Finde Freude in Deinem Leben! – Teil 1

Finde Freude in Deinem Leben!
Ein Satz… der mich in einem kürzlich gesehenen Film sehr berührte.

Herzlich willkommen liebe Freunde und LeserInnen in diesem Neuen Jahr 2018!

Wie war Euer Abschluss des Alten… und Beginn des Neuen Jahres?
Hat der/die Eine oder Andere von Euch auch wieder Vorsätze gefasst, die dieses Jahr ihre Umsetzung finden sollen?

Wie sehen diese aus?

Ich für mich, habe mir einen Vorsatz gefasst!
EINEN!

Dieser jedoch vermag selbst bei nur annähernder Verwirklichung sooooo viel Potential erschaffen, dass alles Andere ohnehin nur mehr Pillepallezeugs ist!

Bevor ich diesen Vorsatz aber nun vorstelle, darf ich mich in der Tat…
a) auf einen Film beziehen, den ich dieser Tage wieder einmal ansah.
b) Ich möchte mich auf Geschehnisse im eigenen Leben beziehen, die jene Verwirklichung wirklich ans Herz legen.
c) Da ja in einer heutigen Zeit oftmals viele "schwebende" Worte, im Grunde wunderschöne Aussagen kursieren, die auf den ersten Blick absolut motivierend klingen… spätestens auf den zweiten oder dritten Blick dann aber wenig greifbar scheinen…
Ja deshalb möchte ich mich dem widmen, wie wir das – selbstverständlich bei entsprechendem Interesse – "auf die Straße", praktikabel ins Leben bringen!

Und wie schon in vielen Themenbereichen des Lebens, wird uns ACHTSAMKEIT hier mitunter eine große Hilfe sein!


Fein!

Zu Punkt a) also…
Bei jenem besagten Film handelte es sich um "Das Beste kommt zum Schluss".
Wer den Film noch nicht kennt und gerne einen kurzen Einblick dazu nehmen möchte – hier ein Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Beste_kommt_zum_Schluss

So.
In diesem Zusammenhang nun möchte ich eine Aussage daraus aufgreifen, welche mich zu meinem Vorsatz motiviert hat, welches ich gerne als Anregung in den Raum stellen möchte…
…und ich lade Dich, liebe(r) LeserIn herzlich ein, DAS mal auf Dich wirken zu lassen…, hineinzufühlen…!

"Jedes Leben ist ein Bach, der in denselben Fluss mündet.
Und in ein Jenseits fließt, das im Nebel hinter den großen Wasserfällen liegt.
Lieber Freund, schließe deine Augen und lass dich von dem Fluss nach Hause tragen.
Und weil das so ist und weil wir das so glauben dürfen … und weil du das so glauben darfst:
Finde die Freude in deinem Leben!"

(Das Beste kommt zum Schluss (Originaltitel: The Bucket List) ist eine Tragikomödie aus dem Jahr 2007 von Regisseur Rob Reiner. Die Hauptrollen spielen Jack Nicholson und Morgan Freeman.
Quelle: Wikipedia)


Erübrigt es sich im Grunde eigentlich nicht, dass ich dazu noch etwas vorbrächte…?
Oder wie ergeht es Dir mit der mitunter umfassenden Bedeutung dieser Worte…?

Erlauben wir uns mal, den einen oder anderen Schritt zurück!
Rückwärts, um das große ganze Bild, unser bisheriges Lebensbild mal kurz zu überblicken…
…denn mitunter kleben wir mit unserer Nase schon derart Nahe an dem Bild, dass wir links oder rechts, oben oder unten gar nicht mehr erkennen!

Wenn wir also mal die paar Schritte zurücktreten…, das Werk in seiner Gesamtheit sehen, überblicken können…
…nehmen wir uns doch bitte auch hier einmal ein paar Minuten Zeit dazu!
Lassen wir das auf uns wirken!
Fühlen wir hinein, was dieses Bild in uns auslöst!

UND – und ich hielte dies für eine enorm wichtige Erlaubnis – …
…erlauben wir dann, alldem, was da an Gefühlen in uns hochkommt, auch tatsächlich DA ZU SEIN !
Selbst… oder grade wenn/weil es mitunter nicht zu großartigen Freudensprüngen anregen sollte!!!

Nicht gleich wieder Verdrängungsmechanismus nach dem Motto "Passt scho!" anwenden!
DA SEIN LASSEN!!!

Es IST unser Werk, unser Leben!!!

Freude


Jetzt wirst Du Dich mitunter fragen, was grade dies dann jetzt mit einem Vorsatz "Bring Freude in Dein Leben!" zu tun haben sollte!?

NICHTS… und doch ALLES!!!


