Wenn Du die Welt verändern willst – Teil 1…


Hallo liebe Leserin!

Jaaaa… heute darf ich speziell Dich als Frau ansprechen!

 

Weshalb versuche ich das?

So Vieles nun schreit in der heutigen Zeit nach Veränderung!


Doch wo kann einzig Veränderung beginnen? Vor allem: welche Veränderung?

Wohin hat die Menschheit sich entwickelt?
In eine Leistungsgesellschaft!
Wer bitte kann und darf denn heutzutage einfach nur Mensch sein?

Wobei: dürfen ja vielleicht noch… vielleicht!  Aber können?
Ich erinnere nur an diese ungeheure Verstrickung in ein Abhängigkeitssystem namens "Leben", dass der Mensch sich seit Anbeginn erschaffen hat.

Was ist noch geschehen?
Im Zuge dieser Verstrickungen sahen sich viele Frauen benachteiligt.
Ich will jetzt hier keine Grundsatzdiskussion vom Zaune brechen, was eine sogenannte tatsächliche Benachteiligung – vor allem im größten Sektor "Arbeit" – angeht. Viele Frauen gingen sehr stark in die männliche Seite… oftmals um etwas regelrecht zu beweisen!

Also ganz ehrlich liebe Leserin, liebe Frau…
In Biologie habe ich wohl ein wenig aufgepasst. Und es wird wohl "Arbeiten" und Dinge geben, die halt mal eben einem Mann mehr zuzusprechen sind, als einer Frau… aufgrund einer körperlichen Konstitution. Eines uralten "Geschicks"… wie auch immer.
Ich für mich nur kann mir definitiv nicht erklären, weshalb eine Frau durch ihr Tun und Machen mir – als Mann – etwas beweisen müsste! Dass sie etwas gar besser könnte…!?

Zweifelsohne wird es auch hier Dinge geben, die Frauen ganz einfach besser können. Punkt. Dazu muss ich mich nicht "messen"…

Sind wir uns ehrlich… Frauen waren für uns Männer, sind… und werden wohl immer sein…: Ein Buch mit sieben Siegeln.
War es also in gewissem Maße die Angst der Männlichkeit… vor diesem Unbekannten, oftmals nicht Einzuschätzenden, Komplizierten…?
Männer hingegen scheinen einfach "gestrickt": Gib ihnen einen Auftrag… und sie tun. Ende.

Also ab und an erlaube ich mir schon Ausflüge in ein sogenanntes Fantasiereich. Auch mit Filmen. Und doch sagte mir zum Beispiel der Film "Der Da Vinco Code – Das Sakrileg"… wo es um das Geheimnis des wirklichen "heiligen Grals" geht, dass mitunter in der Vergangenheit viel falsch ausgelegt wurde. Viel verdreht wurde.
Neuerlich aus einer Art Angst, über die mögliche Macht des Weiblichen?
Denn eines wäre in der Tat gewiss: Folgte man gewissen Ansätzen in diesem Film, wäre so manche Religion mehr oder minder aus den Angeln gehoben…

Dass sich hier für mich – schon über Generationen, Kulturen und Völker eine gewisse "Schräglage" durch die Diskriminierung der Frau einstellte, ist mir aus einem menschlichen Verstehen auch nicht nachvollziehbar.
Doch. In gewisser Weise doch!  Und schon wären wir da wieder bei Mangel und Angst!
Und DAS würde aber hier nun den Rahmen sprengen als auch das Thema verfehlen!

Vielmehr irritiert mich, dass sich viele Frauen aus ihrem Sein so drauß haben bringen lassen. Dass sie aus dem Sein ins Tun gingen. Nicht, das grundlegend gegen das Tun zu sprechen wäre…
Vielmehr aber, als entbrenne eine Art Wettkampf, in dem eben "bewiesen" werden müsse… Ein Aufbegehren – letztlich ebenso aus Mangel und Angst!
Man… nö… Frau hat die innere Ruhe, das Königreich verlassen und ging nach außen in den Kampf.

 

Wenn Du die Welt verändern willst

Wie dem auch sei…
…wie wollte man nun Veränderung, wenn man – gleich oftmalig der männlichen Seite – im Außen tut und macht…?

