Für dieses Wochenende eine spannende Frage: Was IST Liebe?

 

Hallo liebe Freunde und Leser!

Da las ich kürzlich in einem sehr bedeutsamen Blog folgenden Satz:

"Nur weil die Liebe mit einer Vorstellung verwechselt wird, wird es auch immer wieder zu Missverständnissen kommen!"


DEN Satz darf man sich in aller Ruhe mal "auf der Zunge zergehen lassen" … wie es so schön heißt!

In aller Ruhe!

Vor allem… dann einmal auf den "Nachhall", das "Echo" hören… hinfühlen…!


Mal ein Gedanke:
Wir gehören laut wissenschaftlicher Festlegung zur Gattung Mensch. Homo Sapiens.
Wohl an… durch die Evolution ergaben sich verschiedene Rassen. Aber letzten Endes sind wir alle MENSCH! Also alle gleich im Grunde. Oder möchte das jetzt jemand bestreiten?

Wir sind nun – letzten Zählungen zufolge – mehr als 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten. Trotz aller "Gleichheit" aber nun wage ich zu behaupten, würde man eine sogenannte "biometrische Auswertung" aller Menschen heranziehen, gibt es trotz aller Gleichheit… Unterschiede. Individualität. Einzigartigkeit!

Was hat das jetzt nun wohl mit Liebe zu tun… fragst Du Dich vielleicht…?

Nun.
Folgender Ansatz…
Es gibt eine einzige Liebe. Sie ist gleich, allumfassend.
Doch nun… im Sinne dieser 8 Milliarden Menschen wird sie – jeder für sich – doch unterschiedlich auslegen!


Wenn ich jedoch mein Herz sprechen lasse, erkennt dieses, dass der Mensch in seiner vermeintlichen Ent-wicklung – ich nenne sie vielmehr Ver-wicklung – hier Wertigkeiten, Maßsstäbe, Richtlinien für eine sogenannte Liebe errichtet hat. Doch wozu? Um sie auf diese Weise "erfassbar" zu machen…?
Kann ich Luft erfassen… und doch ist sie. Kann ich Energie erfassen… und doch ist sie. Kann ich Leben erfassen… und doch IST es. Weshalb also sollte "Liebe" eine Ausnahme bilden…?
Letztlich also nicht das IST, das SEIN einer Liebe annimmt und lebt… sondern vielmehr unter dem Deckmantel der Liebe letztlich seine Vorstellungen von Liebe lebt. Teils dann fordert, erwartet, voraussetzt! Von sich… und noch viel mehr… von Anderen!

Wie kommt der Mensch dazu?

Durch ein Programm namens Erziehung, Anpassung… vermeintliches Heranwachsen!

Beispiel: Das Kind sieht – bekommt vielleicht durch diverse Äußerungen mit, wenn Eltern sich küssen… dann lieben sie sich. Aufgenommen. Abgespeichert!
Wenn sie sich z.B. streiten… dann lieben sie sich wohl nicht. Da wird es laut, hässlich. Liebe wird bedingt.
Aufgenommen, Abgespeichert!

Kind lernt dies als "Liebe" kennen… Verhaltensmuster werden kopiert.
Dass DAS nun mitunter mit Liebe an sich nichts zu tun haben kann, könnte… muss…  DAS erklärt dem Kleinen natürlich keiner. Nicht zuletzt, da die Eltern, Umfeld auch unbewusst leben in ihrem Glauben, ihrer Vorstellung, Bedingung. Ein Kreis schließt sich.


So.Was ist Liebe
Nun nehmen wir einmal Beispiele zur besseren Verdeutlichung an die Hand:


Der Mann (und auch Frau – also so gar kein Unterschied) glaubt nun, wenn er/sie mich liebt… dann… wird er oder sie… dies und jenes. Es wird also vorausgesetzt, als "Messlatte", als Bedingung geschmiedet, dass in dem Sinne eine gewisse Akzeptanz als Zeichen der Liebe gewertet wird. Und diese Messlatte ist zu halten, mitunter womöglich noch zu erhöhen und zu übertreffen…

Ich grüße herzlich alle Motorradfahrer zum Beispiel!
Ein sehr schönes Hobby. Ich war selbst einer. Und es nahm… nimmt einige Zeit in Anspruch. Keine Frage! Und auf diese will man nicht verzichten!
Was nun eben, wenn ich mit der Partnerin dieses Hobby nicht teile?
"Sie liebt mich also nur wirklich, wenn sie mich mit meinem Hobby annimmt!"…???

