittelt alleine schon ein Schmetterling…?

Schwere etwa…???

 

So Du also Lust hast… suche Dir eine angenehme Sitz- oder Liegeposition, schalte alle möglichen Störquellen aus…
…und erlaube Deinen Gedanken einfach mal dieser Melodie zu folgen… (Kopfhörer oder gute Anlage von Vorteil…)
…der Leichtigkeit der Töne…

Was nun Deine hinkünftige Zeit, Dein hinkünftiges Leben im Sinne eines achtsamen Lebens der Leichtigkeit beträfe…

Ich nehme nun einmal an, dass es in Deinem Leben ganz sicher schon Gelegenheiten, Geschehnisse, gab, in denen sich für Dich vieles…, alles… leicht anfühlte. Ich würde Dich an dieser Stelle von Herzen einladen wollen, noch einmal dorthin zu gehen. Nutzte vielleicht auch grade diese Musik für einen kleinen "Ausflug" dorthin… Nutze andere, Deine, Quellen, die Dich an jenen Ort der Leichtigkeit zu bringen vermögen…!

Gehe dorthin… und spüre noch einmal so richtig in dieses leichte Geschehen, die Leichtigkeit des Seins,  hinein. "Sammle" soviel wie möglich dieses Gefühls auf! Beobachte ganz genau, was Du wie gemacht hast, um leicht zu sein. Und nimm es letztlich dann mit ins Jetzt. Wende es an, so oft und intensiv Du nur kannst!

Für Dich!

Und nur für Dich!

Andere gehen Dich nichts an, sind nicht Deine Verantwortung!

 

Erfülle Dich selbst mit Leichtigkeit…
…und Du wirst irgendwann vielleicht erkennen, dass Du auch ähnlich leichte Weise, diese Leichtigkeit, weiterschenken kannst!

Habe somit noch viel Spaß, Entspannung… und Unmengen an Leichtigkeit…

Dein
Ernold Prinz

(Lifecoach, psycholog. Berater (i.A.), Sachbuchautor)

 

PS: Wer die Achtsamkeits-Beiträge nicht gelesen hat / erst jetzt "eingestiegen" ist…  Die Blogs sind gerne nachzulesen, zusammengefasst auf der Projekt-Seite  https://www.das-neue-ich.com/projekt-achtsamkeit-im-taeglichen-umgang/

 

Bildquelle: Pixabay – Beitragsbild gesamt (C) Das Neue Ich

Videoquelle: YouTube

 

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