Erntet man einen Obstbaum, bevor man ihn gepflanzt hat?
Wohl kaum!

 

Dann kommt noch das große Kapitel der Beziehungen auf´s Tapet!

Das Leben hat mir mittlerweile einige Jährchen geschenkt, in denen ich auch Beziehung erfahren durfte.
Diese wenigen Beziehungen jedoch eröffneten sich mir sehr bald als Handelsplattform. Weit mehr, als eine Basis einer Begegnung von Herzen.

Keine Angst… ich nehme mich da auch gar nicht raus aus diesem makaberen "Spiel" einer Unliebe.

Damals… ja damals hatte man Wunschvorstellungen, Erwartungen. Gegründet schon vor langer langer Zeit durch unser Umfeld in gemeinsamen Wirken mit den von uns daraus geschaffenen, zumeist unwahren Gedanken und Gefühlen. Da wurde gefordert. Ausgleich von Mangel erwartet…

Heute nun… ich fühle, dass ich auf einem gänzlich anderen Weg bin.
Einem Weg einer Liebe, die sich mir immer und immer wieder in ihrem unendlichen Reichtum um eine Facette erweitert.

Wie wollte man also vor allem jemanden lieben, wenn man sich selbst nicht liebt? Geschweige dem gar kennt?


Angeregt von einem Post auf bekannter Plattform habe ich mir erlaubt, diesen nun folgenden Text, der die Frauen anspricht, als Mann zu lesen.

Und ich las…
Und noch einmal…
…noch einmal…
…und noch einmal…

Vor allem lese ich nicht nur mit einem Verstand, sondern ich lasse die Worte wirken… ich lausche tief in mich hinein und versuche zu erfühlen…
…was und wie es mich anspricht!

In meinem Leben durfte ich (wieder) erfahren, erleben, dass dieses innere Gefühl wie ein Kompass wirkt. Dass es – auch wenn es sich oft noch so widrig darstellt – dieses Gefühl immer den richtigen Weg andeutet…
So auch, wenn ich Dinge z.B. lese. Mein Herz reagiert.

Ich will nun also gar nicht mehr länger hier mein Statement abgeben…

…sondern ich ersuche Dich jetzt um Eins:

Nimm Dir bitte jetzt Zeit!

Ausreichend Zeit!

Und Ruhe! Ungestörtheit! (und ich meine damit dann ALLE Störquellen mal aus!)

Und dann lade ich Dich nun ein zu den Worten der Autorin Lisa Citore…

 

Wenn Du die Welt verändern willst


Wenn Du die Welt verändern möchtest


Wenn Du die Welt verändern möchtest, liebe einen Mann.
Liebe ihn aufrichtig. Wähle den einen, dessen Seele klar die Deine ruft, der Dich sieht und mutig genug ist, ängstlich zu sein.
Empfange seine Hand und führe ihn sanft zu Deines Herzens Blut, dass er Deine Wärme auf sich spüren kann und Ruhe findet, dass seine schwere Last verbrennen kann in Deinem Feuer.
Schau in seine Augen, schau tief in sein Inneres und sieh, was dort schlummert oder wach ist, schüchtern oder voll Erwartung.
Schau in seine Augen und sieh dort seine Väter und Großväter, all die Kriege und den Wahnsinn, den ihre Geister kämpften, in einem fernen Land, zu anderer Zeit.

Schau auf ihre Schmerzen und Kämpfe und Qualen und Schuld; ohne Urteil. Und dann, lass es alles gehen.
Fühl hinein, in die Bürde seiner Ahnen, und wisse, was er sucht, ist sichere Zuflucht in Dir.
Lass ihn in Deinem festen Blick schmelzen. Und wisse, dass Du seine Wut nicht zu spiegeln brauchst, denn in Deinem Schoß, Deiner Gebärmutter, liegt ein süßes, tiefes Tor, die alten Wunden zu heilen.