Was ist das aber…?

Die Frau nun – gleich als passendes "Beispiel" – glaubt, wenn er mich liebt, dann wird er sein Hobby, Motorradfahren mit seinen Kumpels – hintan stellen. Ich werde seine Priorität Nr. 1 sein!

Was ist dies…?


In beiden Fällen redet man von Liebe… doch letzten Endes spricht man von Handel. Bedingung. Bewertung!
Von SEINER EIGENEN Vorstellung von Liebe! Nicht aber von Liebe selbst!

Denn … vor allem im "krassen Fall" tritt dann zutage:  Was ist, wenn der Partner / die Partnerin dies NICHT tut…?   

Naaaaa…???

Wird es zu Missverständnissen kommen???

Zuhauf! Ohne Ende wird es das!


Wie entwickeln sich diese Muster ebenso oft?
Beispiel:
Ein Baby feuert in die Windel.
Nun… anfänglich ja vielleicht noch amüsant, dass ein so kleiner Spatz derartige Kegel setzen kann…
…so entwickelt sich dies mitunter zu einer lästigen Pflicht!
Ein Kind hat in der Folge so schnell als möglich "sauber" zu werden!

Zumeist unbewusst… doch für jene 1000 Antennen eines Kindes sehr deutlich wahrnehmbar… reduziert sich die Liebe, die Zuneigung zum Kind…   und sei es nur ein schier unmerkliches Zucken im Mundwinkel des "Windelwechslers"…
Es begreift, verinnerlicht, dass Liebe an Bedingung geknüpft ist!


Zurück ins Erwachsenen-Dasein also…

Wie oft…, wie sehr… wird von uns im Heute nun "Liebe" bedingt…?

Grade in Beziehungen!  Das ist ein emotionelles Pulverfass hoch 10.000!

Las ich nicht kürzlich folgenden Post:

"Probiert nur einer mir das Mädchen weg zu nehmen, versprech ich euch – der macht bald seinen letzten Atemzug!"

Also… ohne dass ich hier nun einige Dinge ausführlich ansprechen möchte, die sich vollends klar in Richtung Mangel und Angst darlegen…

…was hat DAS mit "Liebe" zu tun?

Dies klingt vielmehr nach steinzeitlichem "Abstecken seines Terrains". Nach Besitzanspruch. Ego-Trip! Mangel. Angst! Angst zu "verlieren". Zu verlieren, was einem niemals gehört! Das ist schieres Dynamit!


Wie sehr und wie oft erfordert eine Beziehung sogenannten "Liebesbeweis"…!? Dann liebe ich…!

Und im gröbsten Fall kommt dann der "Umkehrschluss"… der "Schlimmste aller Schlimmen" … der Partner ginge "fremd"…

Ich hatte das Thema schon oft genug. Aber hier ist für die Meisten definitiv Ende der Fahnenstange!
Hier mündet zumeist alles in Verrat, Enttäuschung und vieles mehr!

Wer Lust hat… Ihr könnte gerne die entsprechenden Blogs auf meiner Seite nachlesen!
Aber Achtung: Da wird nicht mit Samthandschuhen angefasst! Da wird mal so mancher Irrglaube… Irrsinn … direkt und ungespitzt in den Boden gerammt!


Was bedeutet Liebe aber nun…?

Ich kann – obwohl in Worten irrsinnig schwer zu fassen – nur von mir berichten. Was sich in mir immer mehr weitet, Raum gibt…

Liebe bedeutet für mich, sich frei zu entfalten!

 

So.

Und hier an dieser Stelle drücke ich nun gleich das imaginäre "Pause-Knöpfchen"!

Ich möchte den Fokus auf folgende Worte richten: "…sich frei zu entfalten…"
Ich nehme an dieser Stelle auch bewusst das Wort "ent-wickeln" dazu…

Jetzt möchte man meinen: Ja wie – sich frei entfalten…? Was sonst! Klar. Jederzeit!

 

Ich behaupte: Fehlanzeige!

