Die wirkungsvolle Macht des J E T Z T…

 

Herzlich willkommen liebe Freunde und Leser!

Heute möchte ich mich mal mit diesem so unscheinbar wirkenden Wort mit 5 Buchstaben befassen… dem  J E T Z T  und dessen mitunter machtvoller Wirkung.

Wie komme ich eigentlich just jetzt drauf…?
Es wäre ja nicht so, dass mich dieses Wort, eine allfällige Bedeutung… nicht schon länger begleitet. Ich seiner Bedeutung noch näher auf den Grund gehen wollte…

Doch wie Vieles im Leben, tritt so manche Erkenntnis oder Erinnerung just dann ein, wenn jeglicher bewusster Druck genommen wird.

J E T Z T

So wachte ich also heute auf…
…auch wieder mal just früh, an einem Tag, wo ich an sich mal so richtig schön… lang… schlafen könnte…
Aber egal…
Noch so während des Wachwerdens hatte ich aber das Gefühl, dass da bereits etwas auf mich wartete…
…und so ließ ich einfach mal geschehen, Gedanken und Gefühlen freien Lauf.

Und dann stand dieses Empfinden plötzlich groß… aber zugleich sanft im Raum…
…zu der Erkenntnis, was es – für mich zumindest – mit diesem  J E T Z T  auf sich haben könnte.

 

 

Wir machen uns – zumindest das bisherige Leben lang – ständig und überall Gedanken über Vorhaben, Planungen, Ziele. Schmücken uns diese oft in den buntesten Bildern aus.
Grundsätzlich ja ganz und gar nicht verkehrt!
Nur… wie oft treten dann sogenannte "Ent-Täuschungen" auf den Plan, wenn diese Vorhaben, Erwartungen, Vorstellungen, Ziele etc. nicht so eintreten, wie wir uns das eben vorstellen, erwarten, wünschen? Oder gar nicht eintreten!?

Aber… so mein Empfinden… wir machen uns keine Gedanken, ignorieren Gefühle, Emotionen, die den Weg dorthin betreffen.
Und ganz krass: Wir blenden das  J E T Z T  gradezu aus!

Wir erwarten, planen, fordern von allen möglichen Gegenübern… bishin zu einem Gott…  aber lassen das  J E T Z T  völlig außer Acht.

Und… worauf ich eigentlich hinaus will… uns selbst!

Jene Macht, die wir mit dem  J E T Z T  geschenkt bekamen!

Das manches Mal seltsame an unseren menschlichen Verhalten ist, dass wenn wir an etwas so richtig richtig Interesse, Begeisterung u. dgl. finden, wir sehrwohl diese Schöpfer-Macht des  J E T Z T  nutzen! Nur eben zutiefst unbewusst!
Doch kaum geht es in den emotional "neutralen" Bereich… oder die Kacke ist gar am Dampfen… ooohhhh… ja da scheint jegliche Schöpfer-Kraft verflogen!
Dann gleiten wir allzu gerne in die Opfer-Rolle. Wir bekommen "Tunnelblick", beißen uns Regelrecht am Problem fest…  Wir überlegen krampfhaft, was wir in Zukunft (und sei es nur 10 Minuten später) machen könnten… über sehen aber die Möglichkeit im  J E T Z T!  Und sei es nur die Möglichkeit, einmal kurz "Auszeit" zu nehmen, uns selbst, unser Denken und Handeln zu beobachten. Vor allem zu beobachten, ohne sofort die Bewertungs- und Be-/Verurteilungsmaschinerei anlaufen zu lassen! Ohne einfach mal nur Sein zu lassen!

Letztendlich… es ist doch völlig egal, was wir tun, erreichen oder sonst was wollen…
Jede einzelne Sekunde des Lebens können wir neu entscheiden, ob wir Schöpfer-Kraft nutzen… oder ganz einfach eben nicht!

Wollte ich in dieser Sekunde aufstehen, meine Gedanken ganz frisch niederschreiben, um sie möglichst im Detail wiedergeben zu können?
Oder eben nicht?
Was ist mir wichtig?
Will ich die mir gegebene Kraft, etwas in meinem Leben zu tun, zu erreichen, etwas Gestalt zu geben, mein Leben mit etwas zu füllen, nutzen… oder eben nicht!?

Jaaa… viele bezeichnen diesen "ewigen inneren Kampf" auch als "inneren Schweinehund"…  

Doch… wäre dies letztlich nicht am Ende doch nur eine gedankliche Manifestation, ein Abschieben der eigenen Verantwortung, eine "Verbildlichung" des inneren Unvermögens, Nicht-Wollens…?

Und… Wie lange füttern wir diesen "inneren Schweinehund" denn schon?  Oder noch viel drastischer auf den Punkt gebracht: Wie lange wollen wir ihn denn noch füttern…?!?!?!?