Wenn Du die Welt verändern möchtest, liebe einen Mann.
Liebe ihn wirklich. Sitze vor ihm, in der vollen Würde Deiner Weiblichkeit, im Atem Deiner Verletzlichkeit, in der Verspieltheit Deiner kindlichen Unschuld, in der Tiefe Deines Todes.
Eine blühende Einladung, in sanfter Hingabe, die sich öffnet für seine männliche Kraft.
Dass er zu Dir kommt und ihr schwimmt im Schoß der Erde. In stillem Wissen, gemeinsam.
Und wenn er sich zurückzieht – und das wird er – flüchtend aus Angst, in seine Höhle, dann sammle Du Deine Großmütter um Dich, umschlungen von ihrer Weisheit.
Höre ihr besänftigendes Flüstern, beruhige das Herz des verängstigten Mädchens in Dir.
Sei still und warte geduldig auf seine Rückkehr.
Sitze und singe an seiner Tür, ein Lied der Erinnerung, dass er Ruhe und Trost findet, ein weiteres Mal.

Wenn Du die Welt verändern möchtest, liebe einen Mann.
Liebe ihn ganz.
Entlocke ihm nicht seinen kleinen Jungen, mit Tücke und List, Verführung und Betrug, nur um ihn in ein Netz der Zerstörung zu locken – zu einem Ort aus Chaos und Hass, schrecklicher als jeder Krieg, den seine Brüdern je kämpften.
Es ist nichts Weibliches daran, es ist Rache. Es ist das Gift unserer gestörten Geschichte, von Zeitaltern des Missbrauchs, der Vergewaltigung unserer Welt. Es gibt der Frau keine Kraft, es verstümmelt sie, während sie ihm seine Eier abschneidet. Und es tötet uns alle.
Und ob seine Mutter ihn halten konnte oder es nicht vermochte: Zeige Du ihm die wahre Mutter, jetzt.

Halte ihn und führe ihn in Deine Gnade und Tiefe, glimmend im Kern dieser Erde.
Bestrafe ihn nicht für seine Wunden, die nicht Deinen Anforderungen entsprechen. Weine für ihn süße Flüsse. Blute es alles nach Hause.

Wenn Du die Welt verändern möchtest, liebe einen Mann.
Liebe ihn schutzlos.
Liebe ihn genug, um nackt und frei zu sein.Liebe ihn genug, um Deinen Körper und Deine Seele zu öffnen, für den Kreislauf von Geburt und Tod.
Und danke ihm für die Gelegenheit, während ihr gemeinsam tanzt, durch tobende Winde und stille Wälder.
Sei mutig genug, zerbrechlich zu sein, lass ihn die weichen, berauschenden Blüten Deines Seins trinken. Lass Du ihn wissen, dass er Dich halten darf, aufstehen und Dich schützen. Fall in seine Arme und vertraue ihm, dass er Dich auffängt.
Auch wenn Du schon tausende Male fallen gelassen wurdest. Lehre ihn Hingabe, indem Du Dich selbst hingibst.Und schmelze in das süße Nichts, das Herz dieser Welt.

Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe einen Mann.
Liebe ihn.
Ermutige ihn, nähre ihn, erlaube ihm, höre ihn, halte ihn, heile ihn. Und Du wirst genährt und unterstützt und geschützt sein, durch starke Arme und klare Gedanken und gezielte Pfeile.
Denn er kann, wenn Du ihn lässt, alles sein, was Du Dir erträumst.
Wenn Du einen Mann lieben willst, liebe Dich selbst!!!
Liebe Deinen Vater, liebe Deinen Bruder, Deinen Sohn, Deinen Ex-Partner, vom ersten Jungen, den Du je geküsst, bis zum Letzten über den Du weintest.

Danke ihnen für die Gaben; für die Heilung – hin zu dem Treffen desjenigen, der nun vor Dir steht.
Und finde in ihm den Samen für alles, was neu ist und voller Licht, ein Samenkorn, dass Du nähren kannst um eine neue Welt wachsen zu lassen – gemeinsam.

(Lisa Citore)
(Übersetzung von Sarasa Reviol)

 

Dein Prinzerl

 

 

 

 

 

Textquelle: Lisa Citore
Bildquelle: Pixabay

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.