Das ist nur ein Verstand, mitunter ein krampfendes, gerne bescheißendes Ego, das vielleicht glaubt, dies tun zu können!
Doch wie oft, wie viel, wie erheblich, sind wir selbst alleine schon mit unserer Vergangenheit verstrickt!? Und checkens nicht! Nicht zuletzt aufgrund einer Unbewusstheit, die schon seit Generationen weitergegeben wurde…
Wir wundern uns nur über dies oder jenes, verurteilen das Leben, Gott… und wen sonst noch…


Eine Vergangenheit, Verstrickungen… die uns seit Anbeginn prägen, Gedanken, Gefühle, Muster erzeugt haben, deren Richtigkeit oder Wahrheitsgehalt nie mehr überprüft wurde!

Vergangenheit, Verstrickungen, die schon gar nicht "ent-strickt", "entwickelt" wurden. Sodass man von einer Handmarionette von Regeln, Vorgaben, Vorstellungen, Erwartungen losgelassen werden kann und wirklich einmal Entfaltung, Leben leben kann!


Und nur mal so als kleiner derber Seitenhieb:  Ich bin absolut nicht gegen gewisse Traditionen… oder Rituelle.
Doch… ich frage mich… weshalb hat nun neuerlich – grade in Punkto "Liebe" – hat der Mensch sogar eine Notwendigkeit gesehen, sich die gegenseitige Liebe sozusagen sogar vertraglich, per Gesetz festzunageln…!?
Vertraut der Mensch sich selbst so wenig?
Ist das Ganze dann unter diesem Aspekt denn eigentlich noch "Liebe", dass ich einen Vertrag dazu benötige???
Vor allem dann unter dem "Zusatz", dass womöglich irgendwann Schluss ist mit Friede, Freue, Eierkuchen…? Dann also gleichzeitig in gewisser Weise Sanktion droht…

Brauche ich für Liebe also einen Beweis…?

 

Dann sage mir:  

"Wie beweist Du Dir selbst Deine Liebe… gleich mal vorweg!?"


Ich schmettere Dir förmlich entgegen:  ES GIBT KEINEN BEWEIS!!!

Alles, was sich als vermeintlicher "Beweis" äußert, ist… wie es das Wort schon darlegt… im Außen. Es "äußert"! Erweckt einen Anschein.
Und was machte mir – zusätzlich – dieses Verlangen nach einem Beweis, dieses "Benötigen" eines Beweises ganz klar ersichtlich?
Unsicherheit, Minderwertigkeit – Mangel. Angst!

BIN ICH – so muss ich nichts beweisen! Weder mir selbst… noch Anderen!

Denn alleine auch schon in einer gewissen "Relation":  Ist ein Kuss alleine alles, was eine Liebe herzugeben vermag? Ist die Aussage "Ich liebe Dich" alles, was eine Liebe herzugeben vermag?  Ist Sex und seine sogenannte "Exklusivität zu einer Person" alles, was eine Liebe herzugeben vermag? Ist das Hintanstellen, ein Verzicht irgendeiner Tätigkeit, z. B. eines Hobbys… also ein Tun von etwas mit meiner Liebe, alles, was eine Liebe herzugeben vermag?
Vor allem hinreichend genug, um "BEWEIS" zu sein???
Ist Liebe ein Verfahren, ein Prozess… in dem "bewiesen" werden muss???

Oder ist grade Letzteres aus der Sicht des Hintanstellenden… nicht vielmehr dann Theater, Verrat am eigenen Herzen…?

Oder geht Liebe noch unendlich viel weiter…?!


Mein Herz sagt also:
Im Beispiel einer Partnerschaft (und mir widerstrebt es eigentlich, mich in punkto Liebe immer nur auf Partnerschaften zu fixieren! Als gäbe es außerhalb keine Liebe…  oder wie man immer krampfhaft zu trennen versucht: die Liebe außerhalb Partnerschaften sei "anders"…- was für eine gequirllte Kacke!):

Ist es für dich Liebe, dem Partner zu sagen (ob nun tatsächlich oder "nur" in Gedanken, Deiner Ausstrahlung), wie er zu sein hat, wie er sich verhalten soll, damit Du seine Liebe erkennen kannst…?!?!? Was sind hier Deine Maßstäbe, deine Vorstellungen, Erwartungen…?