Was geschieht denn in unserem täglichen Treiben?
Wir funktionieren. Punkt.
Nicht nur wir selbst, sondern schon über unzählige Generationen hinweg, wurden wir an erschaffene Systeme angepasst. Wir gingen aus dem (Er-)leben in ein "Ent-sprechen".
In ein Er-wartung Erfüllen.

Weshalb nun verwende ich eine so auffällige Schreibweise bei den Worten "Ent-sprechen". "Er-wartung"?
Willst Du selbst zuerst für Dich selbst mal reinfühlen, bevor ich meinem Empfinden Ausdruck zu verleihen versuche…?

Naaaa?
Fühlst Du Dich bei dem, was da so in Dir aufsteigt, so richtig pudelwohl…?
Nein…?

Für mich stellt es sich mit merkwürdigen bis unangenehmen Empfindungen dar…
"Ent-sprechen".
Ent… also aus etwas (bestehendem) heraus. Aus dem Sprechen heraus.
Nun… wenn man sich so im täglichen Geschehen so umsieht… Wie oft wird in der Tat nicht mehr gesprochen!? Nicht mehr kommuniziert … bzw. allenfalls so kommuniziert, dass unweigerlich Bockmist dabei rauskommen muss…?

"Er-wartung"
Hier erreichen mich so zweierlei Empfindungen…
1) Wartung. Was wird denn gewartet? Maschinen, Computer, Autos, etc… Damit sie wieder ohne Probleme funktionieren. Unterliegen wir bei einer "Er-wartung" also womöglich so einer unbewusst implizierten Handlung/Unterlassung, dass wir eben so funktionieren, wie wir immer funktioniert hatten? Wieder ein bisschen an so manchem "Stellrädchen" gedreht… vor allem wenn die "Er-wartung" in ihrem Ergebnis nicht so ausfällt, die eben er-wartet…?
2) Warten wir auf etwas? Dass irgendwas geschieht oder unterbleibt? Sei es nun ob im Berufs- oder Privatleben. Wir erwarten also zum Beispiel, dass Herr oder Frau XY etwas tut oder unterlässt…? Aufgrund welcher Grundlage? Und da wäre ich somit mitunter wieder bei Punkt 1): wurde das auch tatsächlich so kommuniziert?


Wie also sieht es mit unserem Lebenswerk so aus? Das Bild zuvor ist ein guter "Vergleich" dazu…
Wo wurden wir selbst "ent-sprochen", "er-wartet"?
Wo und wann haben wir dies schließlich mit bzw. von uns selbst gefordert? Wann haben wir "ent-sprochen", "er-wartet". Sowohl von uns selbst… also wie schier ganz natürlich … von Anderen?

UND: Klingt dies nach Freude im Leben? Sieht es gar danach aus???
Jaaaa? Tut es das?


Und jetzt komm´ mit bitte keiner, dass es ja an allen Ecken und Enden Gesetze, Vorschriften, Regeln… und Vieles mehr… gäbe, welche ein solches "Ent-sprechen", "Er-warten" begründen!
Wer hat nochmal diese Gesetze, Vorschriften, Regeln u.v.m. erschaffen?
Ricola… die Schweizer?
Ein hinlänglich angepriesener, omnipotenter Gott oder Prophet, oder… oder… oder…???
IST DAS SO ???

Und selbst wenn…
…weshalb bekomme ich zu keiner Zeit eine nachhaltige Antwort, aus welchem Grund diese Gesetze, Vorschriften, Regeln usw. denn überhaupt notwendig sind!?!?!?
Etwa, weil der Mensch offenbar ohne diesem Zeug nicht in der Lage ist, in Respekt und Achtung miteinander zu leben, auszukommen???

Wobei…
…ganz ehrlich gesagt: blicken wir doch hinaus ins Menschsein!
Haben all diese Gesetze, Vorschriften, Regeln alle Menschen tatsächlich in ein respektvolles, achtsames Miteinander geführt?
Tatsächlich?

Haben sie die Menschen in ein Leben voll erkennender Freude geführt…???
HABEN SIE DAS ???


So.
Nun ist es nun mal so, dass wir all diese Verstrickungen, Ausflüchte u.v.m., nicht von einem Tag auf den anderen wegwischen können. Aus den Köpfen und Herzen der Menschen tilgen können, wie bei einem PC.
"Strg-Format-C" sozusagen.
Ist nicht!

Dies nun ist der Punkt für mich, wo wir ins Spiel kommen!

Wo wir uns mitunter nicht mit irgendwelchem hochtrabenden Geschwafel in irgendwelche Spären vermeintlicher "Erleuchtung" schießen…
…sondern auf ziemlich geerdete Weise eingeladen sind, umsetzbare Dinge in Gang zu bringen!
Wo wir eingeladen sind, zurück an eine Basis…, zurück zu uns selbst zu gehen/kommen. Um dort erneut zu beginnen!
Ein "dort", an dem wir mitunter bereit sind, das bisherige Lebensbild mal ein wenig zur Seite zu stellen… um neu zu beginnen!
 