 

 

Das  J E T Z T  schenkt mir jede Sekunde die Gelegenheit zu entscheiden, umzusetzen…

…lese ich ein Buch, das mir Informationen bringt… oder lasse ich mich lieber von der Glotze berieseln…?
…bleibe ich grade liegen, weil es meinem Körper sichtlich wohl tut… oder rödle irgendwelches (zumindest für den Moment) sinnloses Zeug herum?
…höre/beobachte ich grade meine Gedanken, Gefühle, Emotionen, um mir selbst näher zu kommen… oder kümmere mich eher um das, was Andere tun?
…bin ich – ich, denke, handle nach meiner Verantwortung… oder mache ich mein Denken und Tun von Anderen abhängig?

Nur als kleines Beispiel, welches jeder von uns vermutlich aus dem täglichen Geschehen nur allzu gut kennt:
Da kommt des Morgens jemand auf uns zu… egal nun ob Partner, Chef, Kollege… bis hin zum völlig Fremden…  Dieser Jemand pault uns gleich mal von der Seite an. Offensichtlich miese Stimmung also liegt beim Gegenüber an.
Soweit klar? Entsteht da ein Bild von einem solchen Erlebnis vor Deinem Auge?
Selbst wenn nicht… versuch es Dir einfach vorzustellen…

 

So.J E T Z T
Und jetzt kommt hier zum Beispiel ganz gravierend das  J E T Z T  zum Tragen!
Dieses Gegenüber hatte offenbar keinen guten Start in den Tag. Dieses Gegenüber versucht nun – auf zumeist unbewusster Ebene – seinem Frust Luft zu machen. Sein Gewitter an Dir abzuladen.
Was hast Du nun damit zu tun?
Nichts!
Weshalb also solltest Du die Entscheidung treffen, dem Gegenüber aber innerhalb von Sekundenbruchteilen auf gleicher Ebene zu begegnen. Womöglich gleich verbal "zurück zu schießen". Gleich einem alten Westernduell…

 

Jaaaa…. ich weiß… und auch Du weißt es.
Woher kommt dieses Verhalten wohl grundsätzlich?
Aus dem Kaffeeautomaten, dem Regen…?
Wohl kaum!
Es wurde uns anerzogen, vorgezeigt, von uns nachgemacht. Wir sind Angepasste!

Wie würde die Szene nun aber aussehen, wenn Du – womöglich in diesem Moment, selbst froh gelaunt – Du selbst bleibst? Dich in keiner Weise beeinflussen lässt, Dich nicht abhängig machst vom Gegenüber?
Ungewohnt?
Auf jeden Fall mal Wert, da tiefer hinein zu fühlen?
Es womöglich auch umzusetzen?


Egal wozu ich mich entscheide… Es war, ist und wird zu jeder Zeit immer meine Entscheidung sein und bleiben!
Es liegt im  J E T Z T  und somit einzig meiner Verantwortung!

Nicht das Wetter ist Schuld, nicht der Partner, nicht der Chef, nicht die Politiker, nicht Gott oder sonst jemand!

Und es gehört Mut und Selbstbewusstsein dazu!


Was wäre aber jegliche Konsequenz daraus?

Im Sinne einer Lebensresonanz wird zu jedem  J E T Z T  also auch das Ergebnis ausfallen!

Was und wie ich denke, was und wie ich handle/unterlasse… so wird es auch wieder zu mir zurückkommen.

Stelle Dir die vorige Beispielsszene noch mal vor!
Du reagierst völlig in Dir ruhend… und vor allem anders, als Dein Gegenüber – zumindest unbewusst – erwartet?
Du spielst sein Spiel nicht mit!


Die unglaubliche Macht des  J E T Z T.

Ich vermag Dich nur einzuladen, Dich einmal in Ruhe auf dieses  J E T Z T  einzulassen.
Dich – bildlich gesehen – einmal ein bisschen weiter "aus dem bisherigen Lebensfenster zu lehnen" … und die Chance des  J E T Z T  zu erkennen, wahrzunehmen.

Im  J E T Z T  nämlich wird jeglicher Schritt zu einem allfälligen Ziel getan. Keiner behauptet, dass deshalb nun der Weg schnurgerade und ohne jegliches Hindernis wäre… Aber das  J E T Z T  entscheidet über die Qualität.

J E T Z T
Darf dieser Blogbeitrag  J E T Z T  bei Dir, in Dir wirken… vor allem deine/seine eigene Wirkung entfalten…
…oder ist es doch nur Blödsinn…?

Es liegt an Dir!

J E T Z T…
…und  J E T Z T…
…und  J E T Z T…


Dein Prinzerl

 

Bildquelle: Pixabay

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