Oder ist es für dich Liebe, wenn Du … bzw. eigentlich Dein Partner / Deine Partnerin ein bestimmtes "Level" an Vertrauen erfüllt…?

Auch habe ich mich zum Thema "Vertrauen" schon mehr als ein Mal sehr klar geäußert! Das Vertrauen eigentlich nur Abgabe eigener Verantwortung, eigene Einschätzung eines Menschen oder einer Situation ist!  Was aber wenn, Du Dich in dieser Einschätzung nun vertan hast? Dann ist der Andere das Arschloch, die Sau, der Verräter… etc. etc.?
Soviel also dazu!
Gerne mehr und konkreter – mitunter sehr "ungeschminkt" – nachzulesen in meinen Blogs zum Thema "Ver-trauen"!


Liebe Freund und Leser!
Ich glaube, wir können so offen und ehrlich miteinander umgehen, als wir uns durchaus eingestehen können und erlauben, dass wir alle Kinder der Mängel und der Ängste sind. Ohne Ausnahme!

So. Was also wird in einer Beziehung zum Beispiel nun geschehen, wenn ich an meinen Mängeln und Ängsten noch hänge? Mit diesen noch zutiefst verstrickt bin und dies somit auch ins Leben hinaus strahle…?!
Ich werde – im Sinne einer Resonanz, eines Spiegels – also genau jenes gezeigt bekommen. Das Leben ist viel intelligenter, als wir ihm zutrauten!
Und wenn der Spiegel in einem Punkt leere zeigt… Leere, die wie ein Echo wirkt und sich so verstärkt…
…dann vermag dies zum Beispiel wohl Einladung genug sein, diese Leere zu füllen. Zuerst einmal mit sich selbst!

Je mehr man also dann Ängste in einer Beziehung lebt, sich regelrecht daran klammert – und ich nehme hier ganz bewusst alle Arten von Beziehungen hinein – umso mehr werde ich mein Gegenüber versuchen zu leiten, zu manipulieren. Sodass es meinen Vorstellungen, Erwartungen entspricht.
Da ich mich selbst nicht erfüllen, glücklich machen, lieben kann… na dann soll es doch der Andere, mein Gegenüber, mein Partner tun! ER / SIE soll meinen Mangel ausgleichen! Eine endlose "Spiegelkette" meiner selbst wird erschaffen…

Und dann glauben wir, dies sei Liebe…?

Selbst wenn der Andere, mein Gegenüber, mein Partner/meine Partnerin – ebenfalls zutiefst unbewusst – jedoch genau aus dem heraus sehr wohl meine Forderung, Erwartung wahrnehmend – dieses Theater unbewusst eine Weile mitspielt!

Paradebeispiel par excellance:  Wieder in einer Beziehung…  Sie sagt zu ihm: "Ich liebe Dich!"

Was ist Liebe

Was kann einem in dem Sinne nun Schöneres wiederfahren? Nichts! Es ist ein wunderbares Geschenk!

Was passiert aber oft?
Innerhalb von Sekundenbruchteilen nun aber zieht Blitz und Donner vom Himmel, weil z.B. ER dieses Geschenk nicht erwiedert! Also nichts dergleichen sagt… "ich liebe Dich auch…" oder wie auch immer…   Er nimmt "einfach nur" dankbar an, schweigt und genießt!
Oi oi oiiiiiiiiii
So etwas kommt – genau aus vielseitigen Erwartungshaltungen und nicht unbedingter Liebe – im Heute ständig vor! Hier genau sind wir wieder, dass man vom Gegenüber – über oft solche indirekte "Manipulationen" den "Liebesbeweis", die Bestätigung, den Handel erfüllt sehen will!
Nicht eigentlich schenkt um den Schenkens Willen… sondern – in knallharter Wirklichkeit und Wahrheit –  um der Bestätigung Willen, um des Ausgleiches eines Mangels Willen!

Du glaubst es nicht?
Nun… dann darfst Du … rein für Dich… an diesen Punkt erst kommen!
Ich hingegen… ich war da schon!
Ich war keinen Deut "besser", bewusster!
Bis mich das Leben aus meinem Glauben, meinem Traum, meiner Annahme, meiner Forderung und Erwartung riss und mir diese sehr unsanft mitten in die Fresse stopfte!