Denn…
…würde es tatsächlich DIE Freude schlechthin bringen, wenn wir solange versuchen, im bisherigen Lebensbild herumzurühren, herumzuschmieren, bis es vielleicht doch wenigstens annähernd in einer Richtung aussieht, so wie wir es uns vorstellen? Gelänge es, womöglich aus einem bisherigen "schwarz-weiß-Bild" mit all seinen Schattierungen tatsächlich noch ein buntes, strahlendes Bild zu gestalten?
Oder wäre ein kompletter "Neuanfang" viel zielführender…?

Geht nicht?

Dann meine Gegenfrage: Aus welchem Grund nicht? Was spräche dagegen?
Ist das dann Fakt… oder letztlich nur Ausrede, um nicht zu tun?

Ich behaupte: All dies hieße keinesfalls, nun gegen alles revoltieren zu müssen, alles hinwerfen zu müssen etc. etc.! Das wären zudem nur Dinge im Außen!
Die mögliche Veränderung… sie begänne meiner bescheidenen Meinung nach IN UNS!


Da es ja in meinen bisherigen Achtsamkeitsbeiträgen immer eine "Aufgabe" gab, möchte ich mit dieser "Tradition" nicht brechen!  laugh
Und herzlich gerne möchte ich Dich, liebe(r) LeserIn, an dieser Stelle nicht nur für dieses Neue Jahr, sondern im Grund für Dein gesamtes restliches Leben, herzlich einladen, Dir mal ausreichend Zeit zu nehmen…
…und die folgenden Fragen zu beantworten!

Somit darf ich nun mal jene Frage an Dich richten, liebe(r) LeserIn:

"Liebst Du Dich?"


Und dann die nächste Frage(n):

"Was verbindest Du mit Liebe, wie "äußert" sich Liebe für Dich?"
"Bist Du in der Lage, auf diese Fragen – am Besten schriftlich festgehalten – eine nachhaltige Antwort zu finden?"
(Beisatz: Lass Deinen Gedanken einfach freien Lauf, bewerte oder beurteile nicht!)


Weshalb frage ich Dich dies?

Nun… Liebe ist an und in sich sehr interpretationsfähig. Für mich unbegrenzbar… oder umgekehrt … unendlich "erweiterbar".
Ist Liebe aber letztlich auch nur eins dieser "beflügelnden" Worte…?
Oder bringen wir jene unbeschränkbare Liebe doch in der einen oder anderen Weise ins Leben? Machen wir sie "sichtbar"? Wie tun wir das?
Ist Liebe letztlich nicht auch u.a. Inbegriff von Freude…?
Gibt es also durchaus Möglichkeiten und Wege, Dingen, Worten eine "Erdung" zu geben…?


An dieser Stelle nun möchte ich diese zuvor gestellten Fragen erst einmal wirken lassen!
Vor allem möchte ich Dich liebe(r) LeserIn einladen und motivieren, Deinen eigenen Gedanken und Empfindungen zu folgen…, nicht meinen!
Ich möchte Dich anregen, Dich damit achtsam und bewusst zu befassen!

Eine kleine "Zusatz-Hausaufgabe" möchte ich abschließend allerdings sehr gerne anregen mit einer weiteren Frage:

"Was bedeutet FREUDE für Dich, wie erreichst Du diese?"


In diesem Sinne…
…ich freue mich auf einen regen Austausch!
Für mich geht es darin nicht, um – wie oft üblich – zu bewerten. Was nun zum Beispiel "richtiger" oder "falscher" sein könnte! Das existiert nun in unserer Denkmurmel da oben auf den Schultern.
Es geht mir um die Freude, des respektvollen und annehmenden Austausches an sich!
Um die Kommunikation.
Um ein Sichtbarwerden einzelner Menschen in all ihrer Pracht und Einzigartigkeit… und doch ein Eins-Sein von so wunderbaren Geschöpfen!

Im 2. Teilbeitrag möchte ich dann – aufbauend auf die Beantwortung der Fragen – mal in jene Richtung vortasten, wie es denn nun möglich sein könnte, Freude ins Leben zu bringen.


Nachträglich wünsche ich also ALLEN noch ein schönes Neues Jahr…
…vielmehr jedoch hinkünftig ein Leben voller Freude!

Euer
Ernold Prinz
(psycholog. Berater, Lifecoach, Sachbuchautor)

PS: Wer die Achtsamkeits-Beiträge nicht gelesen hat / erst jetzt "eingestiegen" ist…  Die Blogs sind gerne nachzulesen, zusammengefasst auf der Projekt-Seite  https://www.das-neue-ich.com/projekt-achtsamkeit-im-taeglichen-umgang/

 

Bildquelle: Pixabay – Beitragsbild gesamt (C) Das Neue Ich

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