Klingt jetzt ordinär. Hart.
War aber so!

Irgendwann kommt der Punkt, wo man doch aufwacht! Wo Theater zu mühsam wird. Wo einem das Leben die Zeichen und Aufforderungen zu erwachen regelrecht um die Ohren fetzt…!
Oooooooch….! Und dann gibts erst recht Krach! Dann wird es auf eine Krise geschoben!
Denn dann werden meistens die Geschütze "unterhalb der Gürtellinie" aufgefahren! Wiederum Drama und Opferrolle erschaffen…

Und neuerlich: Ent-täuschung. Verrat. Man erschafft für sich Leiden. Opfer. Man fügt sich selbst Schmerz zu! Denn das Leben, der Andere … alles ist ja so ungerecht.
Dabei kehrt der vermeintlich Täuschende, Verratende nur endlich dorthin zurück, zu dem und was, wer er eigentlich IST! Nicht mehr – nicht weniger.

Was ist Liebe
Liebe Freunde und Leser!
Ich möchte gar nicht abstreiten, dass ein gewisses zwischenmenschliches Tun – einzig aus einem liebevollen Gedanken heraus – nicht wunderschön wäre! Nicht ein Grund zum Feiern wäre! Ein Geschenk wäre!
Im Gegenteil!
DORT beginnt Zwischenmenschlichkeit!
Sei es ein Gedanke, ein Blick, eine unscheinbare Berührung… ein Kuss… bis hin zu auch kleinen Aufmerksamkeiten materieller Art…

ABER:  Warum mache ich ein Geschenk?  Aus welchem Grund, Motiv… machst Du ein Geschenk?Und jetzt nehmen wir bitte gleich mal wieder alles, jeden rund ums Geschenke machen ins Boot!

 

Wozu / weshalb schenkst DU?

Um etwas zu untermauern? Zu beweisen? Gar etwas zu erreichen? Etwas zu erfüllen – und sei es nur eine imaginäre Erwartung, die Du Dir selbst einredest? Oder gar eine Tatsächliche…?

Oder schenkst Du nun… einzig um des Schenkens Willen…? Um die Freude, die Liebe, die sich für Dich damit verbindet!?
Um diese Freude dann gar mit jemandem Anderen – zum Geschenk dazu – zu teilen, zu feiern!?


Wieviele glauben – wohl entstanden aus alten Mustern, Kopien von Mustern – z.B. eine Partnerschaft, eine Beziehung sei Sicherheit?
Was hat letztlich "Sicherheit" mit Liebe zu tun?

Sicherheit ist Festlegung. Sicherheit ist Bedingung. Sicherheit ist Beschränkung. Sicherheit ist Ver-Wicklung.
Man verlangt vom Anderen, dass er ein gewisses Tun, Nichttun, Verhalten an den Tag legt, um für mich den Eindruck zu erwecken, alles wäre paletti. Ich wäre sicher!
In gewisser Weise manipuliert man also…. bescheißt sich selbst! Versucht indirekt dem Suchauftrag des Unbewussten Nahrung, Beweis zu liefern.

Und nur so mal als "Zwischenansatz" hinsichtlich eigener Mängel oder Ängste…
Ist es Dir vielleicht schon einmal in einem kurzen Gedankenblitz vorgekommen, als würdest Du Dich selbst in gewisser Weise irgendwie kontrollieren…? "Unter Kontrolle haben zu müssen"… weil…

Oder wenn dies schon zu tief im Unbewussten verhüllt bliebe… hast Du Dich schon erwischt, Andere zu kontrollieren…? Was der tut, nicht tut… ob er sich mir anpasst, gleichstellt, Erwartungen, Forderungen, Vorstellungen erfüllt…?  Scheißegal, ob sich das nun auf private oder öffentliche, arbeitstechnische Beziehungen erstreckt…?!

Und damit meine ich vor allem, ob da bei dieser Kontrolle, diesem ja vermeintlich "doch nur mal beobachten"… "grade zufällig" das Gleiche dies und jenes… und sei es nur die Vortäuschung eines vermeintlich gleichen Hobbys… dann letztlich zu kontrollieren?
Oder in einer Arbeit: ich buckle mich krumm und mein Kollege macht einen auf faule Sau! Und scheinbar … unter fadenscheinigstem Vorwand ziehe ich nicht einfach mein Ding durch… sondern "kontaktiere" meinen Kollegen immer wieder… um letztlich aber vielmehr nur daran festzumachen, Kontrolle und Erfüllung – oder in dem Falle Nicht-Erfüllung – meiner Erwartung zu haben?

Im Hintergrund aber lauern einzig die eigenen Dämonen der Mängel und Ängste…!

Ein gern gesehenes Beispiel: Man(n) und Frau geht getrennt mal fort. Und dann kann man es halt doch nicht unterlassen, als zumindest mal "gaaaanz unverfänglich" so anzufragen beim Partner/bei der Partnerin… wie es denn vielleicht so ginge…? Wo man denn grade sei…? Ob wohl wirklich lustig sei…? Und dergleichen… und noch mehr…
Unsicherheit bis dort hinaus!
Einzig ein Ego kann und will das natürlich nicht zugeben und kaschiert dann unter vermeintlicher Besorgtheit oder Interesse!  HA HA HA !


Wo hingegen finde ich wirklich "Sicherheit"?
IN MIR SELBST !
Nirgendwo anders!
Und dies jedoch nur unter dem Aspekt, dass ich von mir selbst nicht Erwarte, Bedinge. Sondern einzig annehme, was und wer ich BIN! Mir bewusst bin!
Es fordert also große Bewusstheit, Eigenverantwortung, Respekt, Liebe!
In mir selbst! Zu mir selbst!

Liebe… die ich mir selbst nicht schenken kann… die ich selbst nicht fühlen kann…
…wie sollte ich diese letztlich jemand Anderem geben, schenken können?

Und…
…selbst bei aller angenommenen Mühe des Anderen…: wie sollte er mir je den Mangel dessen ersetzen können, wenn ich es eben nicht fühlen kann, nicht leben kann?
Das wäre, als versuchte der Andere  ein Fass ohne Boden zu füllen!


Ich lese oftmals solche Fragen, wie "Wie kann ich Liebe in mir erschaffen, erfühlen…?"

Nun. Dazu gibt es kein "Patentrezept"!
Vielleicht hilft es aber, ganz bewusst zuerst einmal seine Mängel und Ängste direkt zu betrachten – anstelle sie weiterhin immer schön verdrängen, wegschieben.
Diese Mängel und Ängste nicht zu bewerten oder gar zu verurteilen. Sind sind nun mal da. Sie sind ein Teil von Dir. Sie sind Du. Du bist Du… und niemand anderer. Zu keiner Zeit!
UND DU BIST MENSCH !
Alles was da ist, darf jetzt da sein!

Dich also zuerst einmal liebevoll zuzulassen, anzuerkennen, anzunehmen… mit ALLEM was Dich ausmacht…JETZT…
…dies vermag einen regelrechten Staudamm zu öffnen… und Mängel und Ängste können Dich verlassen! JETZT…

Es ist nicht Deine Aufgabe, Dich um die Mängel und Ängste Deines Partners zu kümmern. Nicht Deines Freundes, Deines Nachbarn… und auch sonst niemandem!
Es ist die Einladung an Dich, dich einzig und alleine um DEINE Mängel und Ängste, DEIN Leben zu kümmern!


Und ein wichtiges "Detail" daran:  Wenn Du dies für Dich selbst tust… es wird niemand (mehr) da sein, der Dich be- oder verurteilen könnte!
Einzig aus Dir selbst vermag dies zu entstehen.
Was also soll geschehen?

Gehe also Dir selbst auf den Grund!
Schau Dir alles in Dir an!
Erkenne Deine Wahrheit!
Gib der Liebe eine Chance, sich Dir zu zeigen!

Denn sie ist längst da!!!


Und was dann Beziehungen betrifft…
…wenn Du an jenem Punkt angelangt bist, an dem Du selbst die einzige wirkliche Sicherheit bist, an dem Du Dir selbst DER Fels in jeglicher Brandung bist…
…dann baue darauf Dein Heim namens Leben!

Mitunter wird sich dann auch jene "Entscheidung" auflösen…
…jene Entscheidung… oder Unterscheidung, welche verschiedene Arten von Liebe darstellte!

Ob ich nun meinen Partner/meine Partnerin liebte… meinen Bruder/meine Schwester… meinen Seelenpartner…. oder im "weitesten Sinne" den XY von der Strasse…

Wie unterschiede ich, legte ich hier fest? Wen ich mehr oder weniger… oder anders liebte…?
Weshalb vergleichst, unterscheidest, trennst Du überhaupt?

Welchen Maßstab setzt Du hier an?

Aufgrund wessen? Deiner Erfahrung? Einer Regel?

Etwa… welche "Bedeutung", "Wertigkeit" dieser Mensch für mich hat?
Doch wiederum: wie entstünde, wertete sich diese "Wertigkeit"? Etwa einzig von einer Abstammung her?
Oder was wiederum setzte einen Menschen, den ich ebenso irgendwann zuerst als völlig Fremden getroffen und danach zu meinem Partner gemacht habe, demjenigen gleich oder "gleicher", als den ich ebenso grade auf der Straße getroffen habe?
Vergleichst Du also Äpfel mit Orangen?

Erkennst Du hier die Muster einer Anpassung?

Was ist LiebeFür mich ist Liebe ganz sicher nicht nur eine hormonelle Schwankung! Eine dadurch bedingte "Verliebtheit"!

Liebe ist für mich eine Schwingung, ein Energiefeld, das ALLES umfasst! Ein Energiefeld, das IST, aber keinesfalls unterscheidet oder sonstiges menschliches Gedankenkonstrukt!

Wenn mich nun jemand fragte – neuerlich in Richtung Beziehung – was nun denn sei, wenn man letztlich feststellte, dass eine Beziehung auf der Basis von Suche nach dies und jenem nicht funktionierte…
…nun…
…dann IST das so!
Letztlich spiegelt das Leben immer!


An sich sollte man sich glücklich schätzen, bisheriges genießen und erleben haben zu dürfen!
Und Leben ist nichts starres, nichts fixes!
Leben zeigt auf, wenn Veränderung angesagt ist… wie es auch zeigt, wenn Ruhe und Bestand angesagt ist!
Der Mensch aber neigt in der Regel dazu, Drama zu erschaffen, Opfer zu sein… bzw. sich dazu zu machen!

Aber gleichzeitig IST das auch kein Vorwand, als dass ich dann behaupten müsste – oder vor allem im Sinne eines gekränkten Ego wollte –  dass ich den Menschen, mit dem die "Beziehung" an sich nicht (mehr) "funktionierte", nicht trotzdem lieben könnte!
Weshalb sollte Liebe hier plötzlich "verschwinden"?

In letzterem sähe ich einzig und alleine ein deutliches Zeichen, dass die Beziehung nicht auf Liebe bestand… sondern eben aus Handel. Einem vermeintlichen geben und nehmen Müssen.


Was also ist Liebe mein lieber Leser, liebe Leserin…?

Es obliegt Deinem Herzen, dies für Dich zu fühlen…,  zu leben…!
Dein Leben damit zu er-füllen!

Weder ich, noch irgendeine Anwendung, ein Buch, eine Religion oder eine Zauberformel werden das letztlich für Dich tun!

Für mich ist Liebe Basis, Grundschwingung allen Seins.
Basis jeglicher Entwicklung!

Nicht nur ein bisschen Flower-Power-Getue und überall Blümchen und Flüsse aus Honig!
Liebe umfasst auch Einsatz. Aktivität. Hinwendung zu Dingen, die mitunter unangenehm sind.

Liebe ist für mich die Frage und Entscheidung,
ob sie bewusst in meinem Leben sein soll und darf… ob ich sie wahrnehme … oder nicht!

Gleich einer Sonne… und darüber hinaus. Sie ist da. Es obliegt mir, ob ich sie wahrnehme.
Gleich einem Leben… und darüber hinaus. Es ist da. Es obliegt mir, ob ich es wahrnehme.


In diesem Sinne…
…so wünsche ich Dir lieber Leser, liebe Leserin… von Herzen unendlich viel Liebe!
Ich Teile meine Liebe mit Dir… als Geschenk an Dich!

Was ist Liebe

Dein Prinzerl

Bildquelle: Pixabay, Eigen (